Was erwarte ich eigentlich?

Es ist kein Geheimnis, dass ich seit Jahren versuche abzunehmen. Manchmal mit großem Erfolg und noch größerem Jojo, manchmal mit kleinem Erfolg und kleinem Jojo-Effekt und ganz oft hab ich nach zwei – zehn – zwölf – zwanzig Wochen aufgegeben, weil scheinbar nichts mehr voran ging und ich unter all den Zweifeln zusammengebrochen bin.

Und auch diesmal schien es wieder soweit zu kommen. Bereits nach vier Wochen Diät blickte ich auf eine garstige Waage, die nach den ersten gepurzelten Kilos plötzlich wieder hoch sprang und dort stur verharrte. Ich kenne das Spiel zu gut…und bin doch wieder darauf herein gefallen. Dass ich derzeit auf den Brief warte, der über meine nahe Zukunft entscheidet, dass das Wetter grau ist, ich am Tag zuvor ein so hartes Beintraining hatte, dass ich bereits um fünf Uhr früh vom Hunger geweckt wurde und mich so zerschlagen fühlte, dass der Gedanke an den Crosstrainer gar nicht erst aufkam, tat sein übriges. Ich blieb sitzen…und aß. Und aß…und wurde nicht satt. Der Schalter im Kopf, der dir sagt, dass dein Hunger gesättigt ist, dass du keine Not leidest, dass alles versorgt ist, dass dein Magen gefüllt ist…der wurde einfach nicht umgelegt. Ich wollte nur mehr und mehr. Vielleicht hätte ich zum Fast Food greifen sollen, viele Kalorien auf kleiner Menge lösen oft kurzfristig ein befriedigerendes Sättigungsgefühl aus, als lauter tolle Häppchen.

Ich aß über 3300 kcal…fast 300g Eiweiß und lief innerlich Amok. Am nächsten Tag wurde alles noch schlimmer, die Enttäuschung war so bitter. War ich nicht längst aus diesem Teufelskreislauf raus gewesen? Und dann bekam ich Stiche in der Herzgegend, heftige. Also beschloss ich, zum Arzt zu gehen.

Dort saß ich heute. Im Wartezimmer. Und ging im Kopf schon den Dialog durch, der gleich folgen würde. Zuerst würde ich von den Herzstichen erzählen. Aber wie dann weiter?
Ich hab Probleme mit dem Abnehmen…
-> verzichten sie auf Kohlenhydrate
-> sie müssen täglich Ausdauersport machen
-> wir können ihre Schilddrüse checken
Das sind die Möglichkeiten, die ein Arzt dann aufzeigt.
Den schlimmsten Jojoeffekt hatte ich nach einem halben Jahr Lowcarb.
Täglich auf den Crosstrainer werde ich es nicht schaffen…nicht einmal, wenn ich das wollen würde.
Und bei der Schilddrüse würden bestenfalls Medikamente herausspringen, die ich dann regelmäßig nehmen müsste, aber ich glaube nicht einmal, dass dem so wäre.

Und so saß ich da und überlegte, wie ich in den wenigen Sätzen, die man vom Arzt genehmigt bekommt, mein Anliegen vorbringen könnte. Was wollte ich denn eigentlich wirklich dort?
Ein Wunder, das mir erklärt, was mein Körper während der Diät eigentlich so treibt.
Eine Schulter zum Ausweinen.
Einen Coach, der mir sagt, dass alles in Ordnung ist und ich einfach weiter machen muss.
Und da wurde mir klar, dass ich eigentlich eher nach einem Therapeuten frage und das mein größtes Problem gar nicht mein Körper und dessen Eigenarten sind, sondern meine Psyche, die bei Diäten immer derartig unter Versagensangst gerät, dass sie letztendlich jeden Erfolg verhindert.
Und genau diesen Halt, nach dem ich da verlange, habe ich in meinem Freund. Der fängt mich auf, tröstet, tritt mir in den Hintern.

