Blog Award 4 m3, for you…

Die Chaosqueen hat mir einen Blog Award verliehen.

Wenn ich ehrlich bin, vermute ich hinter diesen „reich diesen Award an 3000 deiner liebsten Blogs weiter“ immer irgendwelche Datenfänger-Firmen und seh diese Verleihungen mit gemischten Gefühlen. Aber dieser Award ist so differenziert und persönlich gestaltet, da kann ich nicht widerstehen. Ich hab mich echt gefreut.

Die Regeln:
Der Liebster Blog-Award wird an Blogs mit unter 200 Lesern verliehen. (Da fallen die Misanthropin und Guddy leider schon raus.)

1. Jede Person muss 11 Dinge über sich posten.

2. Beantworte die Fragen, die der Tagger für dich gestellt hat und denk dir 11 Fragen für die Leute aus, die du getaggt hast.

3. Such 11 Leute aus und verlinke sie in deinem Post.

4. Geh auf ihre Seite und erzähle es ihnen.

5. Keine Rückgaben!

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Elf Dinge über mich:

  1. Hungrig bin ich verdammt labil, da platzt mir ganz schnell wegen Kleinigkeiten der Kragen.
  2. Bei meinen Mittelfingern stehen die obersten Glieder schräg, sieht aus, als wären sie mal gebrochen, waren aber schon immer so.
  3. Meine kleinen Zehen haben quasi keine Nägel. Es ist zwar was da, aber wenn das komplett abbricht, bemerke ich das nicht einmal.
  4. Mein erster Freund nannte meinen Bauch „aufgedunsener Schweineranzen“ und sagte, er meine das niedlich. Mein jetziger Freud nennt ihn „Schildkrötenbauch“ und behauptet dasselbe.
  5. Wenn ich meine Fingernägel lackiere, blättern sie drei Wochen später in Schichten ab. 😦
  6. Wenn ich betrunken Onkelz höre, verwandel ich mich in Hulk eine asozial grölende, pöbelnde F****. Aber am nächsten Morgen bin ich wieder ich, nur ohne Stimme.
  7. Ich kann nicht pinkeln, wenn jemand im Raum ist.
  8. Ich habe keine Lieblingsfarbe.
  9. Ich hasse es zu telefonieren.
  10. Deswegen lass ich oft den AB laufen, obwohl ich da bin.
  11. Und anschließend schreib ich drei Kilometer lange Emails an die Leute, die angerufen haben.

11 Fragen an mich:

1.Was macht für dich den Zauber am Schreiben und Gedanken-Festhalten aus?
Zuerst einmal die Strukturierung. Manchmal ärger ich mich und weiß gar nicht, warum. Dann schreib ich einen Artikel darüber und während des Schreibens klaren sich die Gedanken auf und ich kann ganz deutlich benennen, was mich daran stört und warum. Das hilft Dinge zu verarbeiten, Probleme deutlich anzusprechen und Forderungen zu stellen.
Außerdem gehöre ich zu den Leuten, die schnell Feuer und Flamme sind. Jeder kennt so jemanden, der dauernd wie auf Koks rumhüpft und einen mit Wortergüssen überschwemmt. So jemand bin ich, nur hab ich gelernt, dass keiner einem dann zuhört. Meinen Blog liest auch nicht jeder bis zur letzten Zeile, ABER ich darf ausreden. Das tut gut 😉
Und ich gehöre auch zu der Spezies Mensch, die keinen Witz lustig erzählen können und die keiner lustig findet. Wenn ich schreibe, fallen mir dauernd witzige Sachen ein und ich lach dann darüber. Über meine eigenen Witze kann ich prima lachen, manchmal so heftig, dass mein Freund mitlachen muss.

2. Für welche “gute Sache” würdet ihr am ehesten wirklich etwas tun – also nicht Spenden, sondern arbeiten?
Wow, wunder Punkt exakt getroffen. Ich wurde christlich erzogen, denk zuerst an andere, dann an dich. Hilf wo es geht. Nimm dich selbst nicht so wichtig. Sei nicht hochmütig. Erniedrige dich selbst. Andere sind immer wichtiger als du. Ehrlich, das war total krank. Für altruistisches Verhalten sollte man sich als gefestigte Persönlichkeit entscheiden, als Erziehungsmaxime für Kinder ist das ziemlich mies. Ich brauchte viel Zeit und professionelle Hilfe, um „Nein sagen“ zu lernen und mich selbst ernst zu nehmen. Nachteil ist, dass ich beim „Helfen“ ganz schnell an meine Grenzen gelange. Generell hab ich große Probleme mit Erwartungshaltungen, da sträubt sich in mir alles.
Tatsächlich persönlich helfen würde ich also nur, wenn ein „Ende“ in Sicht wäre oder die Aufgabe mich persönlich erfüllt. Aus schlechtem Gewissen heraus oder um mich moralisch selbst zu erhöhen, mache ich gar nichts.

