The walking dread

15 Uhr der Freund kommt heim, die Chefs haben alle heimgeschickt, weil keiner für die Sicherheit auf dem Heimweg garantierten kann. Die Uni verlagert Lehrveranstaltungen nach draußen, um ein Signal zu setzen. Bei den Piraten kommt die Frage auf, welcher Gegendemo man sich anschließt. Keine Frage ist dagegen, worum es geht: Den Feind blockieren. Die Trams fahren Umwege, Autos wurden aus den entsprechenden Straßen entfernt (zu ihrer eigenen Sicherheit), man liest Transparente, hört auf Nebenstraßen wummernde Bässe, die ganze Stadt scheint auf den Beinen.

 

Die ganze Stadt?
Nein.
Ich sitze Zuhause und wunder mich.

Ich wunder mich darüber, was die Leute plötzlich auf die Straße treibt.

Ich wohne in Leipzig. Das ist im Osten. Für viele Westdeutsche sind wir alle strohdumm und braun bis in die Haarspitzen. Für einige Ossis sind wir rot, also dauerunzufrieden und haben vor Religionen Angst.

Diese Vorstellungen gabs immer. Und man findest sicher auch genügend Exemplare, die das bestätigen. Rechts und links, beides gibts hier wie Bananen, im Überfluss. Ein alter Hut. Seit Jahrzehnten. Wie in ganz Deutschland, nur hier eben öfter in den Medien.

Und dann also heute: ein Massenspektakel! In der Zeitung steht: Leipzig wehrt sich gegen Legida.
Achso. Ich dachte Legida wäre eine Leipziger Organisation. Mein Fehler.
Es nehmen so viele Leute teil, wie schon lange nicht mehr. Zeigen Flagge, sind laut und sichtbar und positionieren sich, was auch immer das heißt. Das ist ein riesen Event, da muss jeder mit und wer nicht mitmacht, mit dem stimmt doch was nicht. Rechts oder links, pro Asyl/Islam/Weltoffenheit oder dagegen. Was gibts da noch für eine Frage?

Fragen hätte ich trotzdem.
Wieso jetzt? Das Thema ist so ein alter Hut, wir sehen vielleicht einem Krieg mit Russland ins auge, die Privatsphäre wird jeden Tag weiter abgeschafft und die Medien…tja, die berichten, es ist das Wichtigste, sich jetzt zu Pegida zu „positionieren“.

Gehts hier um etwas Konkretes? Die sächsische Asylpolitik ist in letzter Zeit durch ihre harsche Umsetzung oft in den Zeitungen gewesen. Mädchen, die nachts laut lärmend aus Häusern gezerrt, von ihrer Familie getrennt und in ihr Heimatland angeschoben worden. Geht es hier konkret darum, mit NOLEGIDA das zu ändern?

Lehren diese Demonstrationen wirklich politisches Engagement? Ja, in der Vergangenheit gab es Demonstrationen, die den Lauf der Geschichte entschieden veränderten. Und ich bin sicher, dass jeder der gerade da draußen auf den Beinen ist, das gute Gefühl hat, heute seinen entscheidenden Beitrag geleistet und bei etwas ganz Großem mitgewirkt zu haben. Aber ist das Engagement? Ist das alles, was man in einer Demokratie macht? Alle paar Jahre ein Kreuzchen auf einem Blatt Papier und einmal in jeder Generation zu einer Massendemo? Geht es nur mir so, oder findet noch jemand, dass das stinkt? Dass sich das nicht wie Engagement anfühlt sondern eher wie…

Ist Blockade wirklich ein angemessenes Instrument in einer Demokratie?
Wenn es dabei um MeinungsFREIHEIT geht, verstehe ich die „Blockadepolitik“ nicht. Müsste man sich, statt lärmend zu marschieren dann nicht mit der Gegenpartei an ein paar Tischchen setzen und diskutieren? Müsste man nicht miteinander reden, statt sich gegeneinander aufhetzen zu lassen? Das macht mich an der LVZ-Schlagzeile so stutzig. Leipzig wehrt sich gegen Legida…die perfide Unlogik darin müsste einen doch zum Nachdenken bringen. Als wäre LEGIDA der Panzer einer Besatzungsmacht, den man nun mit Protesten stoppen will. Ist er aber nicht, es sind unser Mitbürger. Mag uns ihre Meinung schmecken oder nicht, wir können nicht einfach sagen: Ihr uns euresgleichen gehört nicht zu Leipzig.