Als die bis zum Kinn eingemummelte Schwester mich fragte, ob das erträglich wäre und sich mehrmals entschuldigte, dass es hier so kalt sei, sagte ich, mir sei nicht kalt. Und das stimmte. Während die Schwester ihre dicke Daunenweste enger um sich zog, lag ich halbnackt mit den kalten EKG-Chips um den Brustkorb da, ohne die Kühle überhaupt zu spüren. Mein Stoffwechsel ist gut in Schwung, der schläft ganz sicher nicht.

Dass ich so ein guter Futterverwerter bin, ist genetisch bedingt. Ich kann mich darüber ärgern, wenn ein Kerl nach dem anderen im Studio erzählt, dass er gleich 2-3 Kilos verliert, wenn er mal zwei Tage nicht auf seine Ernährung achtet. Es ändert nichts an meiner Veranlagung. Jeder muss lernen, aus seinen Voraussetzungen das Beste herauszuholen. Ich kann nur mein Bestes geben. Und so schlimm ist es bei solchen Mittagsmahlzeiten auch nicht:

Reispapierrollen mit Rindfleisch

Reispapierrollen mit Rindfleisch

Eiermuffins mit Thunfisch

Eiermuffins mit Thunfisch

Bauernfrühstück

Bauernfrühstück

In dem Sinne: It’s not over until I win. 😉

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15 Kommentare zu “Was erwarte ich eigentlich?

  1. Mir gefällt es, dass du darüber schreibst 😉 Leckere Sachen hast du da fotografiert! Tja, was ich aus The biggest loser und Co gelernt habe, dass es immer am Kopf liegt und sich dort entscheidet. Du weisst es selber, kannst es dir beim nächsten Mal in aller Ruhe erklären, damit der Kopf es auch versteht 😉

    • Ja, je mehr Dokus und ähnliche Formate man zu dem Thema schaut, desto deutlicher wirds. Aber wenn es soweit ist, dreh ich trotzdem wieder ab, als wäre es etwas Neues…aber vielleicht werden die Downs wenigstens kürzer und der negative Effekt damit minimiert. Früher hab ich Monate gebraucht, um mich wieder hoch zu kämpfen, jetzt warens nur zwei Tage. 😉 Wie läufts bei dir?

  2. Hmm, ich möchte auch mal etwas nettes zu dir sagen. Dir Mut zusprechen. Und dir versichern, dass dein Weg gut ist. Egal, wie lange du ihn auf welche Art und Weise auch immer gehst.

    So wie du mir auch schön öfter Mut gemacht hast und nette Worte gefunden hast. Nur fällt mir das nicht leicht, solche Worte zu finden.

    Mir persönlich ist heute wieder einmal mehr klar geworden, dass man dann seinem Glück oder zumindest (oder gar) Zufriedenheit am nächsten kommt, wenn man seinen Weg geht. Den eigenen. Und es gibt immer wieder Menschen, die dich auf diesem Weg weiterbringen. Und zwischen diesen Begegnungen sollte man mit Aufmerksamkeit unterwegs sein. Aktiv sein.

    Auch wenn ich die Worte nicht finde, sollst du wissen, dass auch deine virtuellen Freunde 😉 ähnlich gestrickte Probleme ihr eigen nennen und tagtäglich ihren ganz eigenen Kampf bestreiten. Die Kopfsache hat was, hier kann man ansetzen :-).

    Viele Grüße,
    Thomas

    • Danke dir, ich freu mich immer sehr über deine Anteilnahme. Ja, aktiv sein, das ist auch mein Ding. Ich find nichts schlimmer, als abwarten zu müssen. Und bei der Waage muss ich abwarten, deswegen wird die jetzt wieder ignoriert. Meine Hosen rutschen schon wieder, statt spack zu sitzen und das ist doch wichtiger, als so eine doofe Zahl. Wir kämpfen weiter, was? Und darauf kommt es an. 🙂

  3. Hej,

    entschuldige meine lange Stille.
    Ich denke mal Du kannst Dir denken warum*sfz*
    Genau in diesen Monaten befinde ich mich…wieder.
    Würde Dir gerne etwas tröstendes schreiben.
    Nein Falsch, MutMachendes!!
    Denn ich finde ein rauskommen nach wenigen Tagen ist eine superst Leistung.
    Aber was ich als noch größere halte ist Dein sportliches Druchhalten. Soweit ich das mitkriege hast Du hier und da auch ein wenig durchhänger, aber Du bist da absolut konsequent.
    Und das machst Du sehr gut!

