Kacke zum Trinken..mein Darmbakterienexperiment Teil I

Wir schreiben das Jahr 2017. Viele Menschen haben sich von den Göttern und natürlicher Nahrung abgewandt und glauben nun an gottgleiche Körperformen, funktionelles Essen und konsumieren Flüssignahrung aus Tüten.

Zoom auf den elektrisch erhellten Planeten…Megacities, Nahaufnahme einer Straße, schwenk in eine Küche. Wir sehen eine verzweifelte Frau, die mit zitternder Hand ein Tütchen aufreißt und mit hungrigem Blick Pulver in ein Glas schüttet. Sie gießt Wasser dazu, rührt, wartet, starrt das Glas an, als ob es den Welthunger allein besiegen könnte. Schließlich setzt sie es an die Lippen und kippt die weißliche Flüssigkeit hinab.

Die Zeit verlangsamt sich, wir zommen in die Speiseröhre, die letzten Tropfen gleiten hinab, die Zeit verrinnt immer langsamer. Ein letztes endlos langes Schlucken…und die Zeit steht still.

Mit einem Ruck läuft die Zeit normal weiter, man sieht die junge Frau. Sie sieht aus wie vorher, die Küche sieht aus wie vorher. Es hat sich nichts verändert…

Manchmal frage ich mich schon selber: Bist du wirklich so verzweifelt?
Die offensichtliche Antwort lautet: Es scheint so.

Was ist passiert?
Wir reisen eine Wochen zurück. Es ist die Woche drei Komma fünf im monatlichen Diätturnus. Die Waage steht seit 3,5 Woche still, obwohl ich fast jeden Tag trainiere und den Diätplan übererfülle. Meine Schwester ruft an und erzählt, dass sie sich viel mit dem Thema „Darm“ beschäftigt und wie unermesslich groß die Auswirkungen des Darms sind. Allergien, Autoimmunkrankheiten, Wohlbefinden, Laune, Abnehmen….alles beginnt im Darm.
Und dann gibt es da diese Studie, bei der dicke Mäuse den Kot von dünnen fressen und umgekehrt. Und siehe da, die dicken Mäuse nehmen ab und die dünnen Mäuse nehmen zu.
Ergo: Darmbakterien von Dünnen machen schlank, Darmbakterien von Dicken machen dick.
Klingt stark vereinfacht? Ist es auch.

Es klingt einfach zu schön, um wahr zu sein.
Ein Tütchen pulverisierte Kackebakterien am Tag trinken und ganz von allein abnehmen.

Aber in der dritten Diätwoche jedes Monats bin ich zu allem bereit. Und dieses Mal hat meine Schwester mir eben zur rechten Zeit diesen Floh ins Ohr gesetzt.
Wenn auch nur eine geringe Chance besteht, dass es dadurch leichter wird, dann muss ich das einfach probieren.
Drei Monate gebe ich dem Experiment Zeit.

Heute ist Tag I. Ich habe das erste Mal ein Tütchen Omni Biotic Metabolic getrunken.

Tadaaa…das neue Wundermittel. Kann alles, heilt alles…mit nur einem Schluck.

Jetzt müsst ihr mich fragen: „Wie hat es geschmeckt?“
Und ich so: „Irgendwie scheiße.“

Ha
Ha
😉

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Mein neuer Booster

Trainingsbooster sind Supplements, die man vor dem Training einnimmt, um sich zu pushen. Die Zusammensetzungen sind so bunt, wie die Möglichkeinen der Pharmaindustrie. Ob man so etwas braucht oder es für überflüssig oder sogar gefährlich hält, entscheidet jeder selbst. Für mich altes Faultier sind Booster ein „must have“ geworden. Gerade wenn ich abends schon gemütlich vorm Rechner sitze, fällt es mir oft schwer, mich für ein knackiges Workout aufzuraffen. Doch durch die Booster weiß ich, dass jede Müdigkeit und Faulheit in ein paar Minuten vertrieben ist. Ich persönlich kann mir kein Training ohne mehr vorstellen.

