Von der Couchpotato zum Fitnessjunky

Eine Frage, die mich immer viel beschäftigt hat ist, wie man es schafft, sein Leben wirklich zu ändern. Ich war immer ein Freund von Veränderungen, aber das waren eher so Feuer & Flamme-Aktionen, die nur eine gewisse Zeitspanne anhielten, eh ich mich wieder einem neuen Projekt zuwandte.

Wie schafft man es aber, etwas zu ändern, dass wirklich viel Zeit und Mühe Bedarf und dessen Erfolge sich erst viel, viel später einstellen?

Für mich persönlich musste ich dafür zunächst feststellen, warum ich überhaupt etwas ändern will.

Welcher Gedanke steckt wirklich dahinter. Will ich jemand anderem gefallen oder jemanden beeindrucken? Will ich mir selbst beweisen: siehste, ich kann es doch? Ich brauchte Ziele, an die ich glauben kann. Etwas, dass ich erreichen kann, durch meinen Willen.

Und als zweites musste ich analysieren, was mich davon abhält.

Welche Gefühle begleiten mich dabei? Welche Gedanken verbinde ich damit, wenn ich weiß, dass das wieder ansteht? Schäme ich mich dabei für etwas? Habe ich das Gefühl lächerlich auszusehen? Ist es mit großem Aufwand verbunden? Zwingt es mich, ständig mehr und mehr von mir zu erwarten?

Bei Ernährungsumstellungen zum Beispiel liefen die ersten Wochen super. Ich hatte mein Ziel vor Augen, einen Traum davon, was alles sein kann, wenn ich nur durchhalte. Ich wusste, ich will es mir und der ganzen Welt beweisen. Dafür betrieb ich einen immensen Aufwand, verzichtete sehr strikt. Das war nicht schlimm, solange ich daran glaubte, dass es das wert ist. Aber dann kam der Tag, an dem meine Waage mir mitteilte: Es ist nicht genug. Ich verlor meinen Glauben daran, meine Ziele erreichen zu können, ich versuchte mehr und mehr zu opfern, mehr von meinem Leben aufzugeben, bis ich nicht mehr weiter konnte. Und dann kam die Scham hinzu, wieder versagt zu haben.

Oder das Beispiel Fitnessstudio. Wie habe ich mich anfangs geschämt, für meinen Schweiß, meinen Körper, meine wabbeligen Bewegungen. Ich fühlte mich beobachtet und gehasst, ich dachte, jeder wolle mir am liebsten sagen, ich soll mich zum McDonald scheren, statt im Studio Platz weg zu nehmen. Hier half nur, mich erstmal auf meine Ziele zu besinnen. Ich war schließlich nicht für Andere im Studio, sondern wegen meiner Träume. Und schließlich half es ungemein, dass ich im Studio willkommen bin, dass dort eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts herrscht. Mag mancher bei sich denken, was ich da treibe, aber es wird nicht laut gemault, nicht mit dem Finger auf jemanden gezeigt.

Und mit der wichtigste Aspekt ist, dass es keine Grenze gibt, kein Endziel, dass man erreicht um danach in sein altes Leben zurück zu fallen. Um mal das Beispiel eines Online-Rollenspiels zu bringen, wird das Spiel lange spannend sein, bei dem das nächste Ziel kurz vor dem Erreichen steht. Egal wie albern dieses Zwischenziel ist, ob es ein neues Accessoire, eine bessere Rüstung oder ein neuer Skill ist. Es muss erreichbar sein und trotzdem muss da immer ein Ziel in weiter Ferne bleiben, auf das man lange hinarbeitet. Kleine Erfolge und ein großes Ziel, das hält mich bei der Stange.

