Was Frauen glauben, was nach einem Workout mit ihnen passiert…

Nachdem  ich heute diesen  Artikel las, habe ich einen echt langen Kommentar geschrieben. Keine Ahnung, ob er in einer Subraumspalte gelandet ist, oder einfach im Mülleimer, ich jedenfalls merkte, dass das durchaus Stoff für einen kleinen Artikel bildet.

Der Grundtenor des oben erwähnten Artikels und vieler ähnlicher ist: Mädels, habt keine Angst vor Training, es passiert schon nichts.

Das ist a) nicht wahr und b) sinnlos, denn wenn jemand tatsächlich Angst vor etwas (Monstern unterm Bett) hat, so hilft eine Beschwichtigung (sowas gibts gar nicht) eher wenig. Doch kommen wir zu a).

Stellt euch vor, ihr unternehmt eine Wanderung..ich geht und geht, bergauf, bergrunter, den ganzen Tag. Am nächsten Tag habt ihr ein Date und wollt dazu in eure knallenge Jeans schlüpfen. Durch das Wandern solltet ihr darin ja eine extra gute Figur machen. Aber ihr bekommt sie nicht über die Schenkel! Oh mein Gott, was ist passiert?

Das ist die Stelle, an der der Mythos, Frauen würden über Nacht ganze Berge an Muskeln aufbauen, entsteht und offensichtlich bewiesen ist. Die Jeans ist über Nacht zu eng geworden, was nur an aufgebauten Muskeln liegen kann. Und wenn schon ein Wandertag so einen herben Effekt hat, was soll dann nach richtigem Training im Fitnessstudio aus euch werden?
Was tatsächlich passiert ist, ist Folgendes: Durch die körperliche Betätigung sind eure Muskeln angespannt, wo sie sonst eher schlaff sind. Das nennt man Muskeltonus, der hält sich ein paar Tage und verschwindet wieder, wenn ihr nicht erneut sportlich aktiv seid. Auch wurden die Beine durch die Aktivitäten gut durchblutet, was für ein paar Stunden für einen sogenannten Pump gesorgt hat, jeder Kerl der vor der Disse schnell noch ein paar Bizepscurls macht, kennt das. Nach ein paar Stunden verschwindet auch das. Und vielleicht habt ihr durch die ungewohnte Anstrengung einen Muskelkater, durch den ebenfalls Flüssigkeit in den Muskel eingelagert wird, was zu einem höheren Volumen führt. Ihr habt durch den Trainingseffekt sicher auch einen Reiz für den Muskelaufbau gesetzt, sodass eure Beinmuskulatur wachsen könnte. Nur muss man den Reiz regelmäßig wiederholen, denn der Körper erhält neben Aufbaureizen auch ständig Abbaureize, sodass nur minimal nötige Muskeln aufgebaut werden. All das sorgt zunächst einmal für dickere Beine, aber nichts davon bleibt lange. Um wirklich Muskeln aufzubauen, muss daher regelmäßig schwer trainiert werden.

Und hier kommt das reizvolle am Training: Ihr könnt euch sehr wohl verändern. Und anstatt voller Angst zum Training zu gehen, weil ihr nicht wisst, was da eigentlich mit euch passiert, könntet ihr die Kontrolle über diesen Prozess übernehmen. Es gibt so viel zu lesen, was Fitness und Muskeln anbelangt, aber es reicht schon ein kleines Grundwissen, um euch klar zu machen, was passieren kann und was nicht passieren kann.
Wer also Angst vor jeglicher Veränderung hat, sollte tunlichst vermeiden irgendetwas  vom Alltag Abweichendes zu tun, denn alles könnte eine befürchtete Veränderung hervorrufen. Wer aber vielleicht gern etwas an sich ändern würde, dem kann ich nur raten, sich auf eine Reise zu begeben, in der es etwas Wunderbares zu erleben gibt: Die USS Mybody…eine unglaubliche Wundermaschine, die so hochkomplex und einzigartig ist, dass man es gar nicht begreifen kann.

