Trügerische Stille?

Heute ist endlich unser neues Baby eingezogen. Da Floppsy nur auf uns Menschen fixiert ist, Kloppsi aber immer gerne mit Katzen schmusen, putzen und kuscheln will, wollte ich schon lang ein kleines Mietzchen als dritte im Bunde. Diesmal soll es eine Rassekatze sein.
Die Kleine ist zum größten Teil Norwegische Waldkatze und zum kleinen Teil Maine Coon und wird von der Größe her sicher nicht kleiner, als unsere beiden Kater.

Was ich von der ersten Begegnung erwartet habe:

  • fauchen
  • kratzen
  • fliegende Fellfetzen
  • blank liegende Nerven
  • Was bisher passiert ist:

  • gepuschelter Schwanz bei Floppsi
  • testweises Fauchen sowohl bei Klopsi als auch bei Floppsi, die Kleine hat dabei nichtmal die Ohren verdreht
  • unterm Bett ist jetzt anständig Staub gewischt
  • verdächtige Stille
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    Die Kleine ist total chillig, hat auf der Autobahnfahrt erstmal aus der Hand gefuttert und anschließend geschlafen. Nich nicht ein Laut war von ihr zu hören. Auch sie lässt sich am Bauch streicheln (und sonst überall), somit haben wir jetzt drei Katzen, die sich gern den Bauch gepinseln lassen.
    Ich bin total verliebt, die kleine scheint eine echte Traumkatze zu sein.
    Kuschlig, neugierig, entspannt…hawwwww!
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    Erstkontakt!

    Mal schauen, wie es weitergeht.
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    Alles sauber gewischt. 😀

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    Veröffentlicht unter Katzen.

    Nur EIN Wort Tag

    Weil die liebe Nemeryll weiß, dass mir die Zeit schnell zu lang wird, hat sie mich getagt. ;P
    Dann mal ran!

    N°1 : Wo ist Dein Handy? – *grübel*

    N°2 : Dein Partner? – Slaine

    N°3 : Deine Haare? – fruzzeln

    N°4 : Deine Mama? – Workoholic

    N°5 : Dein Papa? – Genie

    N°6 : Dein Lieblingsgegenstand? – PC

    N°7 : Dein Traum von letzter Nacht? – vergessen

    N°8 : Dein Lieblingsgetränk? – Rivercolazero O_o

    N°9 : Dein Traumauto? – keins

    N°10 : Der Raum in dem Du dich befindest? – Wohnzimmer

    N°11 : Dein Ex? – Schwindler

    N°12 : Deine Angst ? – Versagen

    N°13 : Was möchtest Du in 10 Jahren sein? – berufstätig!

    N°14 : Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? – Freund

    N°15 : Was bist Du nicht? – normal

    N°16 : Das letzte was Du getan hast? – Katzenklo

    N°17 : Was trägst Du? – Sportshirt

    N°18 : Dein Lieblingsbuch? – Spieltrieb

    N°19 : Das letzte was Du gegessen hast? – Obstsalat

    N°20 : Dein Leben? – Achterbahn

    N°21 : Deine Stimmung? – super

    N°22 : Deine Freunde? – verstreut

    N°23 : Woran denkst Du gerade? – Geheimnisse

    N°24 : Was machst Du gerade? – lesen

    N°25 : Dein Sommer? – Bikini

    N°26 : Was läuft in Deinem TV? – nichts

    N°27 : Wann hast Du das letzte Mal gelacht? – Sonntag

    N°28 : Das letzte Mal geweint? – vergessen

    N°29 : Schule? – Versagensdruck

    N°30 : Was hörst Du gerade? – Teamspeak

    N°31 : Liebste Wochenendbeschäftigung? – Tagelangmachen

    N°32 : Traumjob? – stressfrei

    N°33 : Dein Computer? – Welt

    N°34 : Außerhalb Deines Fensters? – Großbaustelle -.-

    N°35 : Bier? – Sodbrennen

    N°36 : Mexikanisches Essen? – scharf

    N°37 : Winter? – Abnehmzeit

    N°38 : Religion? – überall

    N°39 : Urlaub? – Hotelzimmer

    N°40 : Auf Deinem Bett? – Bücherstapel

    N°41 : Liebe? – Fels

    Huch, schon vorbei. Ich tage jeden, der Lust hat. Schreibt einfach einen Kommentar und ich füg euch ein. 🙂

    Vorbereitung für den halbheimlichen Katzen-Abenteuer-Spielplatz!

