Einen Knacks weg…

Vor über 4 Monaten, am 16. Oktober 2014, war für mich der Tag gekommen, an dem mir alles zu viel wurde. 8 Monate lang hatte ich mehr als alles gegeben, um mich an ein Berufsfeld anzupassen, um zu zeigen, dass ich genügend Biss und Duchhaltevermögen habe und dabei das Lächeln nicht vergesse. 8 Monate in denen es kaum ein Ich gab, sondern nur Aufgaben und Anforderungen.

Am 16. Oktober 2014 suchte ich ein Aussprachegespräch mit meinen Mentoren unter Beisein des Schulleiters und bekam zu spüren, wie unzufrieden man mit mir ist und dass meine 120% noch mindestens 50% zu wenig sind, um den Ansprüchen zu genügen. In diesem Gespräch war ich total am Ende, alle Batterien geleert. Am Ende wusste ich nur eins: Dass ich dies keinen Tag mehr aushalte.

Die erste Zeit danach war wie eine Neugeburt. Zwar gingen mir stündlich die Gespräche durch den Kopf und ich legte vor meinem inneren Gericht eine Rechtfertigung nach der anderen vor, aber dazwischen gab es diese Zeit des Erwachens, in der man alles neu und intensiver wahrnimmt. Der Wind im Haar, das Grün des Stadtparks, die still dahinfließende Zeit…die Ruhe über den Dingen.

Ich fand im großen und ganzen langsam zu mir zurück, fühlte mich wieder in mir Zuhause. Aber eines blieb und ist bis heute zu spüren: der tiefe Knacks in mir. Es ist, als wäre an jenem 16. Oktober eine Kiste aufgerissen worden, aus der zuvor nur manchmal etwas entrinnen konnte. Eine Kiste die tief in mir schlummerte, stets verdeckt unter Optimismus und „andere schaffens doch auch“.
126

Es heißt, ein Mensch könne monatelang ohne Essen leben, Tage lang ohne Trinken aber keine Sekunde ohne Hoffnung. Zu verzweifeln bedeutet genau das: die Hoffnung aus den Augen zu verlieren. Und das leckt seither aus jener tief vergrabenen Kiste: purer Zweifel.

Das Abitur fiel mir (von Mathe einmal abgesehen) noch relativ leicht. Die Fächer, die mir nicht lagen, wählte ich ab und was danach übrig blieb, beflügelte mich. Auf anstrengende Abschnitte folgte stets die Belohnung in Form von neuen Erkenntnissen und Verknüpfungen. Ich war wie betrunken vor Wissensdurst und dem guten Gefühl, am richtigen Ort zu sein. Dieses Gefühl wollte ich erhalten, ich wollte nicht zurück in eine stumpfsinnige Welt der Arbeiter. Ich wollte über Dinge nachdenken, bis ich sie durchdringe und sie Teil meines Lebens sind. Deswegen entschied ich mich fürs Studieren.

Auch im Studium gab es Seminare, die in mir dieses alte Hochgefühl erweckten, aber anders als im Abitur blieb wenig Zeit zum Verweilen, schon ging es im Sturzflug ins nächste Thema. Kaum hatte ich ein Thema auch nur angedacht, war es Zeit für die Hausarbeit oder die Klausur, in der ich zeigen sollte, dass ich all das wissenschaftlich widerkäuen kann, was ich gelernt habe. Ich war nie besonders gut darin, meine eigenen Erkenntnisse konnte ich nur schwer im wissenschaftlichen Duktus formulieren. Langsam verlor ich an Boden und hier und da entwich ein Schwall schwarzer Gedanken aus der Kiste des Zweifels, aber noch hielt mich der Gedanke, dass es anderen nicht besser geht, am Laufen. Alle jammerten darüber, dass sie sich schlecht auf den Beruf des Lehrers vorbereitet fühlen, jeder Kommilitone, mit dem man sprach, sprach auch von seinen Ängsten.