3. In welchem Lied kannst du dich verlieren und alles vergessen, was um dich rum passiert?
Mit etwas Alkohol bei jedem zweiten Onkelzsong. Besonders stark: Es ist soweit.

4.Wie hast du dir deinen Traumpartner (früher) vorgestellt?
Ha, welches Früher? Meine Traummannvorstellungen haben ziemlich viele Wandlungen durchgemacht. Mit ca. 10 war ich in einen dicken, alten Bauarbeiter verliebt, der mit nacktem Oberkörper vor meinem Fenster gearbeitet hat. Mit 14 sollte mein erster Freund auf jeden Fall Christ, farbig, tierlieb und groß sein. Mein tatsächlicher erster Freund war das ganze Gegenteil, außer groß, das war er. Und das hat mich dann mit am meisten gestört.
Im Laufe verschiedener…Kontakte…haben sich die Vorstellungen von „so muss er sein“ hin zu „das und das darf auf keinen Fall sein“  verschoben. Ich hatte immer eine Schwäche für Machos…das hat sich auch nach leidlichen Erfahrungen nie geändert, ich kann heute nur besser damit umgehen.

5. Was ist deine beste Eigenschaft?
Mein Streben nach Entwicklung.

6. Und was deine schlechteste?
Meine Affinität zu allem Essbaren. 🙂

7. Wenn es etwas in deinem Leben geben würde, was du ändern könntest rückwirkend – was wär es?
Hm, schwere Frage. Einerseits bin ich, wer ich bin, durch alles, was schief gegangen ist. Andererseits würde ich vielleicht verhindern, dass ich schon als Kind dauernd versucht habe abzunehmen. Ich glaube, wenn ich damals einfach cool geblieben wäre, wäre ich nie ernsthaft dick geworden und würde nicht schon über mein halbes Leben lang eine Diät nach der anderen machen.

8.Wie motivierst du dich dazu, Dinge anzugehen?
Träume…ich träume und laufe den Träumen nach.

9. Bist du eher ein Planer oder handelst du eher drauflos?
Definitiv: Planer. Ich habe immer einen Plan.

10. Kopf- oder Herzmensch?
Halb-halb. Bei der Frage sind Entweder-Oder-Entscheidungen nicht von Vorteil.

11. Stellst du dir manchmal vor, wie es wäre, in einer anderen Zeit zu leben?
Nein. Ich glaube, ich lebe in der besten aller möglichen Zeiten. Ich gehöre genau hier hin. 🙂

Elf Fragen an meine Lieblingsblogs:

  1. Was sagt dir das Wort Netzneutralität?
  2. Hast du schon mal in Sexshops gekauft oder bestellt?
  3. Telefon oder Email?
  4. Welcher Geruch ruft bei dir starke Erinnerungen wach?
  5. Lieblingsautor?
  6. Wenn du LehrerIn wärst, was würdest du deinen SchülerInnen unbedingt vermitteln wollen?
  7. Hund oder Katze oder beides?
  8. Gibt es ein Hobby, das du als Kind unbedingt tun wolltest, das dich heute so gar nicht mehr interessiert?
  9. Was konkret macht dich richtig wütend? Oberbegriffe wie „Ungerechtigkeit“ zählen nicht. Beispiele sind gefragt.
  10. Welches Hobby habt ihr aus der Kindheit ins Erwachsenenleben hineingerettet?
  11. Worauf achtest du beim Schuhkauf?

Die Nominierten:

Nemeryll in ihrem Labyrinth kenn und liebe ich nicht nur persönlich, sie schreibt auch wunderbar anschauliche Review und wenn sie mal über ein Thema schimpft, dann giggel ich nur so vor Lesevergnügen. Eine echte Empfehlung.

Jany lässt sich von gesundheitlichen Rückschlägen nicht unterkriegen und geht ihren eigenen Weg. Mit Fotos und herrlichem Humor erzählt sie davon.

Leonie schreibt detailliert über ihre Motivation, ihren Weg und ihre Ziele beim Abnehmen.  Dabei ist sie auch noch erfolgreich und lädt damit ein, ihr zu folgen.