    Die Arbeitszeit im Zoo nähert sich langsam aber sicher dem Ende zu. Nicht nur für mich, auch für viele meiner Kollegen, was man daran merkt, dass die Emails mit Betreff wie „Ich kann da und da nicht, wer übernimmt meine Schicht?“ quasi gen Null gesunken sind. In den letzten Wochen war ich meist 4-5 Tage arbeiten und ich spürte, wie gut mir das tat. Das Gefühl, gebraucht zu werden, nette Kollegen und Gäste zu treffen, das Empfinden, eine Sache richtig gut zu machen, weil sie zu mir passt…das alles ließ mich richtig aufleben.

    Nun geh ich nur zwei Tage die Woche arbeiten, heute habe ich den dritten Tag hintereinander frei. Und ich fühl mich nutzlos, eingesperrt, wartend. Nachts träume ich wieder dämliche Träume vom Versagen und verpassen. Ich muss Matheunterricht in einer Klasse übernehmen, hab keine Lösung für die Aufgaben und scheiter daran, sie schnell im Kopf zu lösen, ich will in den Urlaub fahren und finde Gleis eins nicht, auf dem mein Anschlusszug wegfährt, typische Träume bei Zukunftsangst und Versagensangst, an denen ich wieder spüre, wie es im Hinterkopf spukt.

    Aber so schlimm, wie das klingt, geht es mir eigentlich gar nicht, DENN ich bin clever und suche mir einfach eine Aufgabe.
    Wozu habe ich Katzen?

    Seit einiger Zeit quengeln die beiden hier regelmäßig, weil ihnen trotz Spielzeug immer wieder langweilig wird. Floppsi ist der Intelligente von unseren beiden. Es heißt ja beispielsweise, wenn man Katzen mit Wasser besprühe, wüssten die nicht, woher das komme und würden es deshalb nicht als Strafe durch das Herrchen empfinden.
    Pustekuchen! Floppsi verfolgt generell immer jede Bewegung zu seinem Ursprung zurück. Ob nun ein Strick wackelt, ein Mäuschen geworfen wird, Wasser aus deiner Flasche sprüht oder sogar der Laserpointer klickt, Floppsi versteht vielleicht nicht, dass der rote Punkt nur Licht ist, aber er weiß genau, dass er, wenn der Punkt verschwindet nur auf das Klicken in meiner Hand warten muss, um dann die Richtung zu verfolgen, in die der Pointer zeigt. Das ist eine beachtliche Leistung.
    Jeder kennt die Situation, wo ein Bekannter mit dem Finger auf etwas in der Ferne zeigt und man es nicht sieht, weil die Richtung auf unserer Perspektive nicht stimmt. Floppsi schafft es dennoch, das Gezeigte zu finden.
    So genügt beispielsweise der mit hoher Stimme ausgestoßene Ruf „FLIIIIIIEGE“ und Floppsi kommt aus der hintersten Ecke angeschossen, schaut, wohin wir zeigen und rettet uns vor der heimtückischen Fliegenattacke.

    Kein Wunder also, dass er sich schnell mal langweilt, neue Herausforderungen müssen her. Selbst das Activity-Spiel löst er in einer Minute.
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    Wie sieht also der Plan aus?
    Intelligenzspielzeug soll über die halbe Wohnung verteilt werden.
    Und um da ranzukommen, müssen die Katzen klettern und springen.
    Dazu müssen neue Kletter- und Springmöglichkeiten eingerichtet werden.
    Und intelligente Spielzeuge besorgt werden, die die Geschicklichkeit und die Intelligenz trainieren.