Soweit zur Theorie, in der Praxis sieht es dann so aus: Bisher habe ich sehr gern Grenade .50 Calibre (Geschmack Lemon Raid) in der Granatenkiste genommen. Der neue Booster heißt Red Line White Heat, schmeckt nach Erdbeere und kommt in einer spacig-glitzernden Dose daher. 1 Daten, Pros und Cons von Grenade .50 Calibre:

In so einer Dose sind 580g, sie kostet zwischen 45 und 50 Euro. Bei einer Menge von 14g/Training hält die Packung also etwa 41 Trainingseinheiten lang. Eine Dosis kostet also zwischen 1,10 und 1,20 €. Das ist viel Geld, aber das ist bei Supplementen und Boostern leider generell so.

Pros:

  • Lemonraid hat einen guten, kräftigen Geschmack, der auch bittere Stoffe, wie z.B. BCAAs überdeckt und den ich nie satt hatte
  • das L-Arginin lässt die Haut schon nach wenigen Minuten richtig kribbeln, das ist das Startsignal für den Kick in
  • guter Fokus, gute Power
  • guter Biss im Training

Cons:

  • mein Freund „tripte“ nach dem Training oft, so hatte er beispielsweise das Gefühl, mit aufgerissenen Augen im Bett zu liegen, obwohl sie geschlossen waren (bei mir war das nicht der Fall)
  • es zieht sehr stark Wasser, kommt aber in einer mit Klettverschluss verschlossenen Tüte (in der Dose) an, sodass häufig schon die Oberfläche bei der ersten Öffnung verklebt ist und sich Pulver in der Dose befindet
  • mit 3,5g Kohlenhydraten und 35 kcal eignet es sich nicht für eine anabole Diät und wenn das Defizit groß ist, stören selbst die 35kcal, (weil sie mit den anderen Supps doch schnell eine Menge ausmachen)
  • das Kribbeln kann unangenehm werden
  • nur bei wenigen Shops erhältlich (Amazon)
  • schlechte Löslichkeit (mit Stabmixer aber kein Problem)

Daten, Pros und Cons von White Heat:

Red Line White Heat gibt es in Dosen von 160g zu kaufen und kostet um die 35€. Bei einer Dosierung von 4g hält die Dose 40 Einheiten lang und kostet ~1,15€ pro Dosis. Es hält also ungefähr genauso lang wie Grenade und liegt auch preislich in derselben Kategorie.

Pros:

  • bei 4g/Dosis hat es quasi keine Kalorien und keine Kohlenhydrate
  • ordentlicher Fokus- und Kraftboost
  • guter Biss während der Einheit
  • der Erdbeergeschmack überdeckt Bitterstoffe
  • ordentliche, saubere Verpackung mit Hydrotütchen
  • gute Löslichkeit

Cons:

  • teilweise Aggressivität noch nach dem Training erhöht, man muss sich wirklich auspowern, sonst kann man nachts nicht schlafen (zumindest wenn man spät trainieren geht)
  • manchmal „Absturz“ nach dem Training, man fühlt sich plötzlich totmüde und total erschöpft (oder ist das ein Pro? *g*)
  • der intensive Kaugummi-Geschmack kann eklig werden (ist Geschmackssache und bisher nur einmal aufgetreten, werds weiter beobachten, vielleicht war auch das Wasser nur zu warm)
  • nur bei wenigen Shops erhältlich (nicht bei Amazon)
  • teilweise Engegefühl in Brust, Hals oder Bauch, wahrscheinlich durch die hohe Koffeindosis
  • vermehrtes Schwitzen

Fazit: Beide Booster haben eine gute Wirkung, die Wahrscheinlich über die Dauer etwas nachlässt (Gewöhnungseffekt). Ich erinnere mich, dass Grenade anfangs noch wesentlich stärker gekickt hat, als vor wenigen Wochen. Mit White Heat wird es sicher nicht anders sein. White Heat hat die Vorteile, dass es weniger Kalorien und Kohlenhydtrate mit sich bringt. Grenade lässt sich leichter besorgen. Wer sensibel auf aufputschende Substanzen reagiert, sollte lieber die Finger von beiden lassen, oder sich langsam rantasten.