Ich kann auch nicht sagen, man hätte mich nicht gewarnt. Schon im ersten Semester sagte man uns, wie hart der Beruf des Lehrers sei und wie viele von uns mit Burnout oder Alkoholsucht in Kliniken landen. Damals dachte ich noch, ich werde doch im Studium dafür ausgebildet, so schlimm kann es doch nicht werden. Aber die Universitäten haben ihre eigenen Maximen und das Idealbild des Lehrers bietet so viele Facetten, dass man sich willkürlich eine raussuchen kann, der man begegnet um dann zu sagen: Wir machen das gut, sehen sie her, die Studien sagen, dass die von uns ausgebildeten Lehrer viel weniger schlecht in diesem oder jenem Aspekt sind.

Quelle: illumann.de

Als ich anfing zu studieren, hörten wir in vielen Veranstaltungen, dass das Hauptproblem der Lehrer sei, dass sie ungebildet seien. Deshalb müsse man sie wissenschaftlich ausbilden, um bessere Lehrer zu schaffen. Alles Praktische lernen sie dann ja noch im Beruf. Und so lernte ich viel über Sprachgeschichte und die neuesten wissenschaftlichen Theorien über die deutsche Grammatik, aber nichts darüber, wie ich das didaktisch vermittle. Schulgrammatik kam nie vor. Es gab ein Seminar zu kreativen Ideen für die Vermittlung von Grammatik…aber wie man Schülern die Basics beibringt, erfuhren wir nicht. Im Bachelorstudium hoffte man noch auf den Master und im Master war klar: da kommt nichts mehr. Jetzt sprach jeder vom Referendariat als dem Grauen der Neuzeit. Der Zweifel schwappte immer öfter über mich herein, aber ich hatte noch meine Vision von mir als Lehrerin, die ich wie ein strahlendes Schild entgegenhielt.

Jetzt sitz ich hier…über 4 Monate nach dem Zusammenbruch und dem Abbruch des Referendariats. Ich schreibe jede Woche Bewerbungen für alle möglichen Stellen. Kaum jemand schreibt zurück und sei es nur eine Eingangsbestätigung. Zu Vorstellungsgesprächen laden mich nur Personaldienstleister für Call-Center-Jobs ein. Für die einen Jobs bin ich unqualifiziert, für die anderen Jobs überqualifiziert, dem einen oder anderen gefällt vielleicht schlicht mein Anschreiben nicht, wer weiß.
Und so hat der Knacks Raum um zu wachsen…was kann ich überhaupt? Was bin ich wert? Wer will sich mein Gejammer schon anhören? Und wie lang? Braucht mich denn keiner? Habe ich Talente oder mach ich mir nur wieder etwas vor? Übernehme ich mich dabei nicht? Solche Fragen treiben einen in den Wahnsinn…oder konkret: sie treiben mich seit Oktober in den Wahnsinn.
Das Referendariat hat eine schon lange vorhandene Wunde offenbar gemacht: Dass Ausbildung etwas anderes sein muss. Das fängt mit dem Studium an. Wie konnte sich die begeistete Abiturientin, die ich einmal war, in dieses Wrack verwandeln? Ich fühle mich ausgesondert, weil ich langsamer bin als andere. Und das ist der Kernpunkt: Es muss alles immer schneller gehen…und daran gehen einige eben kaputt.

Es ist Zeit, der Kiste wieder ihren Riegel vorzuschieben.

Ich habe von so vielen Refabbrechern gehört, die Zugang zu anderen tollen Jobs gefunden haben. Wie haben die das nur gemacht? Letztens habe ich so einen Karrieremachertest ausgefüllt, als Ergebnis erhielt ich den Vorschlag zur Umschulung als Logistik-Fachangestellte, kostet auch nur 13.000 Euro. O_o
Wer berät Leute, die so einen Bruch hinter sich haben, ohne dafür gleich das letzte Hemd zu verlangen? Ermutigend war auch die Zuständige vom Jobcenter: Haaach, meinte sie, das wird schwierig. Bis Mai kann ich Sie noch aus Callcentern raushalten, aber danach müssen sie alles annehmen. Das Callcenter ist der neue Straßenfeger…

Und jetzt mach ich die Kiste für heute zu und geh zum Training.

Zwei unwiderstehliche Adventures

Heute möchte ich seit langem mal wieder einen Beitrag über Games verfassen. In den letzten Wochen haben mich diese zwei so oft in ihren Bann gezogen und zum Lachen gebracht, dass ich beide einfach empfehlen muss.