Heute habe ich im Training wieder für mich so einen Zwischenerfolg erreicht. Kniebeuge mit voll angespanntem Rücken, bei dem die Muskeln perfekt miteinander kommunizieren und so eine flüssige, kontrollierte Bewegung schaffen. Klingt total durchschnittlich, ist es für viele auch. Aber nicht für mich. Lange habe ich es abgelehnt, überhaupt Kniebeuge zu machen. Nicht umsonst, wird diese Übung die Königsdisziplin genannt. Kaum eine Übung braucht so viel Konzentration und Anspannung in verschiedensten Körperpartien, wie diese. Und das brachte ich nie auf. Einen Bizeps anzuspannen, das schaff ich noch, den Rücken dazu, da wird es schon schwieriger. Aber für Kniebeuge braucht man einen guten Stand. Waden, Beinstrecker, Beinbeuger, Hintern, Rückenstrecker, Bauch, Trapezius, sie Schultern um die Stange zu balancieren, alles muss unter Spannung und Balance gehalten werden. Ich habe die Übung irgendwann nur aus dem Grund wieder eingebaut, um all den Nölern in meinem Kopf, die immer sagen, dass ich das nie werde richtig machen können, eins auszuwischen.

Als erstes spürte ich dabei, dass mir irgendwelche kleinen Muskeln an einer bestimmten Stelle der Bewegung fehlten, die die Bewegung über die Umschaltung von einer Muskelpartie auf eine andere stützten. Stützmuskeln sind häufig echt kleine Muskeln, die gern vergessen werden. Ich fragte mich also, was ich tun kann. Ich spürte, dass diese Muskeln irgendwo seitlich am Po sitzen müssen und mir fiel eine Übung ein, die es dafür gibt. In Bodybuildingforen ist sie verhasst, weil sie als typische Mädchen-Bauch-Beine-Po-Übung verschreib ist und obendrein das Stigma „sinnlos“ aufgedrückt bekommen hat. Die Rede ist von den guten alten Abduktoren- / Adduktorentrainingsgeräten. Ich selbst hab sie oft wenig liebevoll „die Gynostühle“ genannt. Aber all das schob ich beiseite, weil ich ein Ziel vor Augen hatte. Schnell stellte ich fest, dass ich zwar viel Kraft dabei aufbringen kann, aber die eigentlichen Schwachstellen schlecht treffe. Also hab ich experimentiert und versucht, mehr aus dieser Übung zu holen. Ich bin von der Rückenlehne abgerückt, sodass ich frei sitze. Und ich versuche wirklich mit den Schenkeln zu drücken, nicht durch Druck, den ich mit dem Fuß auf der dafür vorgesehenen „Pedale“ schaffe.

Damit schaffte ich die ersten kleinen Erfolge. Ich konnte spüren, wann mein Unterrücken einrollt und das ganz langsam, Stück für Stück verhindern. Die Bewegung blieb hakelig und ich schaffte nur wenige Wiederholungen. Es war mühsam und ich hatte noch einen langen Weg vor mir, habe es bis heute. Aber jedes Stück mehr Kontrolle über solche Kleinigkeiten macht mich stolz, weil ich es bin, die ihren Körper erforscht und aktiv an Veränderungen arbeitet.

Der nächste Schritt kam vor ca. einer Woche. Mitten im Flachbankdrücken drückt mir jemand Fremdes auf den Bauch (ausgerechnet!) und sagt: du hast keine Bauchspannung. Man! Und das schlimmste war, er hatte recht. Nicht nur bei der Übung, ich habe selbst oft bemerkt, dass mir die Fähigkeit fehlt, mich selbst aufrecht zu stützen. Ob beim Frontdrücken, Frontheben, Schrägbankdrücken oder bei Crunches, immer rutsch ich ins Hohlkreuz und kann es nicht korrigieren. Es ist frustrierend! Nach all den Jahren im Training und all den Erfolgen kommt einer an und sagt: Da ist die Schwachstelle. Und ich muss ganz von vorn anfangen. Vergessen, dass ich Bauchübungen immer abgelehnt habe, weil nur Weiber stundenlang auf den Matten liegen, schnattern und ab und an ein paar Crunches machen. Jetzt muss ich mich ausgerechnet dahin begeben und feststellen, dass die es sogar besser können, als ich? Das ging mir ganz schön gegen den Strich. Aber ich habe all diese Gedanken erkannt und verbannt, weil sie meinem Traum im Weg stehen, weil sie mich daran hindern, mehr aus mir heraus zu holen. Sollen alle denken, was sie wollen, wenn ich da auf der Matte liege und nach zehn Wiederholungen schwitzend das Gesicht verziehe. Es geht nicht um sie, es geht darum, ein besseres Ich aus mir rauszuholen.