Was hat Stromsparen damit zu tun? Gestern gab es hier schon im Vorfeld eine Aktion der Leipziger Volkszeitung: Licht aus gegen Legida. Tja, mein halbes Viertel hat mitgemacht. Das steht nämlich leer. Aber wer will hier eine Beteiligung messen? Wem nützt das? Und ganz klar: Was soll das eigentlich bewirken?

Was mich daran stört, ist schlicht, dass es mir eher wie eine von Medien veranstaltetes Event vorkommt, dass es anderewichtige Themen wie Nebensächlichkeiten aussehen lässt und allem voran: das es nichts ändert. Es scheint nicht einmal um Änderung zu gehen..will man die Gegenseite überzeugen? Vertreiben? Erschlagen?
Ne, man will nur etwas tun. Aktiv sein. Sich positionieren. Mitmachen.
Und das stört mich.

Kann man daraus nicht was machen? Sicherlich hat jeder da draußen noch seine ganz persönlichen Motive, daran teilzunehmen. Darüber sollte man mal reden. Auch hinter Pegida und den Gegendemos steckt sicher eine bunte Mischung aus Ängsten, Wut und Sorge. Kann man daraus nicht was machen?
Zum Beispiel

  • Ideen für Gesetzesentwürfe bei einer passenden Partei vorlegen
  • Briefe an Abgeordnete schreiben
  • in öffentlichen Foren diskutieren
  • Peditionen unterzeichnen oder ins Leben rufen
  • Clips drehen und ins Internet stellen
  • nicht nur die Gegenseite kritisch hinterfragen
  • witzige Aktionen planen, wo man den Ernst mit Humor verpackt (dafür liebe ich Die Partei!)

Letzteres finde ich am Wichtigsten. Wie Volker Pispers schon formulierte (frei aus der Erinnerung): Was werden Sie ihren Kindern antworten, wenn die fragen, wo Sie waren, als in Deutschland die Demokratie abgeschafft wurde? Na dann holen Sie ihre Kabarretkarten heraus und sagen: Wir waren im Widerstand.

Humor statt Blockade, dann kann sich auch etwas ändern, denn mit einem Lachen erreicht man mehr Herzen, als mit Transparenten und Trillerpfeifen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Verdammt, ich werde wohl doch irgendwann in die Politik gehen müssen…

 

Ausflug mit Hindernissen

in den letzten Tagen gab es hier ein Gewitter nach dem anderen. Und wie das donnerte!

Aber heute ist endlich mal wieder ein schöner Tag, voller Sonnenschein und Puffwolken am Himmel. Also ab aufs Rad und eine Runde durch den Wald, hinein ins Rosental…

…denkste. Kaum biege ich das erste mal vom großen Waldweg ab, lande ich hier.
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Kein Durchkommen möglich, also umgedreht und in die nächste Abbiegung rein. Zum Glück gibt es hier genügend Pfade.
Aber schon nach wenigen Metern steh ich hier:
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Da kann ich mich zwar gerade noch durchmogeln, aber der Weg führt nicht wie gehofft zum Rosental, sondern in eine Sackgasse.
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Auf die Brücke mit dem Pfeil wollte ich, aber mich umgab links und rechts nur Wasser.

Doch es gibt ja genug andere Wege, also wieder auf den Sattel und weitergestrampelt. Bis hierher:
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Es scheint fast, als hätte es vor allem junge Bäume am Wegesrand getroffen. Nach ein paar weiteren Metern hörte ich ein lauten Schlagen, ich dachte, ein Hase hinge irgendwo in einer Schlinge und kämpfe um sein Leben, also hielt ich an und lauschte. Da sah ich einen Specht, der einen morschen alten Baumstumpf bearbeitete, aber ehe ich meinen Fotoapparat gezückt hatte, war er auch schon weg.

Schließlich landete ich wieder auf der Landzunge mit Blick auf die Brücke zum Rosental und beschloss, mich einfach eine Runde ins Gras zu setzen, etwas zu lesen, den Grillen zu lauschen und mich bescheinen zu lassen.
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Was soll man bei dem Wetter nur anziehen?

