Durchgespielt: Uncharted und Uncharted 2 (PS3)

Als mein Freund eine Playstation kaufte, dachte ich ja mehr so an Partygames wie Worms oder Marioparty, um mit Freunden zu daddeln, wenn sie mal wieder hier sind. Aber mein Freund hatte anderes im Sinn und nahm direkt die ganze Uncharted-Reihe mit. Inzwischen sind wir beim dritten Teil angelangt, Zeit, ein kurzes Review zu den ersten Teilen zu schreiben.

Schon im ersten Teil lernt man Nathan Drake, den Protagonisten kennen. Ein echter Macho und furchtloser Abenteurer, den kein Rückschlag schrecken kann. So sagt er z.B. immer, wenn etwas schiefgeht: „Geschafft!“
Drake ist auf der Spurensuche nach seinem Vorfahr, der kein geringerer ist, als Sir Francis Drake. Hilfe erhält er dabei von seinem älteren Kumpel Sully und einer jungen Blondine namens Elena Fisher, die er nach erfolgreicher Rettung aber erstmal einfach am Strand aussetzt.

Kritik:
Der erste Teil ist eine Mischung aus Rätseln, von Schlucht zu Schlucht springen und Schusswechseln mit Gegnern. Man begibt sich also auf Spurensuche, löst komplizierte Rätsel, betritt Gruften und Tempel, in denen seit Jahrhunderten niemand mehr war…und trifft auf Gegner. Das ist ein echter Kritikpunkt an der Story. Ärgerlich ist auch, dass man Munition nur aufnehmen kann, wenn man direkt darüber steht und stillhält. Sehr lästig in Kämpfen, wo man vor Monstern fliehen und gleichzeitig schießen muss, weil die Dinger einen mit einem Schlag töten. Auch die Story zieht sich auf Dauer etwas und die ewigen Schusswechsel tragen dazu bei, dass es sich noch zäher anfühlt. Alles in allem war es dennoch ein schönes Abenteuer.

Uncharted 2:
Im zweiten Teil begeben wir uns auf die Suche nach einem Schatz Dinghis Kahns, den Marco Polo von seinen Reisen mitbrachte. Auffällig ist dabei die actiongeladene Erzählweise. Man wacht in einem Zug auf, stellt fest, dass man eine Bauchwunde hat und der Zug außerdem nicht fährt. Er hängt. Über einer Klippe. Und alles, was ich loslasse, fällt in einen tiefen, tiefen, wunderschönen Abgrund. Wow, was für ein Einstieg. Nachdem man sich dort mit Müh und Not herausgerettet und einen wertvoll aussehenden Gegenstand im Schnee entdeckt hat, wechselt der Schauplatz und man erlebt eine Rückwende, in der Vergangenes erzählt wird. Man selbst sitzt mit zwei alten Bekannten an einem Strand und wird gefragt, ob man an einem Diebstahl in einem Museum mitmachen will. Aha, so fing also alles an. Man spielt in beiden Zeitsträngen, was die Geschichte verdichtet und wunderbar für Abwechslung sorgt. Durch das Auftauchen zweier Geliebter bzw. Ex-Geliebter wird ordentlich mit Spannung und Witzen um sich geworfen, als die beiden sich begegnen. Überhaupt sorgen viele Sprüche immer für einen entspannenden Lacher.
Außerdem spürt man auch ganz deutlich, dass in dem zweiten Teil viele Fehler des ersten Teiles getilgt wurden. So entdeckt man verlassene Ruinen stets allein und trifft die Gegner dann höchstens auf dem Rückweg. Oder man hat Grund, die Gegner selbst zu verfolgen. Auch bei der Steuerung ist einiges verbessert worden. Und die Story…wie gesagt, wunderbar abwechslungsreich und packend. Auch aus der Grafik hat man einiges herausgeholt und erlebt abwechslungsreiche und schöne Schauplätze.
Fazit: Ein echter Knaller und wirklich empfehlenswert.

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2 Kommentare zu “Durchgespielt: Uncharted und Uncharted 2 (PS3)

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