Sommerspirit

Der Termin für das Fotoshooting mit meinem Liebsten steht. Der Fotograf war von der Idee hellauf begeistert. Nun muss bis zum August die Figur weiter herausgeschält werden, die Haut braucht Bräune, ich muss mir überlegen, welche Posen gut zu mir passen und welche Klamotten ich tragen will. Als Idee hat sich in unseren Köpfen so eine Art Fitness-Magazin-Cover aus den 80gern festgesetzt.

So in etwa.

Soweit der Plan. Nun könnte man annehmen, dass ich damit wieder zurück zur eisernen Disziplin finde. Aber ganz so klappt es nicht. Zwar halte ich mich zunächst eisern an meinen Ernährungsplan, aber abends überfällt mich regelmäßig so heftiges Magenknurren, dass ich um meinen Schlaf fürchte und daher mehr esse. Freitage sind für mich besonders schwer. Wenn die Arbeitswoche endlich bewältigt ist, schreit der Kopf laut „Freiheit, ich will Abenteuer und Spaß für mich!“, während das Nervensystem sagt „Gute Nacht, ich habe bisher alles mitgemacht, nun will ich abschalten und schlafen.“ Das führt in letzter Zeit regelmäßig zu Cheatmahlzeiten, die sich über den ganzen Abend erstrecken. Das kann man natürlich nicht gutheißen, aber ich merke, dass ich nicht dagegen ankomme und akzeptiere es daher für den Moment. Immerhin habe ich damit auch regelmäßig richtig Power für extraharte Beineinheiten, in denen ich meine Grenzen neu auslote.

Insgesamt bin ich gerade sehr nachsichtig mit mir. Das liegt an anhaltenden Verbesserungen meines Körpers. Obwohl ich kein Gramm Gewicht verliere, verbessert sich die Optik zusehends. Die Einschnitte werden tiefer, der Bauch straffer, die Muskulatur runder. Es ist einfach der Hammer, wie ich mich verändere. Ich kann dabei zusehen. Das hat in meinem Kopf endlich einrasten lassen was sonst nur theoretisch galt: die Waage ist nicht das wichtigste Kriterium.

Natürlich müssen dennoch Kilos purzeln, aber das hat Zeit, bis ich die dafür nötige Ruhe und Power habe.

Momentan genieße ich die Früchte meiner Bemühungen. Ich fühle mich einfach sauwohl in mir. Diese Woche trug ich kurze Röcke ohne eine Strumpfhose. Früher hätte ich durch die Reibung der Oberschenkel nach kurzer Zeit nicht mehr gehen können, nun spaziere ich munter den ganzen Tag ohne Probleme herum. Ich bin auch mit meiner kurzen Hose einkaufen gewesen. Auch das wäre vor einem Jahr undenkbar gewesen, weil es das Mittelstück bei jedem Schritt hochgeschoben hatte, sodass sich der Stoff im Schritt zusammenknäult und regelmäßig manuell runtergezupft werden musste. Die coolen Leggins, die mein Liebster mir zu Weihnachten schenkte, fühlten sich bis vor kurzem noch nach Presswurstpelle an. Inzwischen muss ich keine Angst mehr haben, dass sie mir mit einem lauten Knall vom Körper springen. Zahlreiche Sachen mussten in den letzten Wochen unter die Nähmaschine geschoben werden, um sie enger zu nähen.

Und beim Training….göttlich! Mithilfe neuer Übungen (ich entdecke gerade die Macht funktionaler Übungen für mich) bekomme ich ein immer besseres Muskelgefühl, auch in den bisher defizitären Muskelgruppen, in denen sich so gar kein Erfolg einstellen wollte. Die Muskulatur wird prall, voll, heiß und sieht einfach nur krass aus. Der Freund wird regelmäßig von anderen angesprochen, wie krass sich seine Freundin verändert habe. Es ist EIN-FACH-TOLL. ❤

Und so blicke ich gelassen auf die nächsten Monate, freue mich wie ein Kind auf einen Sommer voller Kleidchen, Röckchen, Sonnenbräune und ohne die ewige Scham.

Hier noch zwei Schnappschüsse von heute Morgen. Kalorienstand gestern Abend waren 3971 kcal. X_x Doch der Spiegel sagt: Nix unverzeihliches passiert, geh heute einfach ins Studio und zerlege deine Beinmuskulatur!

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