 

Edit:

Noch ein kleines Praxisbeispiel hinterher. Gestern abend überfiel mich die altbekannte Feierabend-Trägheit. Die suggeriert mir, dass es nichts Schöneres auf der Welt gibt, als ein paar Stunden vorm Rechner zu hocken, bis man bereit ist, ins Bett zu fallen. Dabei stand ausgerechnet Beintraining auf dem Programm! Beine 2, genauer gesagt, eine Einheit, die ich noch nie absolviert hatte. Also habe ich mich erstmal ans Booster anmischen gemacht.
Noch auf dem Weg zum Training spürte ich nicht viel, die schlimmste Trägheit war zwar überwunden, aber ich war alles andere als fit. Auf dem Chrosstrainer kam dann langsam alles in Schwung und bereits beim Aufwärmen für die Kniebeuge war ich voller Feuer. 20 Wiederholungen mit der 20kg Stange und nochmal 15 hinterher. Dass ich diese Wiederholungszahlen scheinbar leicht schaffte, gab meinem Feuer den Rest. Obwohl ich freie Kniebeuge schon ewig nicht mehr gemacht habe, wollte ich die Fortschritte (von den ganzen Squatalternativen während der Strandfiguraktion) gleich austesten und legte erst 20kg, dann 40kg und zum Schluss sogar 50kg auf! Die 50kg bewegte ich zwar nur mit Müh und Not (immerhin dreimal), aber bei den Sätzen davor war die bewegung wirklich kontrolliert und mit Fokus gesteuert. Ein unglaubliches Gefühl.
Innerhalb eines Zeitraums von 60 Minuten war ich von einer trägen Coachpotato zur hochkonzentrierten Maxsquaterin geworden. SO muss ein Booster wirken. 😀

subjektives Supplement-Review

Jeder, der mit Übergewicht zu kämpfen hat, träumt von einer Wunderpille, die plötzlich Geslüste und Stoffwechsel in Einklang bringt, sodass man isst, so viel die Gelüste befehlen, dabei jedoch kein Gramm Fett ins Polster gelangt. Man könnte aufhören, sich selbst zu geißeln und zu ermahnen. Man würde ganz auf seinen Körper hören und dürfte sich gut dabei fühlen.

Mein Freund entdeckte vor ein paar Wochen ein Ebook, dass einen solchen Effekt, nicht mittels einer Pille, aber mittels Supplementation von verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln verspricht. Über diesen Artikel ist er darauf gestolpert. Es ist von Chris Michalk und heißt „Das Handbuch zu Ihrem Körper„. Zusammengefasst sagt es, dass man jeden Körper mittels Biochemie steuern kann, dazu müsse man den Körper aber als System befreifen. Es reicht also nicht, einfach nur eine Pille mit Inhaltsstoff XY zu schlucken. Vielmehr müsse man den Ausgangszustand messen lassen (Blutwertanalyse bestimmter Stoffe) und dann die entsprechenden Stellschrauben anziehen, um Stoffwechsel und Verdauung anzukurbeln.

Ich bin ehrlich, ich hasse sowas. Wie oft ist schon versprochen worden, dass meine Gewichtsprobleme sich durch dies und jenes von selbst regeln würden. Einfachstes Beispiel: Mach Sport, dann baust du Muskeln auf, die verbrennen mehr Energie, alle Probleme gelöst. In der Realität ist es aber so: Mehr Sport -> mehr Muskeln -> der Körper schreit nach Baustoffen zur Reparatur und Verbesserung -> mehr Hunger. Nichts reguliert sich von selbst, ich mach noch immer Diät nach Diät ohne wirklich jemals anzukommen. Ein Ansatz, der damit beginnt, dass ich noch mehr Geld und vor allem Kalorien investiere, um dieses Versprechen einlösen zu können, machte mich einfach nur wütend.

Quelle: fitness-nerds.at

Aber Slaine nicht, der war begeistert. Er verschlang das Buch, erzählte mir ständig davon, ging zum Arzt, um eine Blutuntersuchung zu machen, kaufte Supplemente, erstellte einen enmaschigen Supplementeplan und zieht es seither einfach durch.

Was Slaine zusätzlich einnimmt:

  • Selen
  • Wakame (Braunalge mit viel Jod und anderen Superfoodstoffen)
  • Kartoffelstärke (für die Darmflora)
  • Gelatine (viele essentielle Aminosäuren)
  • Soja-Lecithin-Granulat
  • Grapefruitsaft

Wer mehr darüber wissen will, was wozu, dem empfehle ich sich das Buch zu leisten. Hier alles aufzuzählen und welche Wirkung das verspricht wird einfach zu lang.