    Ausserdem, das kennen wir beide gibt es da den allerwichtigsten Punkt:
    nicht aufgeben!
    WIr wissen, es KANN nach unten gehen. Es ist möglich!
    Was mir noch eingefallen ist, hattest Du mal an eine zielgerichtete Ernährungsberatung gedacht? Gibt in so großen Städten wie L bestimmt welche mit BB Schwerpunkt, die Deinen Plan analysieren und bewerten können. Auch wenn es nicht günstig ist :/
    Ansonstenwürden mir noch Podcasts einfallen, da gibt es auch sehr gute Tips in diese Richtung!

    Viele Grüße gen Osten, der wahrscheinlich schon weiss ist,oder?

    • Hey Kayah, schön, von dir zu lesen. 🙂
      Dass ich immer weiter trainiere liegt aber auch daran, dass ich nicht mehr so nah am Limit trainiere. Als ich noch mit schwereren Gewichten und immer bis zum Muskelversagen gearbeitet habe, hatte ich immer ein paar Wochen richtig Horror vor der nächsten Einheit. Und dann kam die Enttäuschung hinzu, wenn ich die alte Leistung nicht halten konnte. Das war viel Frust, so hätte ich das nicht auf Dauer durchgehalten.

      Jetzt habe ich ja andere Ziele. Du weißt schon, Muskelgefühl und Kontrolle übers Gewicht. Und da gibt es immer kleine, neue Niveaus, die man erreicht. Hier spürt man etwas mehr und dort gewinnt man Kontrolle. Und dabei spüre ich, wie die Intensität im Zielmuskel steigt. Das sind häufiger Erfolgserlebnisse und viel weniger Frust. Und die Ergebnisse in der Optik sind besser. Ich kann nur immer dazu ermutigen, es als Vergnügen zu sehen und zu versuchen, negative Stimmungen zu mindern.

      Von sogenannten Ernährungsexperten halte ich gar nichts. Die haben alle mal eine Fortbildung gemacht, wo ihnen der Stand von vor 5 Jahren eingetrichtert wurde. Und den geben die fröhlich weiter. Im Bereich des Bodybuildings gibt es Coachs, aber die bereiten einen auf Wettkämpfe vor, das ist wirklich die absolute Härte, was die einem abverlangen. Ich staune immer, wie viele das durchhalten, aber das ist definitiv nichts für jemanden, der psychisch Probleme mit dem Essen hat. Würde ich das versuchen, würde ich ein paar Woche durchhalten, bevor mir die Power ausgeht und dann kommt die Enttäuschung wie ein Dampfhammer und ich verliere völlig den Boden. Abnehmen an sich ist kein Geheimnis, man braucht nur ein Kaloriendefizit, muss also weniger essen, als man verbraucht. Alles andere, wie Low Carb, ketogen, Schlank im Schlaf und was es nicht alles gibt, sind nur Spielereien, die dieses Defizit herbeiführen sollen, indem sie deine Gewohnheiten komplett auf den Kopf stellen. Bist du erstmal bereit die Kartoffeln beim Mittagessen weg zu lassen und das Brötchen zum Frühstück, dann hast du automatisch große Energieträger gestrichen. Und wenn du nach 18:00 nichts mehr isst, lässt du genau die Feierabendzeit, in der man sich gerne noch was gönnt, einfach weg. Aber niemand wird ohne Kaloriendefizit abnehmen, auch wenn das immer mal wieder versprochen wird.

      Das schwierigste für mich ist immer, nicht zu viel Druck aufzubauen und einfach durch zu ziehen. Da würde ein BB-Coach schon helfen. Diesmal versuch ichs noch zusammen mit meinem Freund und ich werde die Waage einfach sehr selten betreten, da ich mit den Zahlen wirklich nicht umgehen kann. Aber falls ich damit nicht ans Ziel komme, will ich definitiv einen Coach.

      Wie stehts mit dir, kann ich dir irgendwie Mut machen? Vielleicht sollte ich mal wieder lustige Trainingsbegebenheiten posten, damit du was zu lachen hast. 😉

      • Hallo Arwen,

        danke DIr sehr für Deine tolle Begrüssung.
        Ich hatte mich wirklich ein wenig nicht mehr getraut, in meiner versumpften Schweigsamkeit :/

        Für mich klingt Dein Training weiterhin sehr gut, vor allem der Teil mit den Ketten ist spannend 😉
        Du machst es auch gut, denn es soll ja Spaß machen. Dafür ist es da.
        Und ja, der Effekt, wenn man es merkt, sieht und spürt ist unbezahlbar.
        Ich könnte mich sonstwohin treten, das verloren zu haben..aber es ist ja nicht für immer. Das weiss ich ja
        Jedoch Schiss vor dem Training hatte ich (wenn ich drin bin) noch nicht. Woha.
        Ich habe mich eher auf den MK gefreut. Gut zum Brusttraining kann ich mich nie motivieren und nehme es in der Phase pflichtbewusst mit.

        Und Du hast ja auch jemanden der Dich gut mitschleifft und auch mitfuttert,oder?
        Ähnliche Ziele hat, Dich unterstützt!

        >Von sogenannten Ernährungsexperten halte ich gar nichts.
        Sehe ich ähnlich. Waren auch meine Efahrungen bisher. VIele Theorie. Noch nie selber Probleme gehabt.
        Aber ich bin bisher auch nur an die gekommen, die sich um ‚Normalos‘ und ‚Schwere Fälle‘ kümmern.

        > Was sie Wettkampf Leuet durchhalten ist absoult überirdisch. Generell Leistungssportler. Unvorstellbar.
        Allerdings ist alles ‚einfacher‘ wenn man drin it und dran glaubt, sich eine Routine aufbaut.
        Und sich dann nicht rausbringen lässt.
        Hm, ob es etwas für Leute mit ES ist, weiss ich nicht. Denn es ist so oder so kein normales Essverhalten. Es bringt diese sicher nicht dahin.
        Aber das tut ja keine Diät so richtig oder?

        > Abnehmen an sich ist kein Geheimnis, man braucht nur ein Kaloriendefizit, muss also weniger essen, als man verbraucht.
        Unterschreibe ich echt dick. Ich denke der Trick ist wirklich das für sich zu finden, was man am besten durchziehen kann.
        Also wenig KH, viel dieses oder jenes, das oder das andere zählen etc.
        Ich denke schon, dass Kcal Zählen für mich kein schlechter weg ist. Nährwerte genau zu beobachten ist da schon zu derbe für mich.
        Was ich in Trainigszeiten eher (und sehr gern beachte) sind EW Shakes*mhhhhhm*

        Mhm, ich hätte auch gerne einen 24hChoach. Der dan kocht*sfz*
        Gemeinsam etwas zu machen hilft wirklich ungemein, das stimmt.
        Hast Du mal in die Podcsasts vom Andreas Scholz reingehört?
        Klar macht der auch Mainstream, irgendwie muss der an Geld kommen.
        Doch er bringt da einiges vom Fitnesssektor rein. finde ich interessant.

        Druck aufbauen, was bööööööööööööööööööööööööööööööööööööööses!!
        Kenne ich zu gut, zu gut. Vor allem weil man da so tollschnell stolpern kann*sfz*
        Es ist dieses sich selbst im Weg stehen, Steine hinschmeissen. Es besser wissen, aber trotzdem..

        Danke für Dein Abgebot*schmunzel*
        Es ist definitiv aufbauend und motivierend bei Dir zu lesen. Wollte auch hiernach zum neusten Eintrag was schreiben, weil ich da ein wenig im Wald stehe.
        Dieses Jahr habe ich für mich ‚aufgegeben‘. Sehe es quasi als ‚dahinsiechen‘. Ergo mache ich nichts, versuche nicht zu verfressen zu sein.
        Nicht an die 80 zu kommen.
        Sind ja nur noch 2 Wochen bis Weihnachten, was eh alles durcheinanderbringt.
        Dann ist der Stress vorbei. Es ist dann Ruhe. Und ich starte wieder, rappel mich auf.
        Traiinng werde ich eher mit Kursen beginnen, einfach um dran zu bleiben, erstmal die 5-8KG die zu sehr in Bewegung sind loswerden.
        Und dann wieder in meinen Split, den liebe ich weiterhin, der ist mir nicht über.
        Ernährung steht noch nicht, daran arbeite ich. Das Kalorienzählenkonzept besser für mich zu schneidern.
        Damit ich kleine Ausbrüche besser in Griff kriege, oder wie Du letztens toll beim dem Abend beschrieben hattest, im Gewünschten bleiben!

        Ich drücke Dir die Daumen und wünsche vieeeeeel Erfolg!

      • Huhu 🙂
        Ja, dass mein Freund wieder voll mitmacht, ist definitiv ein richtiger Schub. Zu zweit halten wir einfach länger durch und sind besser drin. Wie du schon sagst, Rituale und Regelmäßigkeiten machen vieles leichter. Ich koche derzeit immer das Mittagessen vor, oft mit zwei Gängen. Wenn das alles eingetuppert ist, fühle ich mich auch gleich wie ein richtiger Bodybuilder, denn schließlich gehen die Pros nie ohne Tupperdose aus dem Haus. *gg*

        Das Gefühl, dass immer Typen solche Ernährungssachen leiten, die selbst nie Probleme hatten, habe ich auch. Und Bodybuilding verstehen die leider gar nicht. Die sagen dann entweder, das ist zu viel, ich muss weniger oder mehr machen, oder das ist nichts für Frauen, ich sollte Ausdauer/Reha/Cardio machen. Sowas macht mich wütend und wütend höre ich niemandem zu. 😉

        Für mich wird Kalorienzählen auch der einzige weg sein. Und es ist ja auch kein schlechter, man muss nur lernen, damit umzugehen. Es ist halt aufwändig, aber auch da helfen Rituale. So habe ich viele Rezepte jetzt schon fertig als Liste eingetragen, ein klick und sie sind gezählt. Und beim Kochen muss ich auch nicht lange grübeln, die Portionen stehen fest.

        Andreas Scholz sagt mir gerade gar nichts, werde es nachher mal googeln. Danke, für den Tipp. 😉
        Ich wünsch dir, dass du dich nicht zu sehr verfluchst und nach der Weihnachtszeit wieder richtig aufgeladen bist. Aber egal wie es läuft, meld dich auf jeden Fall mal, ich freu mich immer, dich zu lesen. 😉

      • Wow, danke für die schnelle und ausführliche Antwort.
        Vor allem so eine schöne 😉
        Ich fühle mih Dir schon ähnlich und denke dass ich auch deswegen doch gerne hier mitlese..und kommentiere.
        Und vor allem verfluche, dass wir beide genau an entgegengesetzten Enden der Republik wohnen*grmbl*
        Könnten uns sicher sonst gut motivieren, bestaunen in echt!

        *grinz*
        Mhm, definitiv hatten Deine letzten Bilder was profihaftes.
        In meine Tupperdose kommt nur mein Quark-Früchte-Frühstück.

        >Das Gefühl, dass immer Typen solche Ernährungssachen leiten, die selbst nie Probleme hatten, habe ich auch. Und Bodybuilding verstehen die leider gar nicht
        JAAAAAAAAAAAAAA, genau!
        Und das A und O und überhaupt richtig (komischerweise für alle, egal ob SuperDick, Anorektisch oder Bulimikerin) ist natürlich, man applaudiere: die Ernährungspyramide.
        Immmer alles schön auf die Hand matschen und schon weiss man, dass man sich top ernährt*würg*
        Meine aktuelle ist aber wirklich irgendwie richtig cool. Ich fühle mich von der nicht nur verstandend, die hat auch einiges mitgemacht, kennt Hintergründe.
        Aber leider auch teuer, da komplett selbst bezahlt*sfz*
        Doch hej, da ich eh nicht Geld für mich ausgebe sonst..