Erzählmirnix bringt mich dauernd mit ihren bissig-treffenden Anekdoten zum Lachen.

Bei Ego les ich schon ewig mit. Ihre witzige, anekdotenhafte Art über Nagellackabenteuer zu berichten, sind immer spannend.

Die Elbeule schreibt wunderbare Storys, die Alltägliches wunderbar machen.

Amariumnostrum liest, wie andere essen….viel und abwechslungsreich. Da kann man nur staunen und sich den ein oder anderen Tipp holen.

Die Queenofnerds schreibt über alles Mögliche. Bücher, DIY-Montagen, Fotoimpressionen…Ich mag ihre Sicht auf die Dinge.

Damit es auch wirklich Lieblingsblogs sind und weil ich mich nicht traue, sie anderen Fitness-/BB-Blogs zu verleihen, belasse ich es bei acht Blogs. Die kann ich dafür aber unbedingt empfehlen.

Muskelpakete

Hier noch eine weitere Kollegin, die zum Thema „Was Frauen glauben, was durch Workout mit ihnen passiert und was tatsächlich passiert.“ gepostet hat. Ein schöner Artikel über die Quälerei, mit der sich viele Frauen erfolglos quälen und wie es auch anders geht.

Caro wird fit!

Eine Diskussion in einer Facebook-Gruppe hat mich zum Nachdenken gebracht. Es geht um Frauen und ihre „Angst“ vor dicken Muskelpaketen. Ich habe diese Angst ja mittlerweile hinter mir gelassen, erinnere mich aber noch sehr gut an frühere Zeiten und meine diversen Anmeldungen in Fitness-Studios, Sportgruppen etc. Nach meinen Zielen gefragt war immer Punkt 1 – Abnehmen, Punkt 2 – ich will aber nicht so dicke Muskeln haben, ja!?

Eines der ersten Studios, in denen ich mich mit zarten 14 Jahren (ja, damals nahm man auch jüngere Mitglieder auf) anmeldete, gehörte einem Bodybuilderpärchen. Sowohl sie, als auch er hatten mit hartem Training und sicher auch diversen Mittelchen eine stattliche Figur erzielt und diverse Preise dafür gewonnen. Auch damals wollte ich schon abnehmen, wie so ziemlich alle Mädels in meinem Alter. Vor allen Dingen aber – das wusste ich, nachdem ich zum ersten mal an der Theke stand- wollte ich nie, nieeeeeemaaaals so…

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Durchgezockt: Uncharted 3

Nachdem ich ja bereits die ersten beiden Teile durchgezockt habe und vom zweiten Teil ganz begeistert war, waren die Erwartungen an den dritten Teil entsprechend hoch.

Los geht die Story mit einer schönen Kneipenschlägerei, schön wild. Nate und Sully sind also in einer Kneipe, alle Augen auf ihnen und Nate zeigt seinen Ring (den Ring von Sir Francis Drake) einem schmierigen Anzugtypen. Wie immer klappt scheinbar nichts wie geplant, es kommt zur Schlägerei, Nate und Sully räumen die ganze Kneipe auf, inklusive ekliger Toiletten, die Nate ziemlich genau in Augenschein nimmt. Als sie sich endlich ins Freie durchgeschlagen haben, kommt Nachschub an und nach einem Wortwechsel erschießt ein Schlägertyp kurzerhand Nate und Sully.

Öh…was?
Szenenwechsel…wir lernen Nate als kleinen, frechen Jungen kennen, der mit leuchtenden Augen durch ein Museum schleicht und ein ganz besonderes Schmuckstück im Auge hat: Sir Francis Drakes Ring. So ging es also los und im Laufe der Geschichte lernt man Sully auf ziemlich spektakuläre Art und Weise kennen.

Das Spiel steht dem zweiten Teil in nichts nach. Die Schauplätze wechseln häufig und sind echt…ansprechend. Manche wunderschön malerisch, andere gruselig, nicht selten stand mir der Mund offen.
Die Story ist voller überraschender Wendungen, schiefgehender Pläne und nicht selten denkt man, man hätte es verpatzt und wartet eigentlich nur darauf, dass alles ausgraut und man zum letzten Checkpoint zurück verwiesen wird…und plötzlich passiert überraschend etwas und man rafft, dass es nicht vorbei ist und man ganz schnell reagieren muss. Die Rätsel sind vielgestaltiger und besser als im zweiten Teil. Es wird außerdem häufig auf optische Illusionen gesetzt, die den „Abenteurer in längst vergangenen Zivilisationen“-Touch perfekt inszeniert.