Was zur vierten Erkenntnis führt: Schiebe die Vorurteile zur Seite und probier selbst aus.

Damit stellt sich mir das nächste Ziel: eine bessere Bauchspannung und bei Kniebeugen tiefer runtergehen. Es gibt immer etwas zu erreichen, die Frage ist, ob es einem selbst das Wert ist. Für den Moment kann ich für mich sagen: Ja, das ist es.

Das sieht doch scheiße aus

Letztens auf einer Party unterhalte ich mich mit einer Physiotherapeutin über Ästhetik. Sie erzählt, dass sie gern Germanys next Topmodel schaut. Ich erzähle von Bodybuilding. Uns beiden fällt es zunächst schwer, die Aussagen des anderen zu akzeptieren, ohne ein angewidertes Gesicht zu machen.

Im McFit laufen täglich die klappernden Models über den Catwalk, gehüllt und bunte Tapete. Es gab eine Zeit, da fand ich das attraktiv, wünschte sehnlichst auch ebenso ausgehungert dreinblicken zu können. Heute kann ich nur angeekelt wegblicken oder mich verwundert fragen, wie die Mädels sich mit so wenig Muskelmasse überhaupt aufrecht halten. Mein Blick, mein Sinn für Ästhetik und ein Idealbild haben sich im Laufe der Zeit sehr gewandelt.

Meiner Gesprächspartnerin geht es aber ebenso, wenn ich von Bodybuildingshows erzähle, wo die ganz Großen auftreten. Abnormal, unästhetisch und letztlich ungesund…diese Vokabeln fallen immer, wenn man mit Menschen darüber redet, die dich nicht verletzen, ihre immense Abneigung aber doch zum Ausdruck bringen wollen. Wir müssen beide lachen, über unseren Wechselgesang. Immer versucht einer, dem anderen zu erklären, was so faszinierend daran ist.

Ah, das kenn ich, sagt sie irgendwann, als ich zugebe, dass ich ich anfangs die Muskelmassen wie Geschwüre betrachtet habe und keinen Unterschied zwischen den Athleten ausmachen konnte, weil sie für mich alle wie Mutanten erschienen. Als ich anfangs Germanys Next Topmodel geschaut habe, dachte ich immer, was die Heidi denn da am Gang sieht. Für mich liefen die alle gleich. Heute kann ich selber sagen der fehlt dies und die macht jenes zu stark. Mein Blick dafür hat sich entwickelt und ich kann nun Sachen beurteilen, die ich anfangs gar nicht wahrnahm. Ich seh die gleiche Show mit ganz anderen Augen und beurteile darum ganz anders.

Ja, genau so ist das auch bei mir, sag ich.

Schönheit ist nichts fest definiertes.

Schönheit ist nichts, was eine Gesellschaft von Natur aus hervorbringt und dann beibehält. Viele glauben das. Genauso hält sich auch der Glaube, dass es eine Verpflichtung zur Schönheit gibt. Und wehe dem/der, die diese Verpflichtung bewusst ignorieren. Wehe dem, der gar nicht danach trachtet, diesem intendierten Schönheitsideal zu entsprechen.

Ich folge immer sehr interessiert den Beiträgen einer Frau in einem Bodybuilding-Forum. Diese Frau hat einen bemerkenswert scharfen Verstand, ihre Diskussionen kratzen häufig an festgefahrenen Vorstellungen, die einem zunächst gar nicht so klar sind. Sie fordern heraus, Elemente zu überdenken, die man immer als plausibel angesehen hat. Und was diese Frau außerdem sehr auffällig macht ist, dass sie aussieht, wie ein Mann. Sie ist Kraft-Drei-Kämpferin, in Russland aufgewachsen und dort ausgebildet. Sie trainiert meistens oben ohne, ohne, dass sich jemand pikiert. Denn niemand nimmt sie als Frau wahr.