Seine Veränderungen bisher:

  • Muskulatur tritt deutlich und voluminös hervor, alles wirkt runder
  • Leistungssteigerung im Training
  • mehr Power durch den Tag
  • Gewichtszunahme
  • keine Zunahme an Bauchzumfang
  • viel Hunger
  • durch Hunger eine erhöhte Kalorienaufnahme
  • teilweise starke Blutdruckschwankungen

Ich beobachte das sehr kritisch, aber im Moment sieht es danach aus, als würden die zusätzlichen Kalorien tatsächlich in den Muskelaufbau und nicht ins Bauchfett gehen. Obwohl er zugenommen hat, ist sein Bauchumfang nicht mehr geworden, sein Bizeps (ewiges Sorgenkind) ist aber deutlich gewachsen und dabei fest und hart, nicht weich. Sei Rücken sieht mit deutlich hervortretender Muskulatur vergleichbar aus mit Fotos, auf denen er 10kg weniger wog.

 

Slaine und ich sind immer ein Team, was der eine treibt, lässt den anderen icht unberührt. In mir sträubt sich alles gegen die Vorstellung, stündlich irgendwelche Pulver oder Pillen einzunehmen. Slaine kommt momentan auf 650kcal nur für Supplements, die nicht schmecken, nicht sättigen und einfach widerlich sind (allem voraus: Wakame). Wenn ich merke, wie er rasend vor Hunger ist, denke ich nur, wie froh ich bin, dass mein Körper sich momentan der Diät fügt und mich nicht mit sowas quält. Ihr merkt, ich kann mich nicht recht damit anfreunden. Nicht mit allem. Die Blutuntersuchung muss man zum Teil selbst tragen, je nach Arzt und Labor kann das über 100€ kosten, das kam für mich auch nicht in Frage. Dennoch habe ich in den letzten Wochen kleine Schritte verändert.

  • ich nehme jeden Tag 2x8g Soja-Lecitin ein
  • ich esse jeden Tag Wackelpudding aus 12g Gelatine, den ich mit Süßstoff zubereite
  • Gelatine hat ein echt gutes Aminosäureprofil und der Wackelpudding hat quasi keine Kalorien, aber viel „Masse“. Für eine Diät ist er deswegen allein zu emfehlen)

  • ich esse häufig 100g fertigen, tiefgefrorenen Wakame-Salat

Quelle: lobsterking.de
Unabhängig davon mache ich derzeit auch wieder eine DAA-Kur, die ganz klar auch ihre positiven Effekte beisteuert.

Festgestellte Veränderungen:

  • Leistungszuwachs im Training
  • mehr Power durch den Tag
  • eventuell (muss erst länger beobachtet werden) schnellere Abnahme
  • Hitzewallungen, aber auch Einbrüche bei Ruheperioden, die zum Frieren führen

Der Leistungszuwachs ist enorm, zumal ich derzeit ein Kaloriendefizit halte, wie ich es sonst nicht so lang aufrecht erhalten konnte. Mit 1650kcal/d beim Brusttraining 8 Wiederholungen mit 22,5kg Kurzhanteln zu absolvieren ist absoluter Rekord. Ich konnte es gestern gar nicht fassen! Im zweiten und dritten Satz griff ich zu 20kg-KH, konnte diese problemlos umsetzen und 11 bzw. 19 Wiederholungen machen. Ich glaube nicht, dass ich schon jemals so viel Power hatte, schon gar nicht bei so strikter Diät.

Das lässt sich auch nicht allein auf das DAA schieben, denn ich habe bereits vor der Kur angefangen, Soja-Lecitin zu nehmen und noch in derselben Woche mehr Kraft und Ausdauer im Training feststellen können.
Ob der Wackelpudding nun etwas bewirkt, weiß ich nicht, mir schmeckt er und er erfüllt auch seelisch die Funktion einer Zwischenmahlzeit, obwohl er kaum Kalorien hat.
Am Wakamesalat scheiden sich noch meine Geister. Einerseits weiß ich, dass Algen wegen ihrer Mineralstoffe und gesunder Verbindungen zu den Superfoods zählen. Wakamesalat schmeckt mir auch außerordentlich gut. Mit 100g nehme ich auch keine gefährlichen Mengen Jod zu mir (die Gefahr besteht bei Jod, wird auch auf jeder Packung angemahnt). Nach dem Essen fühle ich mich zunächst wärmer, es ist, als würde der Stoffwechsel wirklich hochfahren. Allerdings glaube ich, dass auch der Blutdruckabfall und das Frieren daher rühren, dass die Wirkung eben nachlässt. Slaine, der zu Bluthochdruck neigt, hat abends manchmal so niedrigen Blutdruck, wird ganz bleich im Gesicht und fühlt sich so müde, dass es mir schon Angst macht. Ich bin letztens nachts wach geworden und habe, obwohl es im Zimmer warm war, gefroren, als wäre tiefster Winter.
Ich beobachte das weiter und werde wieder berichten.