    Slaine weiß noch gar nicht, wie weit der Plan bei mir schon gereift ist. Und ich bin sehr gespannt, was er dazu sagt, wenn ich ihm die neuesten Anschaffungen präsentiere.
    Als Hüpf- und Klettermöglichkeiten ziehen nämlich zwei Klettertonnen hier ein. Auf die habe ich schon laaange ein Auge geworfen und heute morgen sind sie endlich angekommen, Kloppsi und Floppsi haben sie sofort okkupiert.
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    So sollen die mal miteinander verschraubt und an der Wand befestigt werden.
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    Daneben soll eine Heizungsliegematte als zusätzliche „Aufspringmöglichkeit“ hängen.
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    Über den Tonnen soll ein kleines Brettchen an der Wand befestigt werden, das über Lee Priest und Heidi Vuorela hinweg zum Wandregal führt, wo zwei kleine Rätselspiele installiert werden sollen.
    Entweder eins von den Kistchen:
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    oder dieser „Leckerlieautomat“, den ich gestern bei Ebay bestellt habe.
    Die Brettchen sollen mit Sisal-Treppenmatten beklebt werden.

    Oh, ich kann es gar nicht abwarten, bis das alles aufgebaut und verschraubt ist und unser kleiner Neuzugang hier mit rumwuselt!
    Wie Floppsi sagen würde: Don’t worry! Be happy!
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    Hat noch jemand nen guten Tipp für günstiges Intelligenzspielzeug? Ich überlege noch, wie man eine Klapptür hinbekommt, die sich mit einem Hebel öffnen lässt. Oder eine doppelte Drehscheibe, mit fehlender Ecke.
    Voraussetzungen müssen sein:
    günstig,
    einfach zu bauen,
    an der Wand befestigbar,
    haltbare Materialien (Pappe hält bei unseren beiden keine zwei Tage)

    The future is not a gift but an achievement…

    Vier Wochen liegt das letzte Beintraining zurück und ziemlich genau solange habe ich auch keine Kalorien mehr gezählt.
    Erst hab ich bei der Arbeit übertrieben, sodass ich prompt krank wurde. Innerhalb weniger Stunden schlug meine Kondition von fit auf Halsweh und total schwach um. Die Warnzeichen an den Tagen zuvor hatte ich geflissentlich ignoriert, wollte ich doch die nächsten Kilos purzeln sehen.

    Nachdem das auskuriert war, stand der Urlaub vor der Tür. Freunde besuchen, schön essen und trinken, Kneipe, lachen und auf der faulen Haut liegen war angesagt.
    So wie Meister Petz im „Zoom Gelsenkirchen“ es gemacht hat, als wir vorbeischauten.
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    Nach solchen Besuchen fällt auch mir wieder auf, wie schön es ist, einen Freundeskreis zu haben und ich erwische mich bei dem Gedanken die Zelte abzureißen und fix mal eben umzuziehen. Bis die ganzen „Aber“ wieder im Kopf Polka tanzen.
    Aber es sind immer schöne Atempausen, auf die man sich immer wieder freut.
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    Und um das schön ausklingen zu lassen, haben Slaine und ich uns noch eine ganz besondere Nacht gegönnt. Vor ca. sieben Jahren verließen wir die Stadt, in der wir uns kennenlernten, voller Abscheu. Wir hatten die Enge so satt, die Leute, den ewigen Regen, die ewigen Berg- und Talläufe, alles hing uns zum Halse raus. Aber nun, nach sieben Jahren, ist der Ekel abgeklungen und die schönen Erinnerungen kommen hoch. Also gabs eine „Remebernight“ in Wuppertal. Von all den alten Freuden kam leider nur einer, eine magere Bilanz, aber es wurde dennoch ein richtig schöner Abend voller geteilter und ausgetauschter Erinnerungen, Cocktails quer durch die Karte und viel Lachen.
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    Und damit der Einstieg in den Alltag nicht so schwer fällt, kamen zwei Freunde, die wir zuvor besucht hatten uns nun wiederum für ein Wochenende besuchen. Lanpartyfeeling war angesagt mit Bier, Burger und Brownies für den Frust durch verlorene Matches. Smells like teen spirit.
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    Nach all diesen schönen Tagen voller Ausgelassenheit, fällt es schwer, wieder zur Diät zurückzukehren. Während ich es gar nicht erwarten konnte wieder zum Training gehen zu können, brauchte ich einige Tage und zwei miese Waagenmessungen, um wieder zurück ins Kalorienzählen zu kommen. Aus 79,7kg sind in der letzten Woche ruckzuck 81kg geworden. Hier sind die Brownies Reste vom Feste vertilgt und heute ging es wieder los mit dem Wiegen, Planen, Zählen und Eintragen.
    So schön wie die Tage waren, aber vor mir liegen Erfolge und eine Zukunft, auf die ich mich freue. Ich steh auf der Schwelle und freu mich auf den nächsten Schritt.
    Und eine Idee lockt im Hinterkopf: Wenn wir unsere Freunde wiedersehen, sollen die Bauklötze staunen über unsere Veränderung.
    Hepp, hepp!