Im Forum, wo jeder angehalten ist, seinen Senf abzugeben und der Wahrheit (natürlich immer der eigenen) zur Geltung zu verhelfen, ruft das sehr interessante Reaktionen hervor. Da wird zuerst ermutigt, sich doch mehr der weiblichen Schönheitsmittel zu bedienen. Wenigstens nen Bikinioberteil könnte sie anziehen, oder sich mal die Haare machen. Auch Highheels würden helfen. Sie müsse doch wenigstens versuchen, etwas besser auszusehen.

Nein, sagt die Dame, Schönheit bewundere sie bei anderen. Für sich selbst hingegen wünscht sie sich nur Kraft. Darauf verwendet sie ihr Engagement, dafür ist ihr Herz entbrannt.

Aber sie könne doch nicht einfach so. Sie müsse doch. Es darf doch nicht…und dann gehts los. Beleidigungen, Beschimpfungen, ihre Intelligenz wird infrage gestellt und ihre psychische Gesundheit sowieso. Stück für Stück versucht man zu entmenschlichen, was man nicht nachvollziehen kann, ihm alle Würde zu nehmen und es schließlich mundtot zu machen. Der ganz normale Ablauf, wenn Menschen glauben, ein Opfer gefunden zu haben, an dem sie ihr eigenes Selbstbild restaurieren und aufbauen können.

Allein der klugen Argumentationsweise und mentalen Stärke der Frau ist es geschuldet, dass es nicht dazu kommt. Sie hält sich, aller Widerstände zum Trotz und schafft sich eine Position.

Es ist eben nicht leicht, zu akzeptieren, dass es Vielfalt nicht nur als Forderung von Linken oder Christen, sondern tatsächlich existent im realen Leben gibt. Sie ist längst da. Und die Frage ist immer, schafft man es, über all das Absonderliche hinweg die Details eines Menschen wahrzunehmen und diesen anzunehmen oder ihm zumindest Respekt entgegen zu bringen?

Kann ich akzeptieren, das Models nicht alle nur seelisch verunglückte Krüppel sind, sondern Menschen, mit Hingabe, die genau so verrückt, strikt und unnachgiebig ihr Ziel verfolgen wie Bodybuilder?

Schwer, aber es geht.

Mit diesen Gedanken werde ich mich nun mal zum Training begeben, um meinen Körper noch etwas abnormaler zu gestalten. ;D

Überlebenstipps für den Alltag

Jeder kennt das, man muss irgendwo hin und kann sich einfach nicht aufraffen.

Was tut ihr dann?

Für mich gibt es da verschiedene Möglichkeiten der Motivation durch Belohnung:

