*augenreib*

Puh…was für zwei Nächte. 16:00 Uhr und ich bin gerade erst wach geworden. Die Katzen sind auch ganz verwirrt.
Ich würde hier gerne Fotos posten, die einen klitzekleinen Eindruck davon vermittelt, wie spannend die letzten zwei Nächte waren. Aber aus rechtlichen Gründen geht das leider nicht.

Für mich uns meinen Freund war es spannend, wie nie. Mit jedem Jahr kennt man mehr Athleten, fühlt sich mehr mit der Szene und den Persönlichkeiten verbunden und drückt mehr Favoriten die Daumen.
Was es dieses Jahr aber noch spannender machte, war das starke Feld an Athleten. Es gab so viele Athleten, die sich im letzten Jahr nochmal richtig krass verbessert haben, was bei diesen Extremen immer überrascht.
Und es gab einige Athleten, die man so gar nicht auf der Karte hatte und die in überraschender Form auftraten.
Allem vorweg Big Ramy…der neue Wundereinsteiger. Glaubt man den Gerüchten, hat er vor drei Jahren mit Bodybuilding angefangen und seither 40kg reine Muskelmasse aufgebaut. Ich bin da ja mehr so für die Reagenzglastheorie, weil das so unglaublich klingt. Aber Big Ramy ist nicht nur groß, er bringt auch eine erstaunliche Härte und ein richtig gutes Posing auf die Bühne…eine unglaubliche Leistung.
Schön für deutsche Fans war Dennis Wolf mit einer verdammt krassen Form. Wirkte er vor dem Wettkampf immer etwas seltsam entspannt, so als wäre er eher Zuschauer als Wettkampfteilnehmer, konnte er auf der Bühne alle überraschen. Immer wieder wurden die Top-Sechs-Athleten auf der Bühne hin und hergewechselt, es gab einfach keine Schwachstellen, die eine klare Entscheidung möglich machten. Das mitzuerleben, zu bestaunen, war ein faszinierendes Erlebnis.
Auch der grinsende Holländer, Roelly Winklaar überraschte in sensationeller Form.

In den letzten Jahren hatte die Mr.O-Wahl immer einen bitteren Beigeschmack. Athleten, die sichtlich nicht in Form waren, belegten Top-Plätze. Da kocht die Gerüchteküche natürlich über. Aber dieses Jahr war das bei den Männern nicht so, da kann man wirklich sagen, dass die Athleten ihre Plätze verdient haben. Das war ein tolles Gefühl.

Nur bei den Bodybuilding-Damen, da schien die Jury wieder beeinflusst gewesen zu sein. Alina Popa, die ich bei meinen Lieblingsbodybuilderinnen schon vorstellte, brachte eine Wahnsinnsform, ein elegantes Posing, ein tolles Styling und ein einfach perfektes Gesamtaket mit auf die Bühne. Dazu diese Ausstrahlung! Die Aura einer menschgewordenen Superheldin umgab sie, ihre Posen strotzten nur so vor geschmeidiger Kraft und wenn sie in die Back-double-bizeps-Pose ging, sah es aus, als würde sie gefederte Flügel aufspannen, so wunderschöne kleine, volle, pralle Rückenmuskulatur hat sie. Diese weibliche Ausstrahlung, bei der Masse…einfach unglaublich.
Iris Kyle dagegen wirkte etwas unsymmetrisch, die Proportionen in sich verdreht. Die weibliche Aura geht ihr eh schon immer völlig ab, auch wenn ihre Posen geschmeidig waren. Aber neben Alina wirkte sie einfach wie ein Stofftier neben einer Barbie.
Und gewann den Wettkampf, zum neunten Mal.
Niemand hat je so oft den Titel geholt, wie Iris Kyle, aber aus den Augen vieler hat ihn Iris dieses Jahr verloren, die scheinbar Unüberholbare wurde überholt. Und es stellt sich wieder einmal die Frage, ob ein Nichtamerikaner nach Schwarzenegger den Titel holen kann, oder ob das aus patriotistischen Gründen nicht möglich ist.

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