alte Frau im Bodybuilding

Die erste Woche nach meiner vierwöchigen Auszeit und dem heftigsten Beintraining aller Zeiten ist fast um. Seit heute kann ich auch wieder schmerzfrei laufen…Zeit für eine neue Beineinheit…juhu. ;P

Jeder erfolgreiche Diättag wird am Ende mit einem Motivationsbildchen „belohnt“. Simple, aber effektiv.

Der Anfang ist immer am schwersten, sagt man.
Das empfand ich diesmal gar nicht so. Die Schmerzen nach dem Beintraining in Kombination mit der Hitze wirkten als hervorragender Appetitszügler. Abends hatte ich mehrmals noch eine Mahlzeit offen und beschloss, sie für den nächsten Tag aufzuheben, weil ich pappsatt war. Ein erstaunliches Gefühl, nachdem ich vier Wochen lang quasi kein Sättigungsgefühl kannte. Gestern war Slaine beim All You Can Eat-Chinabuffet stapeln und abends bestellte er bei Dominos noch Pizza… und ich konnte entspannt zuschauen. Als wäre ein Schalter umgelegt. Und ich bin dankbar dafür. Hoffentlich hält der Zustand noch ein paar Wochen an. Die ersten 3 kg Wasser sind raus, auch 3 cm Umfang sind an Taille und Hüfte verschwunden. Heute konnte ich schon wieder eins meiner Sommerkleidchen tragen, ohne um die Sicherheit mich passierender Menschen fürchten zu müssen, die durch peitschende Reißverschlüsse oder gesprengte Knöpfe sterben könnten.

Die Beinmuskulatur erholte sich nur langsam von dem Schock. Obwohl ich gleich am nächsten Tag und auch am 3. Tag danach tapfer auf dem Stairmaster watschelte, waren die Schmerzen wirklich heftig. Vom ungewohnten Gang bekam ich dann auch noch Muskelkater in Schienenbeinen und den Waden. Doch das war gar nicht schlecht, denn ein Besuch beim Orthopäden stand an und diesmal „sah“ er meine Probleme. Nun soll ich Einlagen gegen meine Senkfüße bekommen, die vielleicht auch meine ständig verknotete Wadenmuskulatur entlasten. Ich habe ein Rezept für manuelle Therapie (Jaaa, mehr Schmerzen, yay! ;D) und werde auch Akupunktur probieren.
Die manuelle Therapie bei meiner Lieblingstherapeutin wird die schlimmsten Knoten lockern. Von der Akupunktur erhoffe ich mir Unterstützung gegen Blockaden und gegen zwanghaftes Essverhalten. Wunder erwarte ich nicht und bin gespannt, ob ich überhaupt eine Veränderung wahrnehme. Schön wäre es, wenn ich dadurch einen besseren Energiefluss und Zugriff auf die Muskulatur bekäme. Oft habe ich das Gefühl, dass mitten in der Bewegung etwas klemmt und ich deswegen den Muskel gar nicht voll treffe und beanspruchen kann. Ich bin gespannt.

Das heutige Beintraining kann ich jedenfalls als „immerhin was gemacht“ abhaken. Die Muskulatur war steif und brannte sofort. Kniebeuge wollten gar nicht klappen. Bei den Ausfallschritten stach es bereits im ersten Satz im rechten Beinbeuger und zog danach bei jeder Wiederholung. Nur der Beinstrecker, bei dem ich vor dem Foltertraining nie wirklich etwas spürte, der fühlte sich intensiv, fies und damit gut an. Ich fürchte, dass sich ab jetzt jedes Beintraining an der Messlatte von letztem Montag misst, nur dass ich das Level allein nicht einmal im Entferntesten erreichen kann. Das habe ich schon befürchtet. Beim Training steckt man immer in der Situation, im Kopf zu entscheiden, wie viel Prozent man gibt. Mit Marcel hab ich definitiv über 100% gegeben. Die nachfolgenden Einheiten litten darunter, mein ganzer Alltag litt darunter und für mich ist klar: das ist kein Maßstab. Und dennoch weiß ich, wenn ich das ab und zu schaffen würde, würde ich riesige Fortschritte machen. Und so denkt man bei jeder Übung und jeder Wiederholung:

Wenigstens 100% will ich geben, um dann festzustellen, dass mir irgendwo im Satz bei gefühlten 30% die Energie ausgeht.

Was zurückbleibt ist Enttäuschung…das schlimmste Gefühl überhaupt im Training, denn es macht alle Mühe zunichte, lässt alles, was man der eigenen Schwäche abgetrotzt hat, wertlos erscheinen. Es erzeugt nur weitere Schwäche, raubt einem auch den Rest der Energie und am Ende steht man völlig desillusioniert da und denkt, es habe doch alles keinen Sinn mehr. An diesem Punkt stand ich früher oft, als Slaine mich noch von Einheit zu Einheit zu mehr Leistung antrieb. Irgendwann merkte ich, dass es mehr Gift als Unterstützung ist und verbat mir von da an jegliche Kommentare zum Training.

Nun sitz ich wieder hier und überlege, was ich will.

Ich will mich und mein Schaffen jedenfalls nicht dauernd als Enttäuschung wahrnehmen. Ich will gut aussehen und mich entwickeln, aber eben aus eigener Kraft, meine Energien und Potentiale entdecken. Ich war immer extrem, konnte Sachen nie nur halb machen und hab mich dabei stets verrannt, bis ich nicht mehr konnte. Das will ich nun nicht mehr, ich will mich nicht auszehren, nicht fertig machen, keinen Crash mehr. Und doch will ich mich herausfordern, über meine Grenzen hinaus wachsen, Dinge schaffen, die ich für unmöglich gehalten habe.

Ich denke, aller 4 oder 8 Wochen eine Einheit mit Marcel durchziehen und sonst alle negativen Gedanken und Zweifel so gut es geht zur Seite schubsen, könnte klappen.

Dass ich die letzten Pfunde nun möglichst schnell verlieren will, steht fest. Mitte August ist unser Fotoshooting, ich beginne bereits jetzt, mir die nötige Sommerbräune zuzulegen, Kostüm und Posen müssen noch festgelegt werden. Und das Makeup? Ich habe jedenfalls schon richtig Lust darauf. Lust ist ein so viel besserer Motor als Angst vor Enttäuschung. Nächste Woche geht es auch wieder zum Pole Dance… mal sehen, ob diesmal schon mehr geht.

Lust habe ich auch aufs Nähen. Im Moment halten mich auch da die gesteigerten Umfänge ab. Schließlich sollen die Sachen auch in 3 Monaten passen. ;D Stoffe und passende Ideen habe ich heute jedenfalls schon auf dem Holland-Stoffmarkt besorgt.


Bis zum Urlaub müssen noch ein paar cm schmelzen, dann wird die Nadel glühen! ;D

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Du musst weitermachen. Gib nicht auf.

April, April, da mach ich was ich will, dachte ich in den vergangenen zwei Wochen.

Mein 37. Geburtstag, das große Zittern, ob ich ab April überhaupt noch einen Job hätte, die bevorstehende Verabschiedung meiner Leutchen und das Bangen, wie wohl am Tag darauf die neuen Leutchen so sind.  Dann bearbeitete alle Fotos von 2012…dem Überjahr überhaupt, in welchem ich großartig aussah, mich großartig fühlte und scheinbar von Party zu Party schwang wie Jane an ihren Lianen und stellte fest, dass ich seit über einem Jahr lebe, wie ein Mönch. Dazu kam der Geburtstag einer Kollegin, die sich für meinen Geburtstag enorm ins Zeug gelegt hatte…große Erwartungen!

Wenn ich das Monster unterm Bett beschreiben müsste, wäre es ein süßer Hund mit riesen Augen in denen nicht als große Erwartungen stehen, die kein Mensch erfüllen kann.

Ein Kurzschluss in meinen Nervenbahnen stand also mal wieder bevor und so kam es dann auch.  Als ich spontan mit meinem Freund in der Stadt shoppen wollte, fehlte nur ein Broiler („einma halbe Hahn“ für die Wessis ;D) zum Glück. Doch es war kein genießbarer aufzutreiben und so nahm das Armageddon seinen Lauf…AllUCanEat-Chinabuffet, Schokoriegel, Ben&Jerrys, Müslimassaker und Bier zum Runterkommen. Freitag war Feiertag, Slaine hatte einen Kater und für mich hing innerlich das Bild schief…also ~2000kcal nach Ernährungsplan so lang gestreckt, wie es ging, dann aber doch im Browser verklickt und aus Versehen Pizza, Panna Cotta und Tiramisu bestellt und weil die ja 20 Minuten braucht, bis sie da ist, nochmal fix Müsli mit Studentenfutter und Extratrockenobst eingesaugt.

Und dann mal beim Coach gemeldet, ob wir den Termin vorziehen können…

Es war wie ein Zeitsprung in frühere Zeiten. Ich merkte, wo es schieflief, wusste, was ich zu tun hatte, aber ich konnte mir nicht helfen. Es war, als wäre ein Schalter umgelegt. Trotz aller Pläne und Vorbereitung konnte ich keine Sicherheit und damit keine Ruhe finden und diese Unruhe tobt still in mir. Geht dann auch nur ein geplantes Detail in meinem wackeligen Hirnlabyrinth schief, kennt meine Psyche nur einen Lösungsweg: unstillbare Gier, die alle anderen Ängste, Sorgen und Gedanken auf einen Urinstinkt zusammenschrumpft, der pochend große Mengen Fastfood fordert.

Eating Gluttony

Quelle: https://tamyourue.deviantart.com/art/Eating-Gluttony-196561878

Also traf ich meinen Coach, erzählte alles und wollte gerade verkünden, dass ich erstmal weiter zählen werde, aber ohne Kaloriendefizit. Ich wollte herausfinden, wo mein Tagesbedarf tatsächlich liegt und mir eine Pause gönnen, als mein Coach mich unterbrach, anschaute und meinte:

„Du musst weitermachen. Gib jetzt nicht auf. Solche Ausraster sind normal in der Diät, ich kenne das auch. Gerade in den letzten Wochen.“

Die letzten Wochen…ich spürte ein inneres Beben bei den Worten…die letzten Wochen. Das glaubte ich nun seit einem halben Jahr. Wie viele letzte Wochen sind es denn noch?!?

„Du hast doch den Gutschein für das Fotoshooting (Spoiler: Weihnachten 2015!!!! hatte Slaine mir einen Gutschein für ein Paarshooting geschenkt). Mach einen Termin aus! Das ist dann DEIN Wettkampftag. Bis dahin musst du die Form deines Lebens erreichen.“

Das saß. Wir sind dann noch meine Kleinzielliste durchgegangen…was davon ist „abrechenbar“, was lässt sich schwer erkennen? Und er gab mir noch ein paar neue Ziele: functional Exercises. Das war eine gute Idee, schließlich offenbaren diese Übungen regelmäßig meine Defizite und sind ein guter Anreiz. Als erstes steht auf dem Programm: Handstand aus den Slings heraus. Als das Treffen vorbei war, stellte ich verwundert fest, dass vom inneren Widerstand und dem Gefühl vom Chaos nichts mehr übrig war. Alles war wieder zurück an seinem Platz, ich konnte wieder den alten Plan aufnehmen.

Auf, in die letzten Wochen!

 

 

Dann kam auf Arbeit der Tag des Abschieds und gleichzeitig die Geburtstagsfeier meiner Kollegin. Schon morgens waren meine Leutchen schlecht drauf, quengelig wie Kleinkinder. Sind wir bald fertig? Ich bin müde. Ich hab keine Lust. Muss ich mitmachen?!? Ich schaltete auf „Verbalpeitsche“, trieb alle an, verteilte Aufgaben wie Stockschläge und langsam kamen alle in Gang. Wir hatten ein Brunch geplant und das wurde richtig gut.

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Beim Essen wurde die Stimmung locker, wir haben herzlich gelacht und Späße gemacht. Nur einer musste unaufhörlich betonen, dass er nichts essen könne, weil es ihm ja noch so schlecht ginge. Dann ging es an die Überreichung der Abschlussgeschenke und plötzlich steht eine mit einem Geschenk in der Hand vor mir. Das hätte ich wirklich am wenigsten erwartet. In den letzten Wochen haben meine Leutchen Spitznamen verteilt. Ich bekam den Spitznamen „Hexe“. Erst „Kleine Hexe“, was ja noch niedlich ist, dann aber „Böse Hexe“, was für mich ein ziemlicher Schock war. Erklären kann ich es mir nur so, dass es diesen Leuten eben sehr schwer fällt, sich mit ihren Gefühlen auseinander zu setzen. Widerstrebende Gefühle münden in schlechter Laune und daran muss jemand Schuld sein. Die Stimmung war in den ganzen letzten Wochen sehr wechselhaft. Auch ich hatte damit zu kämpfen und stellte mich auf „abgebrühter Profi“ein. Und nun plötzlich das…Tränen bei manchem, ein ganz liebes, herzliches Geschenk und eine ganz persönliche, selbstgeschriebene Karte. Ich war wie vom Donner gerührt. Als würde man einen Kühlschrank zur Mirowelle umfunktionieren wollen.

Manche blieben bis zum Schluss bei mir, waren lieb und herzlich und zeigten, was sie Gutes mit mir verbanden. Andere blieben sitzen, halfen nicht beim Aufräumen und verschwanden früher, ohne sich richtig verabschiedet zu haben. Das spiegelt auch irgendwie das letzte Jahr wieder. Es war ein stetes Ringen und Kämpfen, unterbrochen von Herzlichkeit und Lachen. Aber es war ein echt zähes Jahr. Ich war am Ende selbst total platt. Und morgen sollten die Neuen eintreffen. Ich wusste bis dienstag Nachmittag nicht, wie viele es werden würden!

 

 

Der Mittwoch kam. Die ersten trafen kurz nach 7 ein, die letzten anderthalb Stunden später. Der Unterricht beginnt um 8:00 Uhr.

Erste Runde: Kennlernspiel. Jeder erzählt etwas über sich und bindet eine Lüge ein. Ich fing an. Dann sollte der Erste lügen. Tat es aber nicht. „Ich lüge nie!“ Aha…wenn das keine Lüge ist. So ging es weiter. Nur Einer stockte nach den ersten flüssigen Sätzen und hängte dann einen gepressten Satz hintendran. Eine Neue kommentiere jeden Ausspruch, eine Zweite mischte sich ein. Es wurde unruhig. Es wurde nervig. Leider müssen am ersten Tag sämtliche Unterlagen durchgegangen, erklärt und unterzeichnet werden. Ein nerviges Prozedere. Am Ende des Tages schwirrten allen die Köpfe, alle waren genervt, ich spürte den altbekannten Widerstand und sah mich ein weiteres Jahr kämpfen.

Uff!

Ich erwachte mit sicheren Erkältungsanzeichen. Mit Bauchschmerzen begrüßte ich meine neuen Lerner…2 fehlten. Wenn die abbrechen, wäre ich arbeitslos. Ich startete mit der Vorstellung des Kursplans und der Frage: „Wie funktioniert eigentlich Schreiben?“

Und damit änderte sich alles. Die Schwatztante war neugierig und erstaunt, alle waren aufmerksam. Am Ende des Tages keimte leichte Hoffnung in mir, dass dieses Jahr doch ganz anders laufen würde. Der Tag danach verlief auch klasse. Kein Widerstand, nur Neugierde. Am Ende des Tages wandte sich einer, der am ersten Tag sichtlich mit seiner Aggression zu kämpfen hatte, in der Tür noch einmal um: „Das hier ist anders als in den anderen Schulen. Intensiver.“ Da wusste ich: Ich habe sie!

Und ich begriff: Der vorhergehende Kurs war nie meiner geworden. Diese Leute binden sich sehr eng an ihre Bezugspersonen. Ist diese Bindung vollzogen, kann nichts mehr getauscht werden. Ich war immer nur „die unliebsame Vertretung dieser einen tollen Frau auf dem Podest“.  Der neue Kurs wird durch mich geprägt. Es wird dennoch nervige Tage voller mieser Laune und brenzlicher Situationen geben, aber ich kann ruhiger sein, weil ich nicht das Gefühl haben muss, gegen meine eigenen Leutchen zu kämpfen, sondern ihr Vertrauen zu genießen.

2018 wird nicht leicht, aber es wird mein Jahr!

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Zurück zum alten Plan mit neuen Experimenten

ENDLICH…

  • Urlaub
  • neues Essen aus meiner geliebten Rezeptsammlung genießen
  • Zeit für Kaffee-Experimente
  • wieder trainieren
  • neue Griffhilfen ausprobieren
  • Zeit zum Nähen
  • Fisch frisch zubereiten

Nachdem ich letzte Woche wie mit einem Schleudertrauma verbrachte, mich von Fressattacke zu Versagensdruck und zurück hangelte, bin ich nun seit gestern glücklich zurück in der alten Spur.

Der letzte Punkt auf der Liste ist zwar direkt schief gegangen, aber das hält mich nicht auf. UPS sollte am Samstag frischen Fisch zustellen, der Freitag frisch ausgenomen und abgeschickt worden ist. Aber UPS will nicht und fährt ihn lieber von Bautzen (Stadt in Sachsen) über Berlin (nicht in Sachsen) nach Leipzig (wieder Sachsen). So liegen meine frischen Fische, statt in meinem Magen nun in einem Paket herum, um morgen (hoffentlich noch immer gefroren) bei mir anzukommen. Wer hätte gedacht, dass es in einer Großstadt so schwer sein könnte, frischen Fisch zu bekommen.

Zeit zum Nähen heißt bei mir, Zeit, all die missglückten Experimente aufzutrennen und hoffentlich zu retten. Das ist total nervig, macht gar keinen Spaß und die ganze Zeit befürchtet man das Schlimmste. Paradoxerweise mache ich es trotzdem…Masochismus kann wohl ganz unterschiedliche Folgen haben.

Neue Griffhilfen! Slaine hat sie in einem Clip von Tim Budesheim gesehen, der sie sehr anpreist. Kurz darauf schlingt er mir ein Maßband um die Handgelenke und schwupps, kam zwei Tage später ein Päckchen für mich an. Andere bekommen Schmuck zum Valentinstag, ich bekomme Griffhilfen. Romantik ganz nach meinem Geschmack. 😀 Sinn des Ganzen ist, natürlich bessere Griffkraft, dabei aber ein schnelleres Anlegen zu ermöglichen als das ewige Herumgeschlinge bei herkömmlichen Zughilfen. Und es funktioniert wirklich gut! Bei der rechten Hand seht ihr, wie man sie benutzt. Man hat wirklich einen guten Griff und muss nicht viel Zeit mit Wickeln verbringen. Gestenr habe ich sie zum ersten Mal benutzt. Negativ aufgefallen ist mir, dass bei Rackdeads eine Ader am Handgelenk gequetscht wurde. Mit etwas veränderter Position wurde das besser. Außerdem hat das starre Innenteil etwas am Arm gescheuert. Da wird die Zeit zeigen, ob das besser wird, wenn es nicht mehr ganz so starr ist, oder ob ich mir noch etwas extra Polster einarbeite. Schwierig war es außerdem, mit den Hilfen die Wiederholungszahlen zu notieren. XD

Damit kommen wir auch schon zu den Kaffee-Experimenten. Vor einigen Jahren las ich ein Buch, das mich nachhaltig beeinflusste: „Homeland“ von Cory Doctorow. Es ist die Fortsetzung von „Little Brother“. Am Anfang des Romans befindet sich der Protagonist auf dem Burning Man Festival…einem Endzeit-Festival mitten in der Wüste. Fernab von allen Bequemlichkeiten der Zivilisation. Kein Strom, fließendes Wasser, kein Dach über dem Kopf…Mad Max-Atmosphere.
Kein Strom?
Also wie kommen wir denn nun auf Kaffee?
Na eben ohne Strom…der Protagonist beschreibt, wie er Cold Brew Coffee, bzw. Cold Drip Coffe macht. Seitdem saß diese Idee in meinem Hinterkopf mit dem Verweis „irgendwann man machen“.
Irgendwann war vorgestern.
Wie funktioniert es?

1. Cold Brew Coffee

  • 100g Kaffee grob mahlen
  • in einem Glas mit 800ml Wasser aufschütten
  • gut durchrühren
  • 12-24h bei Zimmertemperatur stehen lassen
  • durch einen herkömmlichen Kaffeefilter gießen
  • genießen

2. Cold Drip Coffee

  • man benötigt einen Dripper, Eiswürfel und natürlich frisch gemahlenen Kaffee
  • Kaffee etwas feiner mahlen
  • in den Dripper füllen
  • Eiswürfel obendrauf geben
  • warten, bis kein Eis mehr da ist

Fazit: Cold Brew und Cold Drip Coffee verhalten sich zu normalem Kaffee wie 90%ige Schokolade zu Vollmilch-Schokolade. Es schmeckt beides richtig intensiv nach stark verdichtetem Kaffee, aber nicht fies bitter oder sauer. Der Geschmack entfaltet sich nach und nach im Mund und bleibt noch lange auf der Zunge. Es ist, als würde man Kaffee-Bohnen lutschen. Oder Bohnen-Aroma. Da an ihn kalt trinkt, freue ich mich besonders auf den Sommer. Bei heißen Temperaturen wird der kalte Kaffee wunderbar sein. Doch auch jetzt schon ist er ein echter Genuss. Der Cold Brew ist wesentlich intensiver, kräftiger. Er schmeckt so, wie ich mir Espresso früher vorgestellt habe. Stark, aber ohne die Bitterkeit von Espresso.
Cold Drip schmeckt milder. Vielleicht liegt es daran, dass ich ihn beim ersten Mal noch sehr grob gemahlen hatte. Heute habe ich ihn feiner gemahlen, damit mehr ausgetropft wird. Wer es nicht ganz so stark mag, sollte wohl diese Variante probieren. Beides ist jedoch etwas für echte Fans von intensivem Kaffeegeschmack.

So viel für heute. Ich habe jedenfalls wieder Gefallen an den Sachen gefunden, die ich so tu. Die Waage wird für mich verbannt bleiben. Nun setze ich ganz auf Umfänge und den Spiegel. Das ist mehr Wert und macht mich nicht so „mad“.

2018? Läuft weg!

Es ist schon Februar?! Wo ist denn der Januar hin?

Seit einem Monat bin ich auf dem „Hardcore-Sprint“ mit 1600-1700kcal/d. Das mag anderen viel erscheinen, für mich fühlt es sich an, wie verhungern. Als ich das ein erstes Mal machte, purzelten nach zwei Wochen buchstäblich die Pfunde. Darauf hatte ich mich gefreut, wollte ich doch so schnell wie möglich wieder neue Maßstäbe setzen. Ich war erhohlt, motiviert und zu allem bereit. Nun, 4 Wochen später knