Service Deutsche Bahn Teil II

Ich konnte es nicht lassen und habe nicht gezögert, der Deutschen Bahn nochmals meinen Fall zu schildern und um Kulanz zu bitten. Hier das Ergebnis:

Sehr geehrte Frau,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 08.04.2014.

Grundsätzlich ist es nach den Beförderungsbestimmungen unerheblich aus welchem Grund es zu einem Verlust der Fahrkarte gekommen ist.

Wir räumen Ihnen trotzdem aus Kulanz und ohne Rechtsanspruch die Möglichkeit ein, Ihr Abonnement unter Einhaltung der Kündigungsfrist nach den Beförderungsbestimmungen unterjährig kündigen zu können.

Wenn Sie noch Fragen haben oder wir sonst etwas für Sie tun können, zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Unsere Mitarbeiter sind Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr gerne für Sie da.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team vom Abo-Center Stuttgart

Bei so viel Kulanz wird einem doch ganz warm ums Herz…und im Kopf, ich versteh nämlich nicht, was das nun eigentlich heißen soll. Es klingt nach: Dann kündigen sie halt, aber wir garantieren für nichts.

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6 Kommentare zu “Service Deutsche Bahn Teil II

  1. Hmpf, so ein *** Laden.
    Ich lese draus:
    Na wenn es ihnen nicht gefäkkt, dann kündigen Sie halt.
    Wahrscheinlich werden Sie es eh nicht tun, weil sie drauf angewiesen sind.
    Ach ja, und wir nehmen jeden Cent den wir kriegen können von unseren ‚Kunden‘.
    Weil wir so toll und zuverlässig sind, das hat seinen Preis!

  2. Oh die Deutsche Bahn kann wirklich unheimlich kundenfreundlich sein. Erst gestern durfte ich mir vom Personal dort sagen lassen, ich müsse eben einen Bus früher fahren, wenn die Umstiegszeit so knapp sei.

    Hintergrund … ich hatte – wie oft Donnerstag – einen Termin in der Stadt. Bin mit dem Bus an den Bahnhof, der hatte aber mehrere Minuten Verspätung. Ich mit Kind, Kinderwagen und 2. Kind in der Tragetasche flink die Treppen hochgehastet – drei Leute rannten an mir vorbei und haben mich mit Kinderwagen ignoriert – und froh, meinen Zug gerade noch erwischt zu haben. Der fuhr nämlich bereits ein, als ich unten an der Treppe ankam.

    Ich war schon froh, weil da dann auch Personal im 1. Abteil war und bat mir zu helfen – sind ja 2 Stufen hoch … schwer allein mit Kinderwagen. Was bekomme ich als Antwort? Falsches Abteil.

    Wäre ich aber zum Großraumabteil – welches am anderen Ende vom Zug ist – hätte ich den Zug nur noch wegfahren sehen können. Der Mann hat mir also murrend doch noch in den Zug geholfen und darauf verwiesen, ich müsse eben einen Bus früher fahren – hatte ihm nämlich erklärt der hatte Verspätung. Der Hohn an der Sache ist … der nächstfrühere Bus fährt 2 (!) Stunden früher. Oder ich laufe Alternaitv, was mit Kind etwa eine Stunde Fußweg bedeutet. Ernsthaft? Ich dachte ich bin im falschen Film.

    Übrigens kein Einzelfall. Ich fahre schon Jahre keinen Fernverkehr mehr mit der Bahn. Warum? Hatte vor Jahren – damals noch mit nur einem Kind – eine Fahrkarte für den Fernverkehr. Möchte in meinen ICE einsteigen … Mann und Kinderwagen dabei, standen extra am Abteil für Kinderwagen … war voll. Man schickte uns zum nächsten … wir eiten hin, beobachtet von 3 Zugbegleitern. Der Zug fährt uns vor der Nase davon!

    Aber das sind nur zwei von vielen haarsträubenden Abenteuern mit der Deutschen Bahn. Ich könnte – und da wäre ich nicht die erste – ganze Bücher füllen. 😉

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