Eine verspaggte Woche

Slaine hat Urlaub und so gabs diese Woche etwas mehr Action, aber auch einige Sünden zu umgehen. Heute war nun das Strandfiguraktion-Update fällig und ich bin richtig stolz: 2kg sind weg und einige cm!

Wir haben uns diese Woche mal so ein umgebautes McFit in der Innenstadt angeschaut. Die haben tolle Kurzhanteln! Nicht so klapprig lockere aus Metallscheiben. Schön gummierte Klötze waren da, mit regelmäßigen 2kg-Stufen. Herrlich, man muss nur aufpassen, dass man sie nicht in der Endposition zusammenschlägt, da federn die nämlich prima auseinander.

Und so stand ich da vor der Qual der Wahl. Erste Übung Schrägbankdrücken, mitten im unbekannten Studio, da fühlt man sich auch gleich gestalkt. 20kg? 22kg? Aber ich durfte eh nicht entscheiden…Slaine wollte gern mit mir angeben und schon rollten mir zweimal 24kg vor die Füße. O_o Ich dachte nur: never!
Auf den Knien hingen die wie zwei Eimer Zement. Mit etwas Panik stupste ich sie hoch…und da hingen sie dann. Nix passierte, bis Slaine von unten mitschob. Doch kaum war die Ausgangsposition geschafft, kamen noch drei schöne Wiederholungen und ich dachte nur: Woooow, POWER! 😀
Anschließend spielten wir noch wild mit allen möglichen unbekannten Geräten. Eine Brustmaschine hat es mir besonders angetan. Man greift oben zwei Stangen und beschreibt dann einen Halbkreis, als ob man einen Eisenring neu biegen würde. Das gab einen Mörderpump! Über die Slackline musste ich mich natürlich im Kamikazestyle stürzen. Und dieses Ding hier wollte einfach bespackt werden:
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Im Leipziger Zoo hat eine neue große Außenanlage eröffnet, in der zukünftig Nashörner, Geparden und Husarenaffen als WG zusammenleben sollen. Bisher haben allerdings nur ein paar Thomson-Gazellen einen Abstecher zum Nashorn gewagt, sind beim Anblick des Hornes aber schnell wieder geflüchtet. Geparden und Husarenaffen leben sich erstmal in den Innengehegen ein, bevor sie draußen das Territorium erobern. Die Anlage selbst ist wirklich wunderschön angelegt. Als Besucher bekommt man rundherum Einblicke, allerdings ist das den Nashörnern im Moment noch ungeheuer, sie müssen sich an die Nähe der Besucher und deren erhobene Position noch gewöhnen. Mit eigenen Augen konnte ich sie noch nicht erblicken, aber im Fernsehen sieht man zweimal das Nashorn Nandi im Aggromodus, wie es die Begrenzungen auseinandernimmt, als wären es nur Stöckchen und Kiesel. Dabei sind es Baumstämme und Felsen.
Dafür waren die Orang-Utans umso kontaktfreudiger. Die nutzten einen grasbewachsenen Abhang als Rutsche und schlugen Purzelbäume. Man hätte stundenlang zusehen können.

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Zu einer Familienfeier ging es auch noch. Dabei hatte ich endlich mal wieder Gelegenheit mit meinen Neffen und Nichten ausgiebig zu schwatzen. Weil das Buffet sooo lecker war, habe ich mir ordentlich den Bauch vollgeschlagen. Pulles Pork und Bio-Rindfleisch aus dem Smoker…ein Traum! Es zerging auf der Zunge. Klöße, Curled Pommes, Lachs auf Spinat. Und natürlich ein Riesenbuffet mit Torten, Kuchen, Tiramisu…ich hab zwischendrin kaum Luft bekommen und musste weite Spaziergänge einlegen. Da musste ich natürlich begleitet werden und so enstanden wunderbare Gespräche, über die ich noch lange nachdachte.
Geschlafen habe ich bei einer Schwester…zumindest die paar Stunden, die von der Nacht übrig waren. Denn auch einer meiner Neffen wollte gern mal wieder richtig mit mir Schwatzen und lud mich auf ein Lagerfeuer ein. Das war schwer in Gang zu bringen, weil die Luft feucht und schwer war, das Holz recht nass. Als er, nur vom Mondlicht beschienen, die Axt schwang, wurde mir ganz anders. Aber alles ging gut, die Finger sind noch dran und mit viel Fächerei wurde es schließlich ein schönes, warmes Feuerchen mit wirklich tiefgreifenden Gesprächen. Unglaublich, wie gut sowas tut.

