„Zwei Wochen machst du mal Nüscht für die Schule, gar nüscht, Frollain!“

So eine Ansprache, wie der Titel verrät, habe ich mir zu Beginn der Ferien von meinem Freund abgeholt.

Pff, dachte ich da noch, ich mach gleich zu Anfang der Ferien schön Rambazamba und dann kontinuierlich was, dann kann ich schön vorausplanen.

Aber schon in der ersten Woche merkte ich, dass der Ferienbeginn auch der Beginn der Verarbeitung ist. Alpträume, unterbewusste Ängste, unnützer Stress, in mir wühlte und fühlte alles durcheinander. Also hab ich seinen Rat angenommen und Nichts gemacht. Naja…außer ein paar Arbeitsblätter zu speichern, Dropboxordner zu entmisten, das Bücherregal auszusortieren und umzuordnen, ein paar Bücher zu bestellen und mich mit einer Freundin/Kollegin zu treffen, um mir Tipps für die erste Runde als „Klassenleiter“ zu holen. Aber im Gegensatz zu den Monaten davor war das quasi „nüscht“.

Und plötzlich höre ich es, das hallende Wispern, diese leise Sehnsucht, die mich ruft „Komm, komm ins Arbeitzimmer, hier riecht es gut, nach Büchern und Wissen. Hier stehen Schätze sorgsam aufgereiht. Ist das Laminiergerät gerade gehüpft, als ich zur Tür herein kam?

1-2

Ja, die Pause tat gut, und ich bin froh, jetzt noch Zeit zu haben, um wieder Freude an der Vorbereitung, an all den Überlegungen und Planungen zu finden. Raum, für meine Kreativität. Denn erst wenn die einfließt, weiß man doch, dass das der Beruf für einen selbst ist, weil man Teil davon ist, weil man einen Teil seiner selbst darin einfließen lässt und verwirklicht.

2-1 Das Linke enthält hauptsächlich all die Kinder- und Jugendbücher, mit denen ich arbeiten und für die ich meine SchülerInnen begsistern will. DAS ist meine Stärke und die will ich ausbauen. Das rechte Regal enthält all die Unterrichtsvorbereitungen und Materialsammlungen, Fachlektüre und Lehrbücher. Der Umfang dieser Sammlung ist seit Februar ETWAS angewachsen…*hust* Aber kann denn Lesen Sünde sein?
Vergleich Februar2

Dank Rebuy muss man für so eine Sammlung keinen Kredit aufnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

….der Dispo reicht. *höhöhö*

Hach, aber es tut so gut, zu spüren, dass trotz des extremen Stresses in mir nichts kaputt gegangen ist, all die Freude kommt wieder. Ja, es ist gut, dass ich jetzt noch ein paar Wochen Zeit habe, für neue Ideen, PLäne und Träume. Und natrülich auch Zeit um das alles in völlig überfrachtete, überstrukturierte Pläne zu knietschen und die geballte Power übersteigerter Motivation nach Ferienende auf meine nichtsahnenden Schüler loszulassen. 😀
Euch allen einen guten Start in die Woche.

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