Bio – von wegen besser!

Was stimmt eigentllich nicht mit den Bio-Eiern aus dem Supermarkt?

Egal ob Aldi, Rewe oder Kaufland. Die Bio-Eier sind von minderer Qualität.

  • Die Schale ist papierdünn und brüchig.
  • das Dotter ist blassgelb
  • das Dotter zerfließt bei der leichtesten Berührung
  • manchmal stinken die Pappen auch zum Himmel

Meine Mutter hat früher immer grüne Eier vom Bauernhof geholt. Mit Kacke und Feder dran. Als Teenager war mir das suspekt, also erklärte sie mir (als aufgewachsene Bauerntochter), dass man die Güte von Eiern anders bewerten sollte.

Eine harte Schale heißt, die Hühner bekommen ausreichend Kalk in der Nahrung.
Das Dotter muss sattgelb bis orange aussehen und darf nicht gleich zerfließen. Dann kann man davon ausgehen, dass das Huhn gut ernährt wird.

Ratet mal, welche Eier ich nur noch in der Not kaufe…

Das Foto habe ich geschossen, als ich zufällig zwei Packungen brauchte.
Links sieht man die Bio-Dotter vom Rewe (ich brauchte für ein Rezept getrennte Eier, daher fehlt das Eiklar). Aber wie gesagt, Kaufland, Aldi und Rewe nehmen sich da nichts.

Rechts ist eine regionale Marke mit Bodenhaltung. Günstiger als die Bio-Eier und für mich ganz klar die bessere Wahl.

Habt ihr auch schon solche Bio-Reinfälle erlebt?

 

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3 Kommentare zu “Bio – von wegen besser!

  1. Also für mich sind Bio-Eier immer klar die besseren gewesen, geschmacklich vor allem. Ich kaufe mindestens Freilandhaltung, da sind die aus dem Kaufland ziemlich gut oder Penny. Bodenhaltung kann ich für mich nicht mehr vertreten. Vielleicht hattest du einfach nur Pech? Ich achte auch meist drauf, die in Größe L zu nehmen.

  2. Gerade bei Eiern bin ich voll bei Deiner Mom.
    Ich hole meine inzwischen bei einem kleinen Hof, auf dem die Hühner, recht wenige an der Zahl, frei auf dem Hof rumflitzen und halt fast wie Haustiere gehalten werden. Auch was die Fütterung angeht. Früher bekamen wir die Eier von den Hühnern meiner Tante. Leider ist Tantchen inzwischen verstorben und die Hühner haben ihr seliges Ende gefunden. Ein Teil im Suppentopf, ein Teil in einer würdigen Erdbestattung.
    Denn mir geht es um artgerechte Haltung, nicht um Bio. Denn Bio bedeutet nicht automatisch artgerecht!
    Einem Huhn bringt es nicht viel Lebensqualität, wenn es statt einem Din A 4 Blatt an Platz vielleicht einen qm an Platz hat, aber dafür Biofutter bekommt.
    Gleiches gilt für Fleisch und andere tierische Produkte.

    Und ich glaube auch, dass die Lebensbedingungen wie ausreichend Platz, natürliches Licht, Luft, Regen, Wind…. einen viel größeren Einfluss auf die Eier, Milch, das Fleisch haben, als Biofutter.

    Ok, dafür muss ich in Kauf nehmen, dass hin und wieder eben keine Eier da sind. Weil eben eine dem Platz angemessen begrenzte Anzahl von Hühnern eben auch nur eine begrenzte Anzahl von Eiern legen. Und wenn die Frau Müller grad für den Basar 16 Kuchen gebacken hat, bekomm ich halt keine Eier mehr.

    Nur, das ist eben so. Es muss nicht immer alles verfügbar sein. Man kann auch mal einige Tage ohne Eier oder Fleisch oder Milch leben. Wenn es dafür den Tieren besser geht.

    Denn es sind Lebewesen. Keine Maschinen, die etwas produzieren.

    • Wie, ohne Fleisch, versteh ich nicht. *gg* Ne, im Ernst, mein Obst kaufe ich inzwischen auch auf dem Markt (außer Grapefruit…warum gibt es auf dem Markt nie Grapefruit?!?), weil die unreifen Dinger im Supermarkt nur nach rausgeschmissenem Geld schmecken. Und die Tomaten erst! Katastrophe!

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