Arbeiten, wo andere Urlaub machen.

Heute war mein erster Arbeitstag im Zoo und ich bin echt glücklich über die Stelle.
Das Personal arbeitet ganz stark nach dem Motto: zufriedene Angestellte sind netter zu Gästen. Auch wenn die Arbeit in praller Sonne, an allen Wochen- wie Feiertagen nicht ganz ohne ist und teilweise auch körperlich einiges abverlangt, wird alles getan, um es dem Personal so angenehm wie möglich zu gestalten. Und das Beste ist: ich kann immer in den Zoo!

Hier ein Teil meiner Arbeitskleidung. ;P
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Sexy, was? Aber bei ein paar Stunden in praller Sonne sicher toll. Den ersten Sonnenbrand habe ich schon. Dabei waren wir fast die ganze Zeit in geschlossenen Räumen oder im Schatten unterwegs.

Der Zoo ist aber auch echt wunderschön. Ich komm schon seit Jahren gerne her, um mal den Alltag zu vergessen und für ein paar Stunden in eine andere Welt einzutauchen.
Viele denken bei Zoo noch immer an die 2×2 Meterboxen mit hospitalierenden Tigern drin und denken nur eins: Tierquälerei!
Dabei ist längst das Gegenteil der Fall. Manche Arten exotischer Tiere gibt es in freier Wildbahn nicht oder fast nicht mehr. Die letzten Exemplare ihrer Art leben in Zoos und es wird alles daran gesetzt, es ihnen so artgerecht und schön wie möglich zu machen, damit sich die Tiere vermehren und nicht aussterben. Statt der kleinen Käfige gibt es mehr und mehr riesige, offene Landstriche, in denen verschiedene Tierarten zusammen leben und sich so freier bewegen können. Auch wenn man deswegen manchmal vergeblich auf einige Tiere wartet, wird man bei anderen Plätzen mit einem sensationellen Schauspiel belohnt: Tiere in ihrem ganz natürlichem Sozialverhalten.
Man kann Elefanten baden sehen…bis zur Rüsselspitze unter Wasser, oder Löwen, die mit einem Ball spielen, Tiger die ne Runde schwimmen, Hyänen, die ihre Jungen pflegen oder die albernen Präriehunde, die sich als Flunder getarnt, flach durch den Sand schieben. Es gibt immer was zu lachen und das Herz geht einem auf.

Doch nicht nur bei den Tieren wird auf Naturnähe Wert gelegt, auch sämtliche Einrichtungen sind aus Naturmaterialien. Dachschindeln aus Hartholz, Bänke aus Massivholz, alles ist wunderbar natürlich und rustikal.
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Ich hab mir immer gern eine Jahreskarte geholt, weil man damit nicht durch die Gänge hetzen muss, um ja alles mal gesehen zu haben, sondern öfter mal ein paar Stündchen vom Alltag abspannen kann. Jetzt arbeite ich da und bin einfach nur glücklich darüber. 🙂

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