Ein Beispiel: Hast du schon mal überlegt, was eigentlich passiert, wenn du die Hand zur Faust ballst? Das macht jeder jeden Tag, wir sind uns dessen kaum noch bewusst. Deswegen nehmen wir das für selbstverständlich. Aber was passiert dabei? Was muss passieren, damit z.B. der Mittelfinger sich zusammenrollt? Na der Mittelfingermuskel muss sich anspannen, was?
Ne.
Tatsächlich geht zuerst ein Signal vom Hirn aus, du steuerst deine Muskeln also mittels „Gedanken“. Alles was wir tun, tun wir, ob bewusst oder unbewusst, aus einem solchen „Gedanken“ heraus und zurück kommen andere Signale, die sagen, ob es geklappt hat, oder nicht.
Wenn die Signale ankommen, im Muskel, zieht dieser sich zusammen, denn das sind die einzigen zwei Zustände, die ein Muskel haben kann: angespannt oder unangespannt. Ist er angespannt, dann hat er sich zusammengezogen, wie eine Raupe in Bewegung, er ist dann kurz und dick. Unangespannt ist er flacher und lang. So werden unsere Bewegungen gesteuert, durch Anspannung und Entspannung tausender kleiner Muskelfasern.
Zurück zur Faust. Um eine Faust zu bilden, werden die Unterarmmuskeln angespannt. Wenn ihr eine Hand flach auf euren Unterarm kurz vorm Ellbogen legt und die andere Hand zur Faust ballt, könnt ihr das spüren. Natürlich sind auch die Muskeln der Hand beteiligt, aber die Hauptarbeit macht tatsächlich der Unterarm.
Das ist das faszinierende am echten Training, du lernst Dinge kennen, die du immer für selbstverständlich gehalten hast. Du lernst deinen Körper kennen und ganz bewusst zu führen. Körperbeherrschung bedeutet, Muskeln gezielt anzusteuern und ganz kontrolliert zu bewegen. Schaut euch Poledancerinnen an, so wie diese hier, das ist Körperbeherrschung. Das schafft man nur mit jahrelangem, harten Training. Und, hat die Muskelberge?

Wisst ihr, dass es einen Unterschied zwischen Bodybuilding und Kraftsport gibt? Bodybuilder sehen stark aus, Kraftsportler sind es, sehen häufig aber eher aus wie Obelix. Mit der Art des Trainings und eurer Ernährung bestimmt ihr das Endprodukt. Nur wer ganz gezielt auf Muskelaufbau trainiert, bekommt so sexy Muskelberge wie ich (höhö)…oder wie richtige Bodybuilder. Dazu ist aber echt hartes, andauerndes, gezieltes, schweres Training und eine entsprechende Ernährung notwendig.

Interessant ist auch, dass Muskeln nicht während des Trainings wachsen, sondern in der Ruhephase danach. Mit dem Training legt man nur den Grundreiz, der dem Körper sagt: So läuft das nicht, wir brauchen mehr Muskeln.

Wenn ihr nun ein Foto eures Lieblingsmodels herausgesucht habt und damit hochmotiviert zum Studio eurer Wahl laufen wollt, in der Hoffnung, bald genau so auszusehen, muss ich euch enttäuschen. Euer Körper ist einzigartig, ihr könnt mit gezieltem Training einiges verändern und beeinflussen, aber er wird immer ein Individuum bleiben. Kein Frauenpo sieht aus wie ein anderer. Pläne ala „zur Heidi Klum in nur 6 Wochen werden“ werden euch immer nur enttäuschen. Statt aussehen zu wollen, wie jemand anderes, betrachtet euch lieber anders: Was ist bereits toll an euch und könnte noch etwas schöner werden und was stört euch?
Gehört ihr zum Beispiel zu den Frauen, die stramme Waden haben? Klein trainieren lassen die sich leider nicht, aber ihr könnt ihre Konturen ein wenig verändern und wenn ihr eure Oberschenkel dazu in eine bessere Symmetrie bringt, stechen die Waden nicht mehr so heraus.
Oder ihr habt einen starken Nacken? Auch gegen den lässt sich wenig tun, aber ihr könnt eure Schultern muskulöser trainieren, sodass der Nacken kaum auffällt, ihr insgesamt aber sportlich wirkt.
Was ich damit sagen will ist Folgendes: Man kann seinen Körper nicht neu erschaffen, aber ihr könnt daraus ein schönes Gesamtbild machen, einen individuell schönen Körper, euren eigenen Körper. Und statt Angst zu haben, dass ihr durch Training etwas verliert, könntet ihr herausfinden wie gut es sich anfühlt, selbst etwas am eigenen Körper verändert zu haben.
Wie viele alternde Frauen quetschen sich in zu enge Hosen, weil sie sich erinnern, dass sie früher einmal da hineingepasst haben. Das sieht nie gut aus. Aber diese Frauen sind sich nur bewusst, dass sie etwas verloren haben und denken, der einzige Weg, das zurückzubekommen, wäre hungern. Hier hab ich schon ein paar Fotos gepostet, die zeigen, wie daneben der Gedanke ist. Die Realität sieht anders aus.