    Ein Urlaubsmitbringsel der anderen Art….

    Wer geht nicht gern im Urlaub shoppen und kommt an den Moment, in dem er etwas kauft, nur um eine Erinnerung an den Urlaub zu haben…

    So spazieren auch Slaine und Arwen Hand in Hand durch die Straßen und entdecken einen Bodybuilding-Shop. Der Verkäufer war echt drollig, wir wollten erst Hemo-Rage, allein schon weil Zack Khan dafür immer so herrlich Werbung macht. Aber der Verkäufer schwärmte so von Grenade und die Verpackung war so stylisch, das mussten wir einfach haben! 50 Tacken waren schon ein heftiger Preis, aber es ist ja unser Urlaub, da gönnt man sich schonmal was.

    Als wir die Packung öffneten, waren wir zunächst enttäuscht. Das Pulver war zwar in einer extra Tüte, aber die war nicht dicht verschlossen, das Pulver klebte überall in der Dose und an der Tüte, hatte Wasser gezogen und klumpte. Es sah einfach eklig aus. Ich war ganz schön ernüchtert und dachte schon, das sei ja eine schöne Fehlinvestition gewesen. Aber als Ossi ist man auch geizig und deswegen hieß es: Augen zu, in den Shake und runter damit.
    14g Pulver in Wasser mit zwei extra Argininkapseln dabei.

    Slaine hatte gelesen, dass es grauenhaft schmecken soll. Aber wir finden es beide sogar vergleichsweise lecker. Wenn ich das mit den BCAAs vergleiche, ist es geradezu köstlich.

    Zehn Minuten nach der Einnahme…
    Slaine und ich sind auf dem Weg zum Training, für mich die erste Einheit nach über zwei Wochen Pause. Mit dem fehlenden Muskeltonus fühlte ich mich wie ein Schwamm und war froh, endlich wieder etwas daran ändern zu können, als ich plötzlich spürte, wie sich etwas veränderte.
    Erst konnte ich es nicht genau bestimmen, es war, als hätte ich meine Cap aufgesetzt, meine Stirn kribbelte, als ob irgendetwas Spitzes an hundert Stellen kurz dagegen stippen würde und mein Blickfeld wurde kleiner. Ich nahm den Weg noch ganz klar wahr, aber es war, als konzentrierte sich der Blick auf Einzelheiten, statt wir sonst träge über die ganze Fläche zu fließen. Ich fühlte mich vollkommen wach. Von den ganzen Koffeinsupps bin ich gewohnt, dass mein Herz wie verrückt pocht und ich nervös bin. Aber so war es diesmal nicht, vielmehr war ich konzentriert und freute mich einfach irrsinnig darauf, loslegen zu können. Das „Kribbeln“ wurde stärker, war auch in Beinen und Händen stark zu spüren und wenn ich den Kopf sehr schnell bewegte, zog das Blickfeld leicht nach. Ich fühlte mich gleichzeitig wie in Watte gepackt und seltsam klar, fokussiert!
    So spürbare Wirkung nach so kurzer Zeit hatte ich noch bei keinem anderen Supp.
    Das folgende Bild fand ich sonst immer lustig, aber erst durch Grenade kann ich es richtig nachvollziehen:

    Ich hatte für die Einheit erwartet, dass die Leistungen stark sinken und ich kaum den Muskel spüre. Die Leistung lag auch hinter den alten (neuen Bestleistungen) zurück, aber sie war nicht so schwach, wie ich befürchtet hatte. Den Muskel hingegen spürte ich permanent richtig gut und traf ihn mit voller Wucht. Ich hatte in den Tagen danach einen Muskelkater in der vollen Rückenpartie. Am Ende der Einheit spürte ich, wie die Wirkung nachließ. Ich war erschöpft und wusste, ich hatte alles gegeben.

    In der Nacht konnte ich problemlos schlafen, keine aufputschende Nachwirkung hielt mich wach.

    Fazit: Auch wenn die Art der Verpackung eine derbe Enttäuschung war, das Supplement an sich ist ein echt schräger Kracher.