Heute ist Slaines letzter Urlaubstag und den wollen wir natürlich lang machen. Also ging es früh los zu einem Wandertag in Richtung Ikea.
13km Strecke lag vor uns und Slaine meinte: Es ist in etwa so warm wie letztens im Zoo. Wir waren im Urlaub im Zoom Gelsenkirchen und da bin ich im Shirt herumspaziert.

Also Shirt an und los…
nach ein paar Metern meint Slaine schon: hui, das ist aber schon frisch, ich zieh gleich meine Jacke über.
Hm…ich hatte gar keine Jacke mit.
Sollen wir nochmal zurück?
Darauf hatte ich keine Lust, also bin ich mal fix im McFit auf Toilette gegangen und habe mir dieses topmodische Accessoire fürs Übergangswetter zugelegt.
Der modische Schal aus Cellulose hält Wind ab, saugt Schweiß zuverlässig auf und überzeugt Räuber sofort davon, dass hier nichts zu holen ist.
Ergänzt wird dieses schicke Kleinod durch einen windfesten, wasserabweisenden Hygienebeutel aus Cellophan.
Diese beiden topmodischen Artikel sind erhältlich in jeder McFit-Filial-Toilette.
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Irgendwann zogen wir durch eine Senke, immer am Fluss entlang, die Sonne wärmte uns mit ihren Strahlen und Schmetterlinge tanzten vor unseren Füßen. Ohne den wind war es tatsächlich ein angenehmes Wanderwetter.
Das sahen einige Leute ganz anders, denn hinter einer Biegung sagt Slaine plötzlich:
„War da gerade jemand nackt?“
Ich glaubte sofort an einen Wunschtraum infolge erhöhter Testosteronwerte und zu wenig konsumiertem Wasser.
Aber nach ein paar Metern sah ich es auch! Nackte Menschen am Wegesrand.
Erst zwei, dann vier, dann immer mehr. Überall lagen, standen, bückten ältere nackte Menschen, nahtlos braun.
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Eine dieser Frauen wickelt sich ein Handtuch um die Hüften und ruft dem bejackten Slaine und mir betuchtem Weib zu: „Na? Ist wohl kalt?“
Da musste ich schon feixen und sie feixte zurück.

Nach einem endlosen Marsch kamen wir dann an ein paar Menschen vorbei, die gerade an ihren Angeln basteln und Slaine meint nur so: Irgendwie komisch andere Menschen in Klamotten zu sehen.
Stimmt, sag ich, ich hab mich auch schon dran gewöhnt.*gg*
Endlich kam das Ikeaschild in Sicht und was liegt darunter unter dem knallbunten Sonnenschirm?
Richtig, noch mehr Nackte.
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Und nach weiteren Kilometern hatten wirs endlich geschafft.
„Willst du deinen tollen Schal dann jetzt bitte abnehmen?“, fragt Saline. Ich hatte ihn völlig vergessen und wollte schon rein. XD
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Zurück gings mit dem Bus.
Und als ich vor der Wohnung den Rucksack absetzt, stelle ich voller erstaunen fest, dass ich Sonnenbrand habe.
Wäre ich mal lieber nackt gelaufen, dann hätte ich jetzt nahtlosen Sonnenbrand. *gg*

Wem es zu wohl ist, der geht nach Gohlis…

Oder: Tage lang machen mal anders…

Derzeit fütter ich zusätzlich zu meinen Babies noch zwei Katzen einer Freundin. Das könnte man doch mit einem Stadtbummel verbinden, dachte ich. Aber was machen wir in der Stadt? Shoppingmäßig sind derzeit keine Wünsche offen. Ausstellungen gibts bald wieder schöne aber heute nicht, Samstag ist der ungünstigste Tag für einen Zoobesuch. Was tun?

Unsere Schaumstoffstücken zerfallen langsam…warum also nicht einen Spaziergang zum Obi unternehmen, um neue zu kaufen?
Was für ein fataler Gedanke das war, stellte sich leider zu spät heraus.
Aber zuerst ging es zum Schultertraining. Derzeit ist es weit angenehmer vormittags zu trainieren als abends, also verschoben wir das Schultertraining auf heute.
Bereits beim Aufwärmen spürte ich enorme Energien, die freigesetzt werden wollten. Die Gewichte flogen nur so und ich spürte eine Kontrolle über das Gewicht, wie lange nicht. Der Biss war da, ob es daran lag, dass ich den morgendlichen Kaffee gegen zwei Thermospeed getauscht hatte? Muharhar…
Aber ich wollte ja nicht übertreiben, ne? Schließlich hatte Slaine heute schon mit üblen Schulterschmerzen zu kämpfen. Ne?