Habt Mut, eurer Sportfigur zum Erscheinen zu verhelfen. Habt Mut, mehr aus euch zu machen als nur ein blasses Abbild von irgendwelchen Vorbildern. Habt Mut, ganz ihr selbst zu werden.

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10 Kommentare zu “Was Frauen glauben, was nach einem Workout mit ihnen passiert…

  1. „Bodybuilder sehen stark aus, Kraftsportler sind es, sehen häufig aber eher aus wie Obelix. “
    Muss nicht unbedingt wahr sein, gute Beispiele dafür sind Mark Bell und Matt Kroczaleski. Wobei Mark Bell erst in letzter Zeit diese Form angenommen hat, er hat durch den hohen Gewichtsverlust aber auch große Krafteinbußen in Kauf nehmen müssen.
    Es gibt eben diese und jene, die sich durch mehr „Masse“ bessere Hebel und mehr Gewicht verschaffen, was wiederum dazu führt, das sie mehr Gewicht auf der Hantel bewegen können.

    • Ja, ich weiß. 🙂 Die alte Dame postet ja auch immer herrliche Bilder, die zeigen, dass es auch ganz anders geht. Aber genau das wollte ich damit sagen: gezieltes Training und Ernährung bestimmen darüber, wie wir aussehen. Nicht eine Sportart an sich. Natürlich spielen auch die Veranlagung und bei Spitzenathlethen bestimmte Stoffe eine Rolle. Aber letztendlich kann man auch als normaler Mensch gezielt Einfluss auf den Körperbau nehmen und muss keine Angst vor plötzlichen und ungewollten Veränderungen des Körpers durch Training haben. Also, let’s pump ist up. ;D

  2. Im ersten Teil gab es viele Infos, die ich noch nicht kannte: was alles in den Muskeln passiert, nachdem man trainiert hat (oder wander n war). Ich verstehe auch nicht, man geht trainieren ins Studio oder zu Hause, weil man etwas an sich verändern will. Dann sollte man sich vor dieser Veränderung keine Angst haben. Man hat vielleicht Angst vor dem Unbekannten – hatte man es schon einmal durch und wurde dabei nicht zum Hulk, geht es schon das nächste Mal (wenn man von Jojo ausgeht).
    Mein Problem ist, dass ich überall viele Muskel habe und nicht genau weiß, wie ich trainieren soll, um nicht noch mehr zu bekommen. Ich Hast du einen Tipp für mich?

    • Viele frauen gehen ins Studio, in der Hoffnung Fett in Muskeln umwandeln zu können. Das funktioniert nicht, weil Fettzellen und Muskelgewebe zwei völlig verschiedene Gewebe sind. Die Fettschicht der Haut liegt über dem Muskel und lässt diesen damit auch größer wirken. Eine dickere Fettschicht zaubert auch immer größer wirkende Muskeln. Ich weiß jetzt natürlich nicht, wie du aussiehst, aber ich denke, dass darin das Problem liegt. Stell dir ein Eis vor, so eine richtig schöne runde Kugel und da gießt du nun…man, in einer Diät sollte ich echt andere Beispiele wählen, aber egal, du gießt jetzt schön dickflüssigen Vanillepudding drüber. Durch den Vanillepudding vergrößert sich die Oberfläche und die Eiskugel sieht noch größer aus. So denke ich zum Beispiel bei mir oft, wie gut manche Muskelpartien schon entwickelt sind, zieh ich dann aber mal seitlich an der Fettschicht, ist das Volumen gleich viel geringer. 😦 Vom Training her machst du, soweit ich das beurteilen kann schon alles richtig, damit dein Körper straff wird. Mit dem sinkenden Fettgehalt sollte auch das Volumen um die Muskeln geringer werden. Fühl mal selbst, wo noch weiche Fettschicht und wo wirklich nur noch knallharter Muskel übrig ist.