  • Buch lesen (super in der Straßenbahn, für Autos kommen wohl eher Hörbücher in Frage), mit Büchern überwinde ich lästige Strecken leicht. Buch auf, Arwen verschwunden. Lästig ist nur, dass ich ab und an die Zielstation verpasse, weil es gerade zu spannend war und ich vergesse habe, mich zu orientieren.
  • Musik! Ah, so vieles geht so viel besser mit Musik. Wichtig ist dabei natürlich die Wahl der richtigen Musik. Zum Glück gibt es heutzutage die richtige Musik für jede Gelegenheit. Den Weg zum Studio und durch das Training bring ich mich derzeit mit Soundtracks von Bodybuilding-Motivation-Videos in Stimmung. Musik, irgendwelche albernen Weisheiten von Pros und dann jede Menge männliches Gestöhne und Gequieke. Das rockt!
  • Belohnung kaufen…zu wie vielen Vorlesungen bin ich nur gegangen, weil ich mir vorher gesagt habe: Du holst dir jetzt einen Bubble-Tea und dann hast du in der Vorlesung was Leckeres! Oder: Eine Tüte Gummibären und dann schaff ich das! Oder: Nach der Vorlesung nochmal zu New Yorker! Shopping kann so motivierend sein!
  • Nicht zu viele Ziele auf einmal. Oft nehme ich mir gleich eine Kette von Ereignissen vor und denke, dass ich am Ende des Tages super stolz auf mich bin. Meist sitze ich am Ende des Tages dann noch am Anfang, ohne einen Schritt gemacht zu haben. Inzwischen merk ich nach der ersten halben Stunde Herumgesitze, dass ich mich wohl übernommen habe und ersetze die Hälfte durch einen der obigen Punkte, dann klappt es.
  • Hübsch rausputzen. Wenn die Frisur mal ausnahmsweise sitzt, das Make-Up zum neuen Top passt und die Nägel an den Fingerkuppen blitzen, muss man doch einfach raus und das Ergebnis der Welt, die nur darauf gewartet hat, präsentieren. Oder?
  • Last but not least: Sozialkontakte. Wirken wie Belohnungen…bei wie vielen Vorlesungen war ich nur, weil ich wusste, dass wir anschließend noch ein Käffchen schlürfen und schwasseln. Gut, manchmal haben wir dann beschlossen, dass die Vorlesung übersprungen werden kann und wir direkt den Kaffee nehmen, aber das ist wieder ein anderer Punkt.

Was macht ihr so, um euch zu motivieren?

shitty old times

Nach Anschaffung eines Scanners habe ich mich heute mal daran gemacht, alte Fotos zu durchstöbern und Perlen der Vergangenheit als jpg für die Ewigkeit zu konservieren.

Manchmal gruselt es einen dann selbst, wie schlimm man herumgelaufen ist.

So bin ich auf die Straße gegangen?! Oh weh! 

Mein Freund grummelt nach ein paar Blicken auf die geborgenen Schätze:

„Gut, dass ich dich damals nicht kannte.“

Hmpf! bei solchen Kommentaren tritt der natürliche Trotz stampfend in Aktion und verkündet laut:

Wenigstens hab ich immer so gelebt, wie ich es für richtig hielt. Das mag ich heute anders sehen, aber nur so konnte ich die werden, die ich heute bin.

Sprachs und schloss die Augen peinlich berührt vor dem frisch entdeckten Bild.

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Und was habt ihr so für modische Leichen im Keller?

Wie habe ich das vermisst

…zu schreiben. Lange darüber nachzudenken, worum es mir wirklich geht, was mich wirklich an einer Sache bewegt. Gedanken hin und herzuschieben, bis sie klarer werden und alles, was ich nicht gutheißen kann, von ihnen abfällt.

Aufgehört habe ich, weil ich morgen schon nicht mehr für das, was ich heute vertrete verantwortlich sein will. Ich will mich nicht darauf festnageln lassen. Meine Meinung ändert sich, wie die Berichterstattung der Bild.

Heute dafür und morgen dagegen.

Doch wenn alles überwacht und gespeichert wird, wer kann dann schon sagen, welche Leichen hier von mir in zehn Jahren ausgegraben und mit vorgestrecktem Zeigefinger zum Vorwurf gemacht werden?

Für mich war das Internet immer ein unbedarfter Spielplatz zum toben und ausgelassen sein. Die Netzpolitik hat das geändert, bis mein Mann gestern sagte:

Im dritten Reich war alles stärker überwacht und das ohne diese Technologie. Es ist nicht die Technik, die eine Diktatur schafft, es sind die Politik und das Volk. Da schützt dich keine noch so gute Verschlüsselung vor und du kannst dich noch so gut verstecken.

Und er hat Recht. Schreiben tut mir persönlich gut und Sicherheit ist reine Illusion. Also schreib ich wieder.

Thematisch wirds hier bunt. Ich spiel gern Onlinerollenspiele, betreibe Bodybuilding als Hobby (nicht als Lifestyle), liebe meine Katzen Klopps und Floppy, lese gern und plane einst eine Schar von Schülern zu quälen.