Erstes Fazit:
Soja-Lecitin bleibt definitiv als tägliches Supplement, weil es einen spürbaren Kraft und Ausdauerschub gebracht hat.
Bei dem Rest bin ich mir noch nicht sicher, behalte es aber zunächst bei.
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Ein Urlaubsmitbringsel der anderen Art….

Wer geht nicht gern im Urlaub shoppen und kommt an den Moment, in dem er etwas kauft, nur um eine Erinnerung an den Urlaub zu haben…

So spazieren auch Slaine und Arwen Hand in Hand durch die Straßen und entdecken einen Bodybuilding-Shop. Der Verkäufer war echt drollig, wir wollten erst Hemo-Rage, allein schon weil Zack Khan dafür immer so herrlich Werbung macht. Aber der Verkäufer schwärmte so von Grenade und die Verpackung war so stylisch, das mussten wir einfach haben! 50 Tacken waren schon ein heftiger Preis, aber es ist ja unser Urlaub, da gönnt man sich schonmal was.

Als wir die Packung öffneten, waren wir zunächst enttäuscht. Das Pulver war zwar in einer extra Tüte, aber die war nicht dicht verschlossen, das Pulver klebte überall in der Dose und an der Tüte, hatte Wasser gezogen und klumpte. Es sah einfach eklig aus. Ich war ganz schön ernüchtert und dachte schon, das sei ja eine schöne Fehlinvestition gewesen. Aber als Ossi ist man auch geizig und deswegen hieß es: Augen zu, in den Shake und runter damit.
14g Pulver in Wasser mit zwei extra Argininkapseln dabei.

Slaine hatte gelesen, dass es grauenhaft schmecken soll. Aber wir finden es beide sogar vergleichsweise lecker. Wenn ich das mit den BCAAs vergleiche, ist es geradezu köstlich.

Zehn Minuten nach der Einnahme…
Slaine und ich sind auf dem Weg zum Training, für mich die erste Einheit nach über zwei Wochen Pause. Mit dem fehlenden Muskeltonus fühlte ich mich wie ein Schwamm und war froh, endlich wieder etwas daran ändern zu können, als ich plötzlich spürte, wie sich etwas veränderte.
Erst konnte ich es nicht genau bestimmen, es war, als hätte ich meine Cap aufgesetzt, meine Stirn kribbelte, als ob irgendetwas Spitzes an hundert Stellen kurz dagegen stippen würde und mein Blickfeld wurde kleiner. Ich nahm den Weg noch ganz klar wahr, aber es war, als konzentrierte sich der Blick auf Einzelheiten, statt wir sonst träge über die ganze Fläche zu fließen. Ich fühlte mich vollkommen wach. Von den ganzen Koffeinsupps bin ich gewohnt, dass mein Herz wie verrückt pocht und ich nervös bin. Aber so war es diesmal nicht, vielmehr war ich konzentriert und freute mich einfach irrsinnig darauf, loslegen zu können. Das „Kribbeln“ wurde stärker, war auch in Beinen und Händen stark zu spüren und wenn ich den Kopf sehr schnell bewegte, zog das Blickfeld leicht nach. Ich fühlte mich gleichzeitig wie in Watte gepackt und seltsam klar, fokussiert!
So spürbare Wirkung nach so kurzer Zeit hatte ich noch bei keinem anderen Supp.
Das folgende Bild fand ich sonst immer lustig, aber erst durch Grenade kann ich es richtig nachvollziehen:

Ich hatte für die Einheit erwartet, dass die Leistungen stark sinken und ich kaum den Muskel spüre. Die Leistung lag auch hinter den alten (neuen Bestleistungen) zurück, aber sie war nicht so schwach, wie ich befürchtet hatte. Den Muskel hingegen spürte ich permanent richtig gut und traf ihn mit voller Wucht. Ich hatte in den Tagen danach einen Muskelkater in der vollen Rückenpartie. Am Ende der Einheit spürte ich, wie die Wirkung nachließ. Ich war erschöpft und wusste, ich hatte alles gegeben.

