Zeit für dieses „NEW YEAR-NEW SHIT“-Ding

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu, doch statt zurück, möchte ich diesmal voraus schauen. Ein gutes neues Jahr liegt vor mir, mit stetigem Einkommen, einem bereichenden und fordernden Job, der mir viel Stabilität und Sicherheit bietet. Und es liegt Freizeit vor mir, viel Freizeit! Vor mir liegt eine offene, gute Zukunft.

Die Ziele sind dieselben wie immer: Mein Ernährungsverhalten in den Griff kriegen, abnehmen und die Muckies auspacken bzw. da noch kräftig draufpacken.

Der Weg ist geplant und das ist mal wieder bitter nötig, denn ich habe es doch tatsächlich geschafft, mich mal wieder richtig gehen zu lassen. mit fetten 85kg gehts ins neue Jahr. Und es war kein „Hoppala, wie ist das denn passiert?“-Ergeignis. Nein, ich bin mal wieder sehenden Auges in den Abgrund gelaufen, ohne mich aufhalten zu können. Das hat mich auch derart frustriert, dass ich zum ersten Teil meines neuen „Ich erobere meinen Verstand zurück“-Planes kam:

  • Hypnosetherapie

Gestern war die erste von 2 Sitzungen. Und es war für mich eine Art geführte Meditation. Das hat nichts mit komatösen Zuständen und Fernsteuerung zu tun. Ich war die ganze Zeit wach, habe zugehört und Entscheidungen getroffen, nachgedacht. Für mich ist es eher so wie heiraten. Man weiß, dass man den anderen liebt, man weiß, dass man zusammensein will und trotzdem gibt man ein heiden Geld dafür aus, das ganze zu zelebrieren und auch nochmal laut und deutlich innerlich „JA!“ zu sagen. So war es für mich auch bei der Hypnose. Ich hab mich entspannt, bin in mich gegangen, habe meine Zukunft visualisiert. Dann ging es tiefer und ich wurde gefragt, ob ich bereit bin, mich auf Hypnoe einzulassen, ob ich bereit bin, Änderungen zuzulassen und ob ich bereit bin, die Änderungen zu evaluieren. Kein Wodoo, keine Show, nur eine angeleitete Versenkung, in der man, in ganz entspanntem Zustand nachdenkt, Lösungen sucht und JA zu Veränderungen sagt. Als Lösung für meine Fressanfälle habe ich übrigens eine alte Strategie gefunden, die ich immer mal wieder praktiziert, aber dann aus Faulheit, Bequemlichkeit oder Geldmangel wieder aufgegeben habe: Tee trinken.
Banal?
Ja.
Aber es könnte helfen. Ich muss es nur bewusst praktizieren und nicht irgendwann aus Faulheit lassen oder ohne Beachtung hinunterstürzen. Bin gespannt, ob das bewusste JA durch Hypnose mir hilft, das alte Muster (Entspannung=fressen) zu durchbrechen.

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  • Belohnungsbildchen

Wer hier länger mitliest weiß, wie gern ich mir motivierende Bilder anseh. Bilder meiner „Stars“, Motivationsbildchen mit Sprüchen zu sexy Muskelmädels oder Bilder von mir selbst. Bisher kamen die nur hier im Blog vor und versanken sonst ungesehen in den Dateitiefen meines Rechners. Jetzt habe ich sie hervorgekramt, als kleine Bildchen auf Fotopapier ausgedruckt und mit einem Klebemagneten versehen. Und wozu das Ganze?
In den letzten erfolgreichen Diäten hielt ich abends durch einen Strich auf einer Liste fest, dass es ein guter Diäöttag war. So konnte ich sehen, wie lang ich schon tapfer durchhalte und das bestärkte mich, weiter durchzuhalten. Diesmal wollte ich mehr als schnöde Strichchen.
Für jeden erfolgreichen Tag zieh ich nun so ein Bilchen und pinne es an den Kühlschrank. Daneben notiere ich aller 4 Wochen mein Gewicht und die Maße. Das motiviert und macht Spaß.
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  • Trainingsraum für Pausetage

Was soll man mit einem Arbeitszimmer, wenn man nicht mehr von Zuhause aus arbeitet? Richtig, man macht einen Fitnessraum für PAusetage daraus. Im Studio kommen viele kleine Muskeln zu kurz. Bauch? Zu peinlich. Rotatoren? Keine Power mehr. Und so haben wir uns zwei Gummimatten geholt, Hanteln haben wir schon hier, zwei neue Musikboxen bringen Schwung in die Geschichte. So gibt es keine Ausreden mehr, wie schlechtes Wetter oder zu viel Aufwand. Dabei geht es weniger um ausartende Fitnessroutinen, sondern wirklich um kurze Übungsfolgen fürs gute Gefühl.