        >Andreas Scholz sagt mir gerade gar nichts, werde es nachher mal googeln. Danke, für den Tipp. 😉
        Gerne, bin echt gespannt was Du nach etwas reinhören (der hat ja ne umfangreiche Podcastsammlung inzwischen) zu ihm sagst.
        Man muss nur ein wenig suchen, doch er hält Fahgespräche zu Supps oder Sportlerernährung. Und er ist einer der wenigen Coaches für Futter bei dem man sieht, dass der ‚Hantelt‘.

        Ich bleibe hier erhalten, ganz feste.
        Alleine für die Motivation.
        Und wie Du richtig geschrieben hattest: Rituale und Gewohnheiten, die machen vieles einfacher!

      • Ach, du hast so einen Coach! Wie biste da ran gekommen? Einfach gegoogelt? Die Seite vom Scholz kenne ich doch schon, hatte es nur nicht unter diesem Namen abgespeichert.^^ Alles hab ich noch nicht gehört, aber der ist echt vernünftig, werde mal wieder mehr reinschauen. ^^ Interessant ist auch, dass der Sensewear vermietet. Das hatten wir mal fest ins Auge gefasst und dann aber vertagt. Das bleibt aber auf jeden Fall im Hinterkopf, weil das wirklich zeigen könnte, was ich verbrauche, wie mein Körper auf die Diät reagiert und was ich beim Training verbrauche. Bisher habe ich nur gutes darüber gehört…bis auf den Preis. 😉

      • Monsen,
        neneneneeee. Kein Coach..noch nicht. Hätte ich gerne. Aber aktuell macht es ja eh wenig Sinn. Kein Sport, kein Coach.
        Ist eine Futterberatung. Ich muss echt was dran tun. Kann nicht sein, dass ich da nun gut 3 Jahre wieder dauernd dranrumdoktore bis zum ‚Herzversagen‘ und es mit ‚Reanimation‘ wieder von vorne anfängt. Sorry für drastische Wortwahl.
        Jaaa, das Sensewear hatte ich auch vor etwas über einem Jahr. Das fand ich echt interessant.
        Kam jetzt nichts weltbewegendes raus, eher so richtung Bestätigung und dass ich mir keinen BodyBugg kaufen würde.
        Mich hätte interessiert, wenn Du den Andreas hier und da gehört hättest wir Du ihn findest.
        Wünsche noch einen entspannt eifrigen Sonntag

      • Ja, soweit ich den kenne, decken sich seine Aussagen mit meinen Ansichten. Ich habe aber bisher nichts Neues für mich herausgehört. Wenn du also einen bestimmten Podcast empfehlen möchtest, nur her damit. 🙂

      • Okelidolkeli.
        Ich hatte mal hier und da gesucht und getestet was es so auf dem freien Markt gibt und finde ihn zu dem Themenfeld wirklich am Besten.
        Hatte bei den Folgen über Creatine, LCarnitin, Eiweiss, Krafttrainig und BCAA an Dich gedacht und generell zu Diäten/Ernährung.
        Und hier noch einiges liegen, was ich nicht gehört habe von ihm, der ist ja schon bei über 40!
        Die anderen kann ich Di nicht empfehlen, fallen eher in den schon genannten Ratschlägerahmen :/

  4. Hach ja, kenne ich sehr gut. Der Anfang geht immer gut, dann wird es frustrierend, es bewegt sich zumindest gefühlt gar nichts mehr. Die mit Abstand schlimmste Zeit finde ich.

    Bin selbst jetzt, lange nach der Geburt meines zweiten Kindes noch nicht so richtig zufrieden und manchmal total am verzweifeln.

    Aber hey, Kopf hoch, es wird. 😉 Auch du und ich kommen noch an unser Ziel. Nur nicht aus den Augen verlieren. Toller, ehrlicher Beitrag von dir.

    • Ja, mittlerweile läuft es wieder ganz gut und ich bin froh, dass es so ist. Es braucht seine Zeit, aber ich stell mich langsam darauf ein, noch eine ganze Weile locker so weiter zu machen und dabei Spaß daran zu haben.
      Danke für die Ermunterung, es tut immer gut, zu lesen, dass es anderen auch so geht und dass es irgendwie dazu gehört.

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