Aber nicht mit Slaine, wenn er schon nicht richtig Gas geben kann, muss das seine Freundin wenigstens tun. Zack, flogen die 17,5er Hanteln ins Regal und die dicken 20ger lagen vor meiner Bank.
Öhm…okay!1
Zack landeten beide neben meinen Schultern und auch wenn ich sie wieder nicht allein rausgedrückt bekam, so schaffte ich es doch ein Stück weiter als sonst. Und danach kamen immerhin sieben (7!!!) also in Worten SIEBEN Wiederholungen und die habe ich richtig gespürt.
Sauber!
Obwohl die letzte DAA-Einnahme bald drei Wochen zurückliegt, habe ich nicht das Gefühl, schwächer zu werden, im Gegenteil. Ich bin gut konzentriert, top fokussiert und habe am Anfang des Trainings richtig Power.
Also ging ich rüber zum Kabelturm, wo ich seit ein paar Wochen Seitheben einarmig am Kabel mache. Dadurch ist der Fokus für jede Schulter einzeln größer und ich habe das Gefühl, gute Fortschritte zu machen, weshalb ich auch da heute erhöht habe.
Also weiter zum Frontheben…und da spürte ich sie wieder, die Auswirkungen der Diät..es beginnt mit mehrmaligem Gähnen, dann werden die Arme schwer und die Augenlider und überhaupt sieht die Ecke auch gemütlich aus, so gemütlich, dass man sich doch mal fix zusammenrollen und knacken könnte.
Ich brauch keine Benzinanzeige, um zu wissen, wann mein Tank leer ist. 😉

Also ging es nach einem kurzen Zwischenstopp Zuhause los nach Gohlis, einem Stadtteil im Norden. Die beiden Pupsgesichter freuten sich über unseren Besuch und neidisch beobachtete ich, wie Slaine sich gleich wieder ins Herz von Tieren spielt. Während ich erst dreimal zu Besuch kommen und stets erstmal ausgiebig beschnüffelt werden muss, wird Slaine direkt mit Schnurren begrüßt, auf Schritt und Tritt verfolgt und die Knäule spielen mit ihm, als hätten sie heimlich eine Show eingeübt…*gggrrrrr*
Nach dem Besuch überlegten wir, wie wir nun am besten zum Obi kommen.
So weit kann das doch nicht sein…
Wenn man hier lang geht, müsste man doch…
Abenteuer, sagte ich und damit wars beschlossen, wir stapften in unbekannte Straßen los.
Und gingen…
schlurften…
hechelten…
durch Ödnis…
und Verderbnis…
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Hatten wir ein Wurmloch erwischt, dass uns in ferne Gefilde geschleudert hatte?
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Wo zur Hölle sind wir gelandet?
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Und wer verdammt nochmal war der Idiot mit der Idee gewesen, zum Obi zu laufen?

Der Durst lies alles nach Sand schmecken, die Haut brannte, die Luft flirrte und endlich kam die Rettung in Sicht!
Eine Tankstelle mit eiskalten Getränken und einer Bedienung, die man fragen kann.
Eine Bedienung, die die Antwort nicht kennt, aber wir waren für 0,2 Sekunden erfrischt und schöpften neuen Mut.
Und da…von einer riesigen Brücke, die eher einem Autobahnzubringer glich, konnten wir sie sehen, die orange-weißen Obifahnen, die genauso schlaff in der Hitze hingen, wie wir uns fühlten.
Spielten uns unsere Augen einen Streich, oder rannte da ein Jogger mit Mütze auf der Bundesstraße entlang?
„Der hat bestimmt heiße Sohlen. Schau mal, der zieht die Schultern hoch als würde er bei jedem Schritt Au, uh, oh, ist das heiß! rufen.“
Wir mussten nur noch Dornengestrüpp und Parkplatzanlagen überwinden und endlich überschritten wir die Schwelle zum Obi wie Ertrinkende sich aufs rettende Floß ziehen.
Im Obi fanden wir neuen Schaumstoff und ein neues, piepsendes Mäuschen für unsere Knödel hier zum Spielen. Obwohl die mit einem Karton und etwas raschelndem Papier noch immer am glücklichsten sind.
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Jetzt müssen wir die Schaumstoff-Griffhilfen nur noch zuschneiden und bei Astro-TV anrufen, dass die uns die mit Energie aufladen. Aber hoffentlich mit der richtigen Energie, nicht mit Finanzkraft oder Potenzkraft, wir brauchen Muskelkraft!
Gleich mal anrufen, ob die den übers TV auch aufladen können, oder ob wir die erst einschicken müssen.

