Juli Zeh: Ein Erfahrungsbericht zum Thema „Meine Mails können sie ruhig lesen, ich habe nichts zu verbergen“.

Lesenswert.
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2 Kommentare zu “Juli Zeh: Ein Erfahrungsbericht zum Thema „Meine Mails können sie ruhig lesen, ich habe nichts zu verbergen“.

  1. Ja und meistens denkt man, das könnte mich nie treffen. Wir hatten ja überlegt, in den nächsten 1-2 Jahren nach Las Vegas zu fliegen, um die Mr. Olympia-Wahl mal live zu erleben. Aber wenn ich lese, dass Piraten-Mitglieder angehalten werden und ihr Handy durchsucht werden soll oder wenn ich sowas wie oben lese, will ich gar nicht mehr versuchen, nach Amerika zu fliegen. Wer weiß schon, wann er mal irgendwas aus Spaß geschrieben hat, was von denen als Gefährdung eingestuft wird. Stell dir nur mal ein fiktives Telefongespräch unter Männern vor: Ey, heute hab ich eine Bombe gelegt, ein riesen Ding! Eine richtige Stinkbombe war das.

    Für uns ist klar, dass es dabei nur um den Stolz über den eignen Kackhaufen geht, aber für die NSA reicht die mehrmalige Wiederholung des Wortes Bombe schon, um denjenigen automatisch und ohne Prüfung auf so eine Liste zu setzen.

    Ich will nicht mehr nach Amerika und ich will auch nicht, dass Amerika zu uns kommt.
    Letztens ist ein deutscher Autor, der zu einem Germanistenkongress nach Amerika wollte, festgehalten und verhört worden. Ich hab ein Buch von ihm hier, es heißt: Angriff auf die Freiheit.

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