      • Als ich noch Leistungssport gemacht habe (Volleyball) und 5x die Woche 2 Stunden Training hatte, wog ich bei 166 cm 68 kg. Laut BMI war ich übergewichtig, allerdings war es kein Fett, sondern Muskeln, was ich hatte. Idealgewicht liegt laut BMI zwischen 55-65 kg – so wenig könnte ich nie im Leben wiegen!
        Ähnlich ist es jetzt, nur das ich jetzt 20 Jahre älter bin und knapp 12 kg mehr wiege. Ich war nie schlank, immer muskulös. Ich dachte jetzt vielleicht an sowas: wenn man zB 1,5 g Proteine pro Muskel-Kg zum Muskelaufbau braucht, könnte ich davon etwas weniger essen, um trotz Sport keine weitere Muskel aufzubauen? Oder mehr Cardio machen und zB nur einmal die Woche Krafttraining? Die Muskel, die ich schon habe, möchte ich nicht verlieren, die sind schon da unter dem Fett und ich werde auch allgemein noch überall schlanker, aber zu muskulös möchte ich nicht erscheinen, wenn ich abgenommen habe. Ich weiss noch, dass du bei dir über ähnliches geschrieben hast und du hast dich für die andere Richtung entschieden, also wenn schon muskulöser, dann auch richtig, oder?

      • Hast du denn das Gefühl, in den letzten Wochen wirklich aufgebaut zu haben? Normalerweise erreicht man irgendwann ein Plateau, wo sich eh nichts mehr tut. Im Bodybuilding arbeitet man dann schwer daran, dieses Plateau zu überwinden. Von daher denke ich nicht, dass du noch viel aufbauen wirst. Du schreibst von Krafttraining, wie genau sieht das aus? Link ruhig deine Blogbeiträge, ich muss nur einen Eindruck bekommen, was genau du machst. Und sonst kann ich dir tatsächlich nur empfehlen, das Krafttraining eine Zeit lang zu verringern. Am Eiweiß würde ich, wenn überhaupt nur wenig sparen, da Eiweiß der Grundstoff des Lebens ist und überall gebraucht wird. Eiweiß aktiviert auch den Stoffwechsel kräftig, während Kohlenhydrate eher müde machen. Und ob die Drosselung dann tatsächlich so wirkt, wie du erhoffst, wage ich zu bezweifeln. Fazit: Wenn du nicht das Gefühl hast, wirklich aufgebaut zu haben in den letzten Wochen, würde ich einfach so weitermachen, wie bisher. Wenn es dir wirklich zu viel wird, fahr das Krafttraining ein paar Wochen runter.

  3. Eigentlich merke ich nichts derartiges, ich mache aber schon seit über einem Jahr intensiv Sport und Hanteltraining. Da ich aber abnehme, sowohl an Centis, als auch an Kilos, merke ich so einfach nicht, ob ich jetzt Muskel aufbaue oder nicht. Ich habe mal mit dem Kaliper meine Körperfettanteil gemessen, vielleicht kannst du etwas daraus entziffern. Beim Kaliper war ein Heftchen dabei, wodurch ich die Anteile ausgerechnet habe: http://leonieshome.wordpress.com/2013/03/26/zielgewicht-berechnen/
    Ich wollte jetzt mal in ein Fitness-Studio gehen und mich messen lassen. Das könnte ich dann in 4 Wochen wieder machen lassen, wenn ich mit dem aktuellen Workout Plan fertig bin. Dann kann ich vergleichen, was sich verändert hat. Oder?
    Beim Plan sind jeden Tag 5-10 Minuten Bauchmuskelübungen und 10 Minuten Beine+Po dabei, 1-2x die Woche 10-15 Minuten Hanteltraining. Nicht viel, oder?