In der Nacht konnte ich problemlos schlafen, keine aufputschende Nachwirkung hielt mich wach.

Fazit: Auch wenn die Art der Verpackung eine derbe Enttäuschung war, das Supplement an sich ist ein echt schräger Kracher.

Inhaltstoffe

Teil2 des subjektiven Supplementreviews zu DAA

Heute morgen ging die zweite „Kur“ mit DAA zu Ende und ich möchte ein zweites Fazit ziehen.
Den ersten Artikel dazu findet ihr hier.

Einnahme:
Die Dosis habe ich diesmal erhöht und so die (für Männer) empfohlenen 3g/Tag eingenommen. Statt D-Test von Scitec Nutrition gibt es jetzt DAA-Pro, ein sehr ähnliches Produkt ohne Östroblocker, dass jedoch höher dosiert ist. Bei D-Test lautete die Verzehrempfehlung noch: auf nüchternen Magen. Bei DAA-Pro wird empfohlen es zu den Mahlzeiten zu konsumieren.
Ich habe DAA-Pro über einen Zeitraum von 8 Wochen immer morgens und vorm Schlafengehen eingenommen. Morgens verspürte ich danach häufig Übelkeit und ein leichtes Zwicken in der Magengegend, aber da ich Supplemente schnell mal vergesse, wenn ich Rituale vernachlässige, habe ich die Einnahme so beibehalten.
Zusätzlich habe ich 25-50mg Zink pro Tag supplementiert (Zinc Professional von BodyAttack), 4g Kreatin und an Trainingstagen Arginin. Kreatin habe ich in der letzten „Kur“ nicht supplementiert, sodass ein Teil des Kraftzuwachses auch auf Kreatin zurückzuführen ist.

Empfundene Wirkung:

  • Stimmungsaufhellung
  • tiefer Schlaf
  • relativ zügige Regeneration (sicherlich auch durch besseren Schlaf)
  • Kraftzuwachs
  • Muskelzuwachs

Die Stimmungsaufhellung hat gefühlt als erste nachgelassen. Man gewöhnt sich einfach daran und bemerkt es nicht mehr. Dennoch bin ich derzeit durchgängig gut gelaunt und erfüllt. Die starken Traumphasen haben allerdings nachgelassen, ich habe mich beim Aufwachen nur selten erinnern können, dass ich träume. Aber da ich derzeit gut durchschlafe, muss das nicht heißen, dass ich nicht träume. Durch Kraftzuwächse konnte ich mehr Gewicht bewegen, hatte aber teilweise auch sehr starken Muskelkater, der jedoch meist am dritten Tag soweit abgeklungen ist, dass normal trainiert werden konnte. Das spricht für eine zügige Regeneration.

Konstant verbessert hat sich der Muskelaufbau. Und das ist großartig. Über meinen Knien kann ich langsam den „Tropfen“ des Quadrizeps sehen, das Dekolletee sieht „trockener“ aus, aber vor allem die Arme haben sichtlich an Form gewonnen. Ich bin kein Hulk, der von Minute zu Minute sein aussehen ändert, aber die Rundungen der Schultern und des Bizeps/Trizeps sind deutlicher sichtbar als je zuvor, die „Einschnitte“ werden tiefer.

Nebenwirkungen:
Wie bereits geschrieben wurde mir morgens nach der Einnahme oft ein wenig übel und ein paar Mal zwickte auch der Magen. Während des Trainings bin ich leicht reizbar, kann aber nicht sagen, ob mehr als vor der Supplementation. Im Training sollte man es immer vermeiden mich zu reizen. 😉 Sonst keine, weder vermehrtes (Scham-)Haarwachstum *grusel*, noch Stimmveränderungen oder sonstiges.