    Inhaltstoffe

    Wenn ich von Arbeit komme…

    Wenn ich von Arbeit komme…

  • möchte ich dauernd Fremden Tipps geben
  • fallen mir sofort alle blumenartigen Haarspangen bei Frauen ins Auge
  • will ich jeden darauf hinweisen, hier doch bitte das Blitzlicht auszuschalten
  • muster ich automatisch alle Rucksäcke auf leicht klaubare Gegenstände in halboffenen Taschen
  • fliegen mir dämliche Witze und Sprüche nur so von den Lippen
  • hab ich keinerlei Berührungsängste oder Scheu, Menschen wortwörtlich unter die Arme zu greifen
  • erzähl ich jedem vom Zoo
  • Wenn ich von Arbeit komme, glaub ich manchmal, ich wäre ein besserer Mensch…

    …bis mir der erste auf die Eier geht.

    Veröffentlicht unter Zoo.

    Was soll man bei dem Wetter nur anziehen?

    Heute ist Slaines letzter Urlaubstag und den wollen wir natürlich lang machen. Also ging es früh los zu einem Wandertag in Richtung Ikea.
    13km Strecke lag vor uns und Slaine meinte: Es ist in etwa so warm wie letztens im Zoo. Wir waren im Urlaub im Zoom Gelsenkirchen und da bin ich im Shirt herumspaziert.

    Also Shirt an und los…
    nach ein paar Metern meint Slaine schon: hui, das ist aber schon frisch, ich zieh gleich meine Jacke über.
    Hm…ich hatte gar keine Jacke mit.
    Sollen wir nochmal zurück?
    Darauf hatte ich keine Lust, also bin ich mal fix im McFit auf Toilette gegangen und habe mir dieses topmodische Accessoire fürs Übergangswetter zugelegt.
    Der modische Schal aus Cellulose hält Wind ab, saugt Schweiß zuverlässig auf und überzeugt Räuber sofort davon, dass hier nichts zu holen ist.
    Ergänzt wird dieses schicke Kleinod durch einen windfesten, wasserabweisenden Hygienebeutel aus Cellophan.
    Diese beiden topmodischen Artikel sind erhältlich in jeder McFit-Filial-Toilette.
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    Irgendwann zogen wir durch eine Senke, immer am Fluss entlang, die Sonne wärmte uns mit ihren Strahlen und Schmetterlinge tanzten vor unseren Füßen. Ohne den wind war es tatsächlich ein angenehmes Wanderwetter.
    Das sahen einige Leute ganz anders, denn hinter einer Biegung sagt Slaine plötzlich:
    „War da gerade jemand nackt?“
    Ich glaubte sofort an einen Wunschtraum infolge erhöhter Testosteronwerte und zu wenig konsumiertem Wasser.
    Aber nach ein paar Metern sah ich es auch! Nackte Menschen am Wegesrand.
    Erst zwei, dann vier, dann immer mehr. Überall lagen, standen, bückten ältere nackte Menschen, nahtlos braun.
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    Eine dieser Frauen wickelt sich ein Handtuch um die Hüften und ruft dem bejackten Slaine und mir betuchtem Weib zu: „Na? Ist wohl kalt?“
    Da musste ich schon feixen und sie feixte zurück.

    Nach einem endlosen Marsch kamen wir dann an ein paar Menschen vorbei, die gerade an ihren Angeln basteln und Slaine meint nur so: Irgendwie komisch andere Menschen in Klamotten zu sehen.
    Stimmt, sag ich, ich hab mich auch schon dran gewöhnt.*gg*
    Endlich kam das Ikeaschild in Sicht und was liegt darunter unter dem knallbunten Sonnenschirm?
    Richtig, noch mehr Nackte.
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    Und nach weiteren Kilometern hatten wirs endlich geschafft.
    „Willst du deinen tollen Schal dann jetzt bitte abnehmen?“, fragt Saline. Ich hatte ihn völlig vergessen und wollte schon rein. XD
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    Zurück gings mit dem Bus.
    Und als ich vor der Wohnung den Rucksack absetzt, stelle ich voller erstaunen fest, dass ich Sonnenbrand habe.
    Wäre ich mal lieber nackt gelaufen, dann hätte ich jetzt nahtlosen Sonnenbrand. *gg*