Wenn das mal keine Power beim Training bringt. ;D

Tage lang machen Teil drölf

Weil schon der erste mäkelt, dass es hier so wenig zu lesen gibt… 😛 …Das liegt schlicht daran, dass meine Tage mit Arbeit, Besuchen bei der Arge, Training und Tanja Kinkels neuem Roman „Verführung“ überfüllt sind. Abends bin ich dann oft zu kaputt um noch kreativ in die Tasten zu hauen und verhau lieber per Knopfdruck ein paar Mobs in GW2.
Zumindest wenn Floppsi das nicht zu verhindern weiß.
floppsi

Aber die ausgefüllte Zeit ist wirklich schön und hat einen tollen Nebeneffekt: Das Gewicht geht endlich mal wieder runter. Hurra! Und um die freien Wochenenden genießen zu können, hab ich meinen Sommerfreund Slaine heute zum Völkerschlachtdenkmal geschleppt. Erst wollte er nicht so richtig. Schließlich ist er da oft auf dem Weg zu einem Nebenjob dran vorbei gefahren. Da hat ers doch gesehen, meinte er. Aber das ließ ich nicht gelten. Nach sechs Jahren in Leipzig wollte ich das Wahrzeichen dieser Stadt endlich mal sehen.
Von der Ferne betrachtet sieht es auch gar nicht so beeindruckend aus.
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Aus der Nähe beeindruckt es aber ziemlich.
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Die riesigen Wächter außen am Turm erkennt man von der Ferne besser. „Da nehmen wir aber den Lift.“, versucht es der Sommerfreund. „Nix, das muss zu Fuß erobert werden!“, sag ich. Also ging der Aufstieg los. Das ist nichts für nach dem Beintraining. Das steht mal fest.
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Aber auf den Zwischenstufen gibt es immer was zu sehen und zu bestaunen. Und Luft kann man da auch mal holen, den rinnenden Schweiß für zwei Minuten aufhalten…
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Die engen Wendeltreppen bescheren einen ziemlichen Drehwurm und der breite Sommerfreund muss die Schultern einziehen, um nicht stecken zu bleiben.
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Aber dann ists geschafft und man wird mit einem tollen Rundblick über die Stadt belohnt. Runter sind wir dann doch lieber mit dem Lift. *g*
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Meine Stadt: die Animalische

Meine Stadt hat nicht nur einen echt schönen Zoo, sie hat auch viele Stadtparks, in denen man Enten, Krähen, Tauben, Spatzen und sogar Eichhörnchen aus der Hand füttern kann. Es gibt auch private Tierparks mit Haustieren wie Schweinen, Pferden und Ziegen. Großstadt und Ländliches liegen hier nah beieinander.

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Meine Stadt: die Verrückte

Eigentliche wollte ich das hier Stadt der Jugendszenen nennen, aber bei genauerem Hinsehen fiel mir auf, wie viele ältere Leute Teil der Szene sind. Auch „die schwarze Stadt“ hätte nicht gepasst, denn zum WGT gehen so viele verschiedene Stilrichtungen, dass man einerseits mit „schwarz“ zu viele in einen Topf geworfen hätte und andererseits die ganzen bunten ausgeschlossen hätte.
Ich kann nur sagen, es ist ein riesiges Spektakel. Die Leute reisen aus aller Welt an, tragen die skurrilsten Klamotten, stören ich nicht daran, wenn sie nicht vom Fleck kommen, weil jeder sie knipsen will und fühlen sich offensichtlich richtig wohl hier.

Die Stadt freut sich, alle Läden räumen die schwarzen Klamotten nach vorn, entwerfen alberne Schilder im Halloweenstyle und die Kinder holen ihre Prinzessinnenkleider und Zaubererkostüme raus, weil sie es für Fasching halten.
Ich bin heuten nur ein paar Stündchen mit meinem Freund bummeln gewesen, also erwartet keine Profibilder, es sind Schnappschüsse.

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