Es handelt sich um die Point&Click-Adventures „The unwritten Book of Tales (1+2)“ und die „Deponia„-Reihe (Deponia, Chaos auf Deponia und Goodbye Deponia)

Für wen sind die Adventures geeignet?
Wer schnelle Livetimeactions und eine realistische Grafik möchte, ist in Point&Click-Adventures definitiv falsch. Diese Art von Spielen sprechen Spieler an, die Spaß am gemütlichen Rätseln, an jeder Menge guter und schlechter Witze und am Knobeln haben. Durch die Story führen ein paar einschlägiger Charaktere, die zu seltsamen Entscheidungen und blanker Selbstüberschätzung neigen. Der Humor ist sehr kernig und voller Anspielungen auf alles mögliche, wie:

  • Adventurevorreiter (Grog!),
  • MMORPGs (Dieser Drache hat unser Land lange unterjocht. Vor einigen Jahren kam eine Gruppe Krieger und brachten uns diesen Drachenkopf, der nun an dieser Wand hängt. Seltsam war nur, dass eine Woche später weitere Ritter kamen und einen identischen Kopf brachten. Und danach kamen mehr und mehr Gruppen.),
  • Filme (Dat issn Ring, Junge, was solln der schon können!?!)
  • u.v.m.

Daher ist das definitiv für Erwachsene ausgelegt, auch wenn Jugendliche daran auch Spaß finden werden.

Die Charaktere
In „The unwritten Book of Tales“ lernen wir drei bzw. vier Charaktere kennen, die wir zeitweise steuern können. Da diese manchmal auch räumlich getrennt sind, ist immer für Abwechslung gesorgt.

Wilbur Wetterquarz, ein Gnom, der sich zur Enttäuschung seiner Familie nicht für Technik interessiert, sondern Abenteurer und Zauberer werden will. Seine naive Art führt ihn in viele Zwickmühlen und den Betrachter zu jeder Menge Schmunzeln. Aufgrund seiner Art wird er häufig unterschätzt und Ziel des Spotts. Andererseits gelingt es ihm leicht wertvolle Freunde zu gewinnen, die ihm beim Lösen der Herausforderungen helfen.

Evo, die behütete aber abenteuerlustige Elfenprinzessin. Ihre Mutter möchte nichts weiter, als einen standesgemäßen Gemahl für sie finden, damit sie ihr hochwohlgeborenes Leben weiterführt. Aber Evo hat andere Pläne und schleicht sich heimlich davon, um die Welt zu erkunden und Abenteuer zu erleben. Dabei hat sie ihren Anstandswauwauvogel Tschiep, der meistens beleidigt um sie herumschwirrt oder ihr vergebliche Warnungen zutschirpt.

Nathaniel „Nate“ Bonnet mit seinem Anhängsel Vieh. Nate ist der typisch narzistische Glücksritter, der sein gutes Aussehen als Garant für Erfolg wähnt und dabei von einem Unglück in die nächste Falle stoplert. Zeitweise steuert man auch seinen außerirdischen rosa plüschigen Freund, das Vieh. Das Vieh spricht unsere Sprache nicht aber seine unterwürfige Freundschaft zu Nate tut ihm alles andere als gut.

Auf „Deponia“ gibt es nur einen alles bestimmenden Charakter: Rufus.

Seine extrovertiert-egozentrische Persönlichkeit lässt keinen Platz für etwas anderes als Rufus und jede Menge Scherze auf Kosten seiner (unfreiwilligen) Freunde. Dabei geht so ziemlich alles zu Bruch, was nur kaputt zu kriegen ist, doch das ist kein Grund für ein schlechtess Gewissen. Rufus findet immer eine Rechtfertigung, warum es genau so sein muss, und sei es, dass man ohne Dach doch eine viel bessere Aussicht habe oder dass es doch ein Riesenspaß war, alle Habseligkeiten seiner Freunde in die Luft zu jagen.

Die Spielweise
Wie immer in dieser Art Spiel sammelt man alle möglichen Gegenstände und kombiniert sie wild miteinander. Beide Spiele kommentieren dieses verzweifelte Handeln mit entsprechenden Kommentaren der jeweiligen Charaktere.
Es gibt minigameartige Rätsel aber auch ganz ungewohnte Aufgaben. So muss Rufus einmal seine Freunde von seinem Plan überzeugen. Dummerweise wird der Plan von einem schon vorhandenen Anführer wiederholt, der alle Plosive (p,t,k) weich ausspricht, was Rufus stets vor Lachen zusammenbrechen lässt, sodass seine Freunde seinen Plan nicht ernstnehmen.