    • Ne, ich denke, damit fährst du gut. Und versteif dich nicht auf Messergebnisse, schau in den Spiegel und frag dich selbst, ob dir das gefällt, oder ob dich etwas sehr stört. Der BMI z.B. ist bei Bodybuildern irrelevant, weil die viel mehr Muskelmasse haben, der BMI aber nicht zwischen Muskelmasse und Fett unterscheidet. Ich habe selbst einen Kaliper, finde ihn aber bei meinen Speckmassen viel zu ungenau. Wo ist da jetzt am Bauch genau eine Hautfalte? Da kann ich 5 verschiedene Griffe ansetzen. ^^ Wenn du die Falten in etwa wiederfindest, kannst du ihn nutzen, um zu schauen, ob du Fett verloren hast, aber als absolute Werte zum Vergleich mit Anderen taugt das leider nicht. Insgesamt sagen selbst Profibodybuilder, dass man seinen wirklichen Fettgehalt nie ganz genau heraus bekommt, sämtliche Messmethoden sind zu ungenau. Um sie als Orientierung zu nutzen, sind sie gut, aber entscheidend sollte doch der Spiegel sein.

  4. Hallo Arwen1234, ich bin Dir noch einen Kommentar schuldig 🙂 Zuerst ist mir aufgefallen, dass ich die links auf die Artikel Serie http://yourpal.me/2013/04/07/frauen-und-krafttraining-teil-1/ z.B vergessen habe. Ich muss zugeben, dass dieser Artikel im letzten Jahr entstanden ist und als Einleitung für den oberen Link gedacht war ( da der Artikel noch nicht geschrieben war) und Klientinnen/ Interessierten helfen sollte Ihre Vorurteile abzulegen. Ich selbst bin schon mein halbes Leben am Eisen und habe über die Jahre mit vielen Frauen trainiert und auch die Ehre gehabt einer sehr bekannten Bodybuilderin beim Training zusehen zu dürfen. Ich sage dies, weil ich das Gefühl habe, Du hast Dich als Bodybuilderin angesprochen/ angegriffen gefühlt. Falls der Eindruck entstanden ist ich hätte etwas gegen den Sport, möchte ich das verneinen. In meiner Erfahrung haben die meisten Frauen aber schon Angst davor so auszusehen wie Die Dame auf deinem rechten Bild. Des Weiteren verbinden Sie diese „Muskelberge“ mit Training an den Gewichten und verneinen daher das Training ganz und gehen lieber Joggen. Lange Rede kurzer Sinn, ich werde den Artikel anpassen müssen, damit noch genauer verstanden wird, was ich wirklich sagen wollte.
    Aber da Du ja eine aufmerksame Leserin meines Blogs bist, weiss ich ja auch das Du die gesamte Serie gelesen hast und weisst was meine Philosophie ist und wie ich denke Leute vom Diätwahn befreien zu können. 🙂
    Weiterhin viel Erfolg Arwen. Gruss Al

    • Hallo, danke für die Stellungnahme. Angegriffen fühlte ich mich nicht, aber es gibt in vielen Medien ähnliche Artikel, bei denen man schnell den Eindruck bekommt, es ginge einzig darum, Frauen zu beschwichtigen. Aus meiner Anfangszeit kenn ich die Angst vor zu viel Muskel noch sehr gut und es brachte ewig, zu merken, wie schwer nach einen kleinen Anfangsschub tatsächlich die Muskelmasse weiter ausgebaut wird. Ich finde es ist eher an der Zeit, Frauen bildlich zu zeigen, was passiert, wenn sie trainieren. Also zum einen die Faszination am Wissenzuwachs über den eigenen Körper zu fördern, als auch zu zeigen, was man mit Training erreichen kann. Lust machen auf Training. Wenn man sich die Figur- oder Bikiniklasse anschaut und sieht, wie hart die Mädels arbeiten, wie schwer die teilweise trainieren, bekommt man eher ein Gefühl dafür, wo die eigenen Muskeln hinwachsen können und was einfach utopisch ist. Denn das größte Problem ist doch, dass so viel geschrieben wird, aber Frauen müssen es erstmal glauben. Und dann sehen sie eine Athletin der Bodyklasse und sofort sind alle vernünftigen Gründe vergessen und man glaubt wieder zur Hulkine zu werden. Wenn man es erst schafft, dass Frauen einem wirklich glauben, dass sie nicht so leicht Muskeln aufbauen und deswegen munter drauf los trainieren können, dann hat man viel aus dem Weg geräumt. 🙂 Also ich kenn eure Einstellung ja und find das super. Falls meine Kritik irgendwie zickig rüber kam, so war das nicht beabsichtigt. Ich denke nur, dass man mit einer anderen „Strategie“ besser fährt und überzeugender ist. Also, macht bloß weiter so, ich find euch klasse. 😉

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