Ausblick:
Ich bin mir mit meinem Freund einig, dass 8 Wochen zu lang sind und kürzere Zeiträume angenehmer sind. Das deckt sich auch mit den meisten Empfehlungen, daher werden wir nach einer fünfwöchigen Pause im Dreiwochenrhythmus weitermachen. Drei Wochen on, drei Wochen off. Den nächsten freien Tag will ich nutzen, um beim Hausarzt einen Bluttest samt Hormonanalyse zu beantragen, um zu schauen, ob mein Östrogenspiegel stark erhöht ist. Hintergrund ist die Angst, dass das DAA zwar zunächst den Testosteronspiegel erhöht, nach ein paar Wochen aber die Umwandlung in Östrogen so weit angekurbelt ist, dass der Testospiegel wieder fällt, der Östrospiegel aber erhöht bleibt. Da ich noch immer keine Erfahrungsberichte von anderen Frauen (oder auch nur Einnahmetipps) habe, soll der Test darüber Klarheit bringen.

Zum Schluss noch ein paar Vergleichsbilder, WOBEI ich dazu sagen muss, dass Bilder kaum Aussagekraft haben. Je nach Tagesform habe ich mal mehr, mal weniger Wasser eingelagert, trifft das Licht günstig oder ungünstig ein und beeinflusst so das Bild. Die Veränderungen sind oft nur bei täglicher Beobachtung aus verschiedenen Winkeln erkennbar. Wie gesagt, ich bin kein Hulk, der nach ein paar Momenten nicht mehr wieder zu erkennen ist. 😉 Auf einem aktuellen Foto hab ich die Farbe rausgenommen, weil ich mir letztens wunderbaren Sonnenbrand im Gesicht geholt habe und leuchte wie eine Dulux im Rotlichtviertel. ^^

Mai

Mai

Juli

Juli

Mai

Mai

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Juli

Yes! Success!

Hallo da draußen!
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Heute war in klasse Tag, ein großartiger Tag! denn heute habe ich meine Masterarbeit abgegeben.
Fertig, Ende, Schluss mit Studium.
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Und was soll ich sagen, so ein bisschen stolz ist man da schon. ICH, Mittelschülerin, mit Handwerksausbildung, habe ein Hochschulstudium absolviert, habe eine Masterarbeit ganz allein geplant, verfasst und hundertmal überarbeitet. Dabei habe ich echt viel dazu gelernt, sodass all die Arbeit sogar immer ein wenig Spaß gemacht hat.
Und nun?
Erstmal Hartz IV beantragen (denn das Referendariat beginnt erst im Februar X_x), die Bewerbung fürs Ref. verfassen, auf einen Referendariatsplatz hoffen und vor allem: die freie Zeit genießen.
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Denn wenn es etwas Frustrierendes gibt, dann ist es die Aussicht auf Stress, Stress, Stress und weiterhin kaum Kohle.
Im ersten Semester sagte man uns enthusiastisch lauschenden Studenten: „Die Burnoutkliniken sind voll mit Lehrern und Ärzten.“
Auf der Infoveranstaltung fürs Ref. hieß es letztens: „Der einjährige Vorbereitungsdienst ist eine Herausforderung für alle Beteiligten, aber wenn sie sich voll engagieren und mit all ihren Fähigkeiten einbringen, werden sie das erfolgreich bestehen.“
Aber da gibt es bestimmt keinen Zusammenhang. ;P

Jedenfalls werde ich in nun viel Zeit im Zoo verbringen und natürlich weiterhin viel Zeit im Studio.
Auch dort kann ich im Moment tolle Erfolge verbuchen. Meine Kraft nimmt zu, die Muskulatur wächst und zeigt sich und das ist im (endlich warmen) Sommer natürlich enorm motivierend.
Zwar kann ich bei den Kniebeugen wieder ganz von vorn beginnen (die Knie zeigen meterweit über die Fußspitzen hinaus), aber auf der Flachbank drücke ich ganz flockig endlich wieder die 50kg (jetzt auch mit besserer Ausführung), auf der Schrägbank habe ich mich endlich mal wieder an die 20kg Kurzhanteln getraut und war vollkommen von den Socken, weil die sich nicht schwerer angefühlt haben, als die 17,5kg. Böse Trainingspartnerzungen sagen, bei dieser Erkenntnis hätte ich ein satanisches Glitzern in den Augen gehabt. Mit den neuen, knallbunten Trainingsshirts fühle ich mich, trotz Frühlingsrollen im Hüftbereich, verdammt wohl und heute habe ich beim Rückentraining einfach mal in jeder Übung Gewicht draufgepackt.
Es läuft und ich will mehr, mehr, mehr.