Das größte Argument für diese Spiele: Der Humor. Es ist wirklich unglaublich, wie viele Anspielungen und witzige Dialoge hier zu finden sind. Von platten Sprüchen über scharfsinnige Anspielungen bis zu subtil mehrdeutigen Dialogen ist alles dabei, was die Seele mal wieder richtig zum Lachen bringt. Herrlich erfrischend.

Autsch! Aua§%%$ Au-au!

Die ersten zwei Einheiten des neuen Trainingsplans liegen hinter mir und ich muss sagen, sie haben richtig Spaß gemacht.Ich hatte solchen Horror davor, aber die waren eine echte Überraschung.
Was war so überraschend?

  • durch die Supersätze ist alles dynamischer, das Training geht vorbei wir im Flug
  • durch mir ganz unbekannte Übungen habe ich keine alten „Gewichtsangaben“ oder „Bewegungsabläufe“ im Kopf, sondern kann mich ganz neu erspüren und unbedarft rangehen
  • einige Übungen sind eher aus dem Bereich Fitness, weshalb mehr Bewegung dabei ist, was echt Spaß macht
  • die Einheiten sind so aufgebaut, dass gezielte Muskeln immer wieder unterschiedlich angesprochen werden. So liegt im Beintraining der Fokus auf dem Beinbeuger und dem Po. Durch Supersätze ist ein intensives Training gegeben und die Einheit wirkt „rund“, der angesprochene Muskel wird enorm getroffen udn erschöpft.

Heute ist der dritte Tag der Woche, ein trainingsfreier Tag. Den brauch ich auch, denn ich habe mörderischen Muskelkater. ^^

Die befürchteten Vergleiche…

sind gar nicht so schlimm. Am Gewicht hat sich zwar nichts getan, aber das kenne ich ja nur zu gut. Dafür sinds am Bauch 4cm weniger. Meine Schultern wachsen definitiv mit, denen tut es gut, dass sie zweimal die Woche ran müssen.

Heute war ich selbst auch endlich wieder beim Training. Ohne wollte ich keine Fotos machen und Maße nehmen. *g* Ich scheine der Grippewelle mit ein paar schwächelnden Tagen, dicken Lympfknoten und etwas Halskratzen entkommen zu sein. Heute ging es sehr zeitig los mit Joggen und siehe da, ich war sogar eine Minute schneller als sonst. Die strahlende Sonne tat ihr übriges und so konnte ich mit dem alten Plan nochmal gut abrocken.
vergleich 1

vergleich 2

vergleich 3

Am Montag gehts dann weiter mit dem neuen Plan. Mal schauen, ob man den auch überleben kann und wann der erste Beobachter in schallendes Lachen ausbricht.

Mein neuer Trainingsplan from Hell

Trainingsplan by Sabrina

Los gehts mit der Beineinheit
Kniebeuge mit LH 4×10
Supersatz (Ss) Beinbeuger-Beinstrecker 3×12
Nathalia-Melo-Übung 3×12-15
klick
Glutebridge mit Bank

Ausfallschritte im Gehen pro Bein 10,9,8
Waden im Stehen 3×12
Waden im Sitzen 3×12

Schultern/Bauch
Schulterdrücken stehend mit LH 3×10
Ss Facepulls- Seitheben mit KH 3×12
Ss aufrechtes Rudern (Schöpfen) in Multipresse- stehendes Schulterdrücken in MP 3×12
Frontheben mit Scheibe 3×12-15
Plank 3×30-60
Side Plank 3×30-60 ->diese Übung tausche ich, da ich hier Scherzen im Schlüsselbein/Brustkorb habe
Crunches 3×15
Beinheben hängend 3×15

Rücken-Arme
negative Klimmzüge im Parallelgriff 3 Sätze so viele wie gehen
Ss Latzug weit-Latzug Reverse eng 3×10/12
Ss T-Bar – KH-Rudern 3×10/12
Latziehen mit gestreckten Armen am Tau/gerader Stande 3×12-15
Ss Dips-sitzende KH-Curls 2×12
Ss Trizepsdrücken am Kabel- Hammercurls am Kabel 2×12

