Urlaub

Eines der Dinge, die ich noch lernen muss, ist die Sache mit dem Feierabend und dem Urlaub. Denn nach dem Unterricht fängt ja die Arbeit erst an, Zuhause sitzt man dann und die Arbeit türmt sich auf. Feierabend heißt: ich kann nicht mehr. Aber dazu hat man dann ja auch einen Freund, der plötzlich im „Urlaub“ die Tür aufreißt und ins Arbeitszimmer brüllt: Raus jetzt hier, du hast Feierabend!

Und heute schleppte er mich in den Zoo. War das schöööön! Zu Ostern war dort sicher die Hölle los, aber heute, einen Tag danach, kam es uns die ersten Stunden so vor, als wären wir alleine da. Allein besuchten wir das neue Armuleopardengehege. Allein waren wir bei den Gorillas, die ihre zwei Überraschungsbabys stolz präsentierten.
Gorillababies
Und auch der Papa ist dabei. Nur die Oma ist so stolz auf ihren Nachwuchs, dass sie die zweite frisch gebackene Mama vertreiben will. Deswegen darf sie nur zeitweise zur Gruppe. Hier ein Bild von Papa Silberrücken:
Silberrücken

Auch die Schimpansen fanden es so ruhig recht angenehm. Darauf eine Brofist mit meinem Freund.
brofist

Beim Elefantenbaden trafen wir dann auf die erste Besuchermenge. Aber da hatten die meisten keine Geduld und so waren wir fast allein, als der Elefant endlich abtauchte.
Elefantenbaden
Nett war hingegen das Angebot, uns als Paar vor den Elefanten zu fotografieren.
elefantenhaus

Als wir bei Mama Nashorn und dem Jungtier kamen, joggten diese munter durchs Gehege. Runde um Runde drehten sie Seite an Seite mit hoch aufgestellten Schwänzchen. Zucker!
nashorn

Osterlämmer gab es zu sehen:
lamm

Das Faultier präsentierte sich:
faultier

Schön auch, der Rote Panda:
panda

Und als wir bei den Mähnenwölfen vorbeispazierten, gab es gerade frisches Aas. Meerschweinchen oder Kanienchen oder ähnliche Kadaver mit Fell lagen da herum, als eine freche Krähe sich plötzlich näherte. Der Mähnenwolf sah sie gelassen an, war das Aas doch fast so groß, wie die Krähe selbst. Und schon schnappt sich die Krähe das Stück, hüpft damit einen großen Schritt und hebt dann, schwankend aber dennoch, langsam ab und schafft es auf das Schuppendach in Sicherheit. Weg war das Futter, die Mähnenwölfe begriffen nun erst, das scheinbar Unmögliche, rennen zum Schuppen und schauen ihrem verschwundenen Futter überrumpelt hinterher.

Alte Kollegen begrüßten mich und sagten, dass sie mich vermissen würden. Die Sonne schien, überall blühte und zwitscherte es. Es war wunderschön.
Blüten

Und für unsere Haustiere gabs ein Mitbringsel, dem erst einmal die ganze Wohnung mit Maulrundfahrt gezeigt wurde.
1a

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