Slaine hat neue BCAA’s bestellt, die sich geschmacklich im Bereich zwischen Kaugummi auf Asphalt und Bierschiss bewegen. Schmecken wie Malzbier mit Tonnen an Süßstoff. Davon bin ich in etwa so begeistert wie Rühl von Zumba.

Aber ein Ossi schmeißt nix weg! Und so komm ich zur BCAA-Supplementation. Nase zu und runter.
Voran, voran!

Denn irgendwann will ich ja auch mal tolle Vorher-Nachher-Fotos posten.
Apropos, da ist mir wieder etwas Tolles aufgefallen: Als Bodybuilder auf Diät hat man ja ständig Angst, Muskelmasse zu verlieren. Und wenn ich an meinen Speckfalten herumziehe, habe ich manchmal das Gefühl, wenn der Speck runter ist, ist nix mehr da.
Aber siehe da, ich habe mir Fotos von Leuten, die genau das durchgezogen haben, mal angeschaut und festgestellt, dass einfach durch den Fakt, dass magerere Muskelmasse auch tiefere Einschnitte mit sich bringt, alles größer wirkt. Die Berge werden überhaupt er sichtbar.
Schaut mal genau hin, sie hat weniger Umfang, sieht aber viel trainierter aus:


Ist das nicht erstaunlich? Das macht Mut.
Solche Fotos motivieren natürlich immer, aber die Erkenntnis, dass ich auf jeden Fall in allen Belangen besser aussehen würde, wenn da noch etwas Speck runter käme, gibt mir einen echten Powerboost.

Tschakka! 😀

Auf heißen Kohlen sitzen….

…so fühl ich mich derzeit ständig. Ich hab kaum Sitzfleisch, steh dauernd auf, um irgendwas zu holen oder wegzuräumen, der erkältete Freund wird abends noch eine Runde um den Block getrieben und die Katzen freuen sich, wenn sie mir dauernd irgendwo hinterher rennen können.

Die Bücher leiden darunter, denn ich lese nur während der Cardioeinheiten. Mir fehlt momentan aber auch spannender Stoff, der mich richtig fesselt. Andererseits genieß ich das Gefühl, fit zu sein. Ich genieße, dass mir vieles so leicht fällt, was vor Kurzem nur enorme Anstrengung bedeutete. Ob es der Gang allein zum Fitnessstudio, Cardioeinheiten oder Einkäufe sind. Ich freu mich über Bewegung, unglaublich. Es fluppt!

Heute hab ich die Arbeitshose angezogen, die letzte Woche (als ich mich schwammig fühlte) perfekt passte und schaute ungläubig, dass sie locker hing. Naja, hast sie halt eingetragen, dachte ich. Aber siehe da, die lange Hose am Nachmittag brauchte ein engeres Gürtelloch. 🙂
Generell bild ich mir das vielleicht nur ein, aber ich meine, dass durch die neue DAA-Einnahme (seit Samstag ist das neue DAA Pro von Scitec Nutrition da) mein Ego einen guten Selbstsicherheitsschub bekommen hat. Allgemein glauben ja viele, dass man durch Testosteron immer aggressiv wird, das ist aber tatsächlich nur bei wenigen Leuten so. Durch die höhere Selbstsicherheit und Selbstzufriedenheit bin ich auch entspannt unterwegs. Der Trainingsbiss wird auch wieder stärker.

Und all die good vibrations lassen mich auch besser an der Masterarbeit arbeiten. Wenn ich Ernährung, Sport und Nebenjob gut auf die Reihe kriege, dann will ich keine Panik wegen der Masterarbeit haben. Also sitze ich länger daran, konzentriere mich stärker, sehe zu, dass ich voran komme. Alles greift ineinander, ein Erfolg macht Mut für den nächsten.

Jetzt ja nicht ungeduldig werden oder auf den Gedanken kommen, noch mehr Gas zu geben. Schön entspannt weiterlaufen. Irgendwie läuft alles so gut, dass ich auf eine Katastrophe warte. Kennt ihr das?