Brust-Schulter-Bauch
FBD mit LH
Ss SB-Fliegende- SBD 3×12/10
Butterfly 3×12
Ss KH-Drücken – Seitheben – Hintere Schulter mit KH 3×10
Ss Crunches – Russian Twist 3×12-15
Beinheben oder Plank 3×10
Frog Legs 3x so viele wie ich kann

Wisst ihr, was ich meine? *gg*

Der neue Plan haut mich glatt aus den Latschen…

Ganz so ist es natürlich nicht. Am Sonntag bin ich frohgemut mit Slaine zum Training spaziert. Slaine war in Rage…er schaut immer zurück auf seine Höchstleistungen und steigert sich in das Gefühl, nur noch rückwärts zu rudern. Also wollte er mit Vollkaracho trainieren. Beim Training klappte gar nichts und so ragte er auf dem Rückweg weiter. Dann kam das erste Räuspern, der erste kleine Husten und ab da gab es nur noch Husten.

Was lernen wir daraus? Rage bringt gar nichts.

Mein Körper kämpft mit Kopfschmerz und geschwollenen Lymphknoten dagegen an, Training fällt damit erstmal aus. In der Zwischenzeit kann ich mich gedanklich mit dem neuen Plan anfreunden.

*klick*

Waren mir Pullthroughs etwa peinlich? Fand ich Stepups schwer? Der neue Plan stellt das alles in den Schatten. Es wird peinlicher, schweißtreibender und hektischer. Wenn da die Pfunde nicht purzeln, weiß ich auch nicht. Jede Menge neuer Herausforderungen. Ich werde berichten, wie ich mich schlage.

Angst vor den Vergleichen

Mittlerweile neigt sich die dritte Woche mit dem Strandfigurcoaching dem Ende entgegen. Nächste Woche kommt schon der neue Plan online und Ende nächster Woche sind die Vergleichsmessungen inklusive Fotos fällig.

Mittlerweile habe ich mich gut daran gewöhnt.

    • Joggen fällt viel leichter, ich bekomme davon auch keinen Muskelkater mehr
    • durch kleine Anpassungen stimmen bei der Ernährung nicht nur die Kalorien, sondern auch die Makros
    • meine Schultern reagieren sehr gut auf die zwei Einheiten pro Woche, sie sind größer, fester, runder
    • auf 60-90 Sekunden Satzpause habe ich mich, außer beim Beintraining, gut eingestellt, dadurch kann ich jetzt die Intensität steigern
    • insgesamt fühle ich mich wesentlich fitter

Eigentlich also alles top, wozu dann die Angst?

Die Gesamtbilanz wird zeigen, dass ich trotz Diät und Sport nicht oder kaum abgenommen habe. Und das liegt klar an dem Wochenende in Berlin. Das Gefutter hat wieder so reingehauen, dass es die vorausgegangene Abnahme gefüllt hat und ich mich nun mühsam wieder hinab kämpfe.
Es fällt mir auch schwer am Wochenende, wenn Slaine refeedet, Kalorien zu zählen. Ich habe zwar kein Bedürfnis, mich mit Kuchen oder Pizza vollzufuttern, aber es reicht eben, und sei es noch so „cleanes“ Essen (allein bei dem Wort schüttelt es mich schon), mehr Kalorien zu futtern, als ich verbrauche.
Und so erreiche ich wieder die kritische Stimmung: Ich mache zu 90% alles richtig, aber die 10% reichen, um alle Früchte madig zu machen.

Würde ich im Forum von meinem Futterwochenende berichten, würde ich öffentlich mit einem Shitstorm gesteinigt. Aber dafür habe ich ja meinen Blog. 😀

Ziele für die kommende Woche:

  • bei den Einheiten nochmal alles geben
  • Am Wochenende definitiv mit dem Standardfrühstück starten. Nicht schon mit belegten Brötchen vom Bäcker.
  • mental auf den Vergleich einstellen
  • keine Panik, es sind die ersten vier Wochen von 20
  • durchhalten!
  • mich mit den neuen Plänen anfreunden