Die erste Woche

…ist rum.

Es ist festzustellen: Ohne Coach, der mir das Ganze befiehlt, hätte ich keine zwei Tage durchgehalten.
Vorher:
Essen wird am Vorabend aus dem Frostschrank in die Tupperdose befördert und am nächsten Tag, nach einer Runde in der Mikrowelle, gegessen. Abends Fastfood.

Jetzt:
Am Tag vorher wird der kommende Tag durchgeplant, bis Kalorien und Makros passen.
Einkaufen, was fehlt. Üblicherweise fehlt irgendein Produkt, was es nur in einem entfernten Supermarkt gibt.
Zubereiten.
Essen.
Abwaschen.
Das nächste Essen vorbereiten.
Bloß nichts vergessen, nochmal alles checken, Einkaufslisten erstellen, überlegen, wann man es in welchen Laden schafft.
Makros und Kalorienwert in die Liste für den Coach eintragen.
Plan für den nächsten Tag erstellen, Mahlzeiten überarbeiten, bis die Makros passen, Veränderungen festhalten, gegebenenfalls die Mahlzeiten-Übersichtslisten in der Küche anpassen.

Fazit: Von früh bis spät kann ich mich mit dem Ernährung befassen und ständig hat man Angst, irgendwas nicht bedacht oder vergessen zu haben. Da rutscht hier mal mit einem Tap ein Kaloriendummi in eine Liste und dort vertippst du dich bei der Mengenangabe. Und dann gibt es noch die schönen Situationen, wie am Samstag. Ich habe festgestellt, dass ich jeden Tag auf zu hohe Fettwerte komme und so ständig nach fettarmen Alternativen suchte. Zufällig hatte ich irgendwann einmal fettarmen Frischkäse (Almette Kräuter 7%) gekauft, der unberührt im Kühlschrank stand. Ich fing also an, den eigentlich eingeplanten Frischkäse durch Almette zu ersetzen. Alle Listen wurden angepasst, neu ausgedruckt, an die Wand gepinnt, die ersten Mahlzeiten zubereitet und plötzlich sah ich den Boden des Fässchens und hatte doch noch 2 Mahlzeiten damit vorausgeplant. Doch wo hatte ich das Fässchen eigentlich gekauft?
Ein Marathon durch die Läden begann, der mich echt Nerven gekostet hat.
Abends war der Abfluss in der Küche verstopft und plötzlich lieg ich heulend im Bett…keine adäquate Reaktion aber ein sicheres Zeichen, dass ich gerade zu viel investiere.

Es muss nicht jede Mahlzeit aufwändig sein, ich habe viele einfache Varianten.
Es kann auch mal zwei oder drei Tage hintereinander das gleiche Mittagessen oder Frühstück geben.
Es muss machbar sein.
Langsam wird es das.

Die ersten 1,5kg sind weg. Ich bin immer satt. Es ist ein gutes Gefühl, sich gesund und vollwertig zu ernähren. Es ist ein gutes Gefühl, es richtig zu machen, auf dem Weg zu sein, tapfer zu sein. Und die neuen Rezepte sind allesamt verdammt lecker.
Ich bleibe dran. 😉

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