  • Trainingssystem

Als Trainingssystem bin ich im Moment auf Forderung. Ich habe wieder richtig Lust, meine Grenzen auszutesten und zu verschieben. Daher mache ich viele Dropsätze oder umgekehrt-Pyramidentraining. Bei Dropsätzen fange ich schwer an und nehme dann im gleichen Satz kleinere Gewichte und mache sofort weiter. Das mache ich beispielsweise beim Seitheben…bis das Brennen gar nicht mehr aufhören will. Pyramidentraining, also im Satz vom leichten Gewicht immer schwerer werden, mache ich beispielsweise an der Klitschkopresse für die Beine. Das kitzelt den Ehrgeiz, mich immer selbst weiter zu übertreffen.
Ich habe außerdem noch ein neues „System“ für die Brust. Dort wechsel ich in einem Satz zwischen recht hohem und leichterem Gewicht. Mit dem hohen Gewicht mache ich eine Wiederholung, mit dem leichteren 6 Wiederholungen. Im nächsten Satz wird dann das Gewicht erhöht, sodass die Belastung mit jedem Satz steigt. Das aktiviert ungemein, denn der Kopf kommt gar nicht dazu, sich auf ein Gewicht einzustellen, er gibt immer Maxpower. Und mit der einen Wiederholung erzielt man natürlich maximale Leistung. Fühlt sich super an und die Power wächst.

  • Ernährungsplan

Der muss natürlich auch her. Da ich Kalorienzählen wirklich hasse und mich gar nicht dazu durchringen kann, mache ich einen festen Plan. Es wird zwischen Trainingstagen und Pausetagen unterschieden (schon wegen der Supps). Aller 4 Wochen werden die Kalorien um 100 gesenkt. Begonnen habe ich mit 1900kcal. Alle 4 Wochen wird damit auch der Plan gewechselt, bzw. Sachen ausgetauscht, die ich nicht mehr sehen kann. Simple and stupid. So mag ichs.

  • Fotoshoot als Endbelohnung

Damit ging es wieder bergauf für mich. Zu Weihnachten schenkte mir mein Slaine ein Paarshooting beim Fotografen und setzte auch schon einen Termin fest: Ende Mai muss meine Form soweit sein, dass ich mich vor der Linse nicht totschäme.
Soweit der Plan. Heute wurde schon die erste Pausentag-Einheit gerockt und ich bin den 2. Tag auf Diät. Tschakka!

Wie siehts bei euch aus? Gute Vorsätze gefasst oder findet ihr das albern?

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2 Kommentare zu “Zeit für dieses „NEW YEAR-NEW SHIT“-Ding

  1. Huhu!:)

    ich finde Vorsätze toll, aus dem einfachen Grund, weil man sich einfach mal mit seinen Wünschen auseinander setzt und in sich hineinhorcht. Ist nicht das schlechteste, wenn man sich nachher nicht kasteit weil man es nicht geschafft hat. aber immerhin hat man sich mal vor Augen geführt, was einem fehlt.

    Find es irgendwie voll schade dass du so weit weg wohnst. Würd gerne mal gegenseitig in den Hintern treten 🙂

    Hab ein frohes neues!

    Kathrin

    • Hallo Kathrin,
      ich denke auch, dass dieses „Besinnliche“ ruhig wieder öfter in Augenschein genommen werden könnte, einfach mal inne halten und sich fragen, was einem fehlt. Mir tut das gut und dir scheint es genauso zu gehen. 🙂 Arschtritte darfst du hier auch gern via Internet hinterlassen. ;D Aber bis jetzt läuft es prima. Und was steht bei dir so auf der Vorsatzliste?
      Dir auch noch ein gesundes Neuses. 🙂

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