Fazit: Uncharted 3 ist ein echter Knaller, statt auf streitende Mädels wird eher der Freundschaftsaspekt zwischen Sully und Nate beleuchtet, was nicht minder spannend ist. Ich kann mir gut vorstellen, das irgendwann nochmals zu spielen.

Meine Stadt: die Animalische

Meine Stadt hat nicht nur einen echt schönen Zoo, sie hat auch viele Stadtparks, in denen man Enten, Krähen, Tauben, Spatzen und sogar Eichhörnchen aus der Hand füttern kann. Es gibt auch private Tierparks mit Haustieren wie Schweinen, Pferden und Ziegen. Großstadt und Ländliches liegen hier nah beieinander.

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eingeschüchtert

Ein aufgeblähtes Ego fällt schnell in sich zusammen, besonders, wenn man von diversen Fremden angestarrt wird. Nicht so einmal Blickkontakt und weg, nee…richtig in die Augen hat man mir gestarrt BIS man ganz an mir vorbei war. O_o

Wie kommts?
Nein, ich bin nicht mit einer Machete rumgelaufen, ich hab kein Kunstblut getragen und auch keine zuckenden Fische in einer Mülltüte mitgeschleppt.
Ich hatte nur eine allgemein übliche Kopfbedeckung auf.
Jetzt denkt ihr scher, ich hatte sonstwas Scheußliches auf dem Kopf.
Tatsächlich war es aber so, dass ich einfach nur ca. 2cm Ansätze am Haar habe. Bei schwarz gefärbten Haaren und strohblonden Ansätzen sieht das immer besonders ästhetisch nach Talkshowkandidat aus. Ich kann mich schon seit ein paar Tagen nicht mehr im Spiegel sehen und die Arbeitskleidung meines neuen Nebenjobs brachte mich auf die Idee, doch einfach auch im Alltag solche Caps zu tragen.
Da Zoocaps nun aktuell nicht so hoch im Trend stehen, bin ich gestern…erstmal unterm Zoocap versteckt, in die Stadt geflitzt und habe zwei unauffälligere Caps erstanden.
Ne graue und ne schwarze Cap.

In der Stadt ging es noch, aber danach auf dem Weg zum Training und zurück…also ich weiß nicht. Erst plärrt mich ein Opa auf seinem Rad von der Seite an, ich habe keinen Schimmer, was er sagte, da mir nur der Bass meines MP3-Players in den Ohren dröhnte. Aber immerhin hat er dabei eher gelächelt. Dann kam mir der nächste Herr entgegen und sein Blick erdolchte mich fast.
Unangenehm!
Was hat der gedacht?!? Dass ich Lara Croft mäßig Pistolen zieh und schieße?
Noch hab ich mir nichts weiter gedacht…im Studio klapp ich eh innerlich die Augen zu und konzentriere mich auf meine Sätze. Aber gestern schickte ich doch leicht verunsichert die Fühler aus. Aber das ist albern…im Studio sind alle dauernd irgendwo Zugange und Blicke kreuzen sich zwangsläufig. Aber der Herr an den Hyperextensionsgerät glotze doch trotzdem unbeirrt weiter, auch nachdem ich ihm direkt in die Augen gefunkelt habe…oder bilde ich mir das nur ein? Ohne Brille ist das manchmal schwer zu bestimmen. 😉
Und auf dem Heimweg nochmal..ein Mann kommt auf mich zu, direkt in die Augen und verfolgt mich noch während ich an ihm vorbei laufe.
Dabei hatte ich sogar nen Mini an und kniehohe Stiefel…da meint man doch, die gucken auf die Beine!

Ich bin echt irritiert. Hab ich in den Medien einen „Wenn man als Frau Caps trägt, kann einem spontan der Kopf explodieren“-Skandal verpasst? Sind Caps jetzt das neueste Äquivalent zum Sprengstoffgürtel? Oder gilt für Frauen das Tragen von Caps als schwerer Fauxpas? (Dabei handelt es sich um ausgewiesene Frauencaps!) Gibt es sonst eine Erklärung? Hätte ich die Aufkleber dran lassen sollen? Hätt ich doch lieber die Superman-Cap nehmen sollen? Soll ich zur Alditüte mit Sehlöchern greifen?
Fragen über Fragen…

Sagt ihr doch mal. Lieber mit fetten Talkshowassi-Ansätzen rumrennen, oder ne Cap tragen? Was sagt ihr zu Caps bei Frauen generell?
Hier die potentiell exorbitanten Exponate:
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