Nur ein Wermutstropfen dämpfte meine Stimmung. Vor ca. 14 Jahren verließ ich meine Heimat, um in der Fremde mein Glück zu machen. Zurück ließ ich bei meinen Eltern auf dem Dachboden ein paar Kartons. Nun hatte sich meine Mutter in den Kopf gesetzt, den Dachboden zu entrümpeln und mir meine „Schätze“ zu überreichen. 14 Jahre lag das Zeug also rum, ohne, dass ichs vermisst hätte. Und nun sollte ich es..tja…wie eigentlich wegkriegen und was damit tun? Die Wohnung hier ist so schon vollgestopft, da passt nichts rein. Der Keller ist so feucht und muffig, da kann ichs auch gleich wegwerfen. Und wie soll ich das überhaupt hierher kriegen? Auf den Buckel schnallen? Ich will ehrlich sein, ich war genervt und wütend. Jedem anderen Menschen hätte ich gesagt: Wirfs in den Müll. Aber das geht bei meiner Mutter nicht. Je näher die Feier rückte und je öfter Muttern anrief, um mich an die Kisten zu erinnern, desto wütender wurde ich. Die letzte Nacht lag ich wach und schimpfte vor mich hin. Hätte ich geahnt, wie gut sich alles wendet, hätte ich ganz entspannt sein können.
Zur Feier nahm mich eine Schwester mit. Hach, ich sags euch. Ich fand eine Großfamilie immer furchtbar. Aber jetzt, wo ich älter werde, wird es richtig schön. 🙂 Und so erzählte ich ihr von den Kartons und schärfte ihr ein: Du hast keinen Platz im Auto, lass dir von Mutter ja nichts aufschwatzen.
Ach weißt du, sagte meine Schwester, im Alter wollen Menschen ihre Sachen regeln und keine Lasten für die Nachgeneration hinterlassen. Wahrscheinlich ist sie deswegen so versessen drauf. Was ist da drin? Eine Küchenmaschine, eine Bettdecke und ein Kissen? Ach, das kann ich gerade gut gebrauchen. Meine Küchenmaschine ist eben kaputt gegangen, ich hätte mir einen neue gekauft. Lass uns die Sachen mal durchsehen.“
Und als wir sie durchsuchten fand ich tatsächlich alte Schätze, bei denen ich mich freute, nicht alles einfach weggeworfen zu haben.

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Mein uraltes Handy, die Knöpfe wurden teilweise von meinem ausgebüchsten Chinchilla weggeknabbert. Und meine alte Star Trek-Ambanduhr….vom Taschengeld mühsam abgespart. War ich damals stolz! Dazu noch alter Schmuck.
Meine Schwester fand auch einiges und dann sagte sie: Ach weißt du, einen Karton Müll krieg ich weg, den bring ich bei mir zum Sperrmüll und dann ist das Thema erledigt. Und so packten wir die Reste in eine Kiste und das, was sich in mir zu einer unbewältigbaren Aufgabe aufgetürmt hatte, verpuffte im Nichts.

Und wo wir schon bei der Familie sind…auf dem Heimweg stattete ich einer weiteren Schwester einen Besuch ab. Diese führt eine Apotheke und hatte mir zum Geburtstag eine Hautanalyse inklusive individueller Hautcreme geschenkt. Da ich nach dem Duschen schuppig-trockene Wangen habe, von Cremes aber instant Pickel kriege, war ich gespannt wie ein Flitzebogen.
Apotheken such ich bisher nur für Medikamente auf…also höchst selten. Ich hatte keine Ahnung, dass man dort auch medizinisch verträgliche und hochwertige Kosmektia bekommen kann.
Also saß ich nun im Untersuchungszimmer, die Haut roch durchdringend nach Lagerfeuer. Meine Schwester drückte mir verschiedenste Sonden an Stirn, Wangen und Kinn. „Die hier saugt Luft an und untersucht die Elastitzität…die misst die Feuchtigkeit..die den Fettgehalt. Jetzt kommt etwas Interessantes, wir schauen und mal deine Poren an. Und PENG kommt nach all den Balkendiagrammen ohne Vorwarnung ein Foto vein meiner Haut…vergrößert! Eine Mondlandschaft! Da, das Meer der Triefigkeit…wir haben Talkvorkommen entdeckt, es gibt massenweise Talkablagerung auf dem Mond!
Es war ein echter Schocker…Bilder, die man nie vergisst. Und dann schauen wir mal nach den Falten…wuäh! Und nach Hautrötungen..uiuiui. Ich sag mein Gesicht mit ganz neuen Augen.
Und es zeigte sich ganz klar, warum meine Wangen schuppen, mein Kinn aber verpickelt.
„Typische T-Zone“, sagt meine Schwester und ich schau wie die Kuh wenns blitzt. Dann erklärt sie: Du durchschnittlich stark Fett auf Stirn, Nase und am Kinn. Aber auf den Wangen hast du beinah null Prozent.
Du hast Poren, aber die sind frei. So muss das bleiben. Bei Cremes musst du darauf achten, dass sie nicht porfhfjfrwrh [Fachwort, sofort vergessen] wirken, das heißt nicht verstopfend.
Jetzt machen wir erstmal eine Gesichtsreinigung. Hier hast du gute Reinigungsmilch, die nehm ich auch immer. Ich geb dir eine Packung davon mit. Nutzt du Intimseife? Ich geb dir davon auch mal eine zum Probieren mit. Hast du die Milch einmassiert? Dann kannst du sie jetzt abwaschen, das Handtuch ist für dich, das gehört dazu. Dann mix ich dir jetzt mal deine individuelle Creme an. Aber hier, die Quittencreme ist auch sehr gut, die kannst du mal probieren. Vielleicht ist die auch gut für dich.
Bei deiner Haut würde auch dies hier und diese gut passen, ich pack dir ein paar Proben ein.
Und schau mal hier, das ist nah am Verfallsdatum. Wenn du da was brauchst, packs dir ein. Und so verließ ich meine Schwester schließlich mit zwei randvollen Tüten.
Und was soll ich sagen: Es ward kein Pickel mehr gesehn!
Beim Duschen nutz ich nun die Reinigungsmilch. Nach dem Duschen kommt auf die Wangen die Quittencreme von Dr. Hauschka. Damit werden meine Wangen gang glänzend geschmeidig. Für den Rest verwende ich die individuelle Creme. Endlich habe ich nicht mehr das Gefühl, zu vertrocknen, sondern kann wieder ganz entspannt Grimassen schneiden. Hier sind nur einige der Artikel, mit denen ich vergnügt von dannen zog.
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Das Leben ist schön, das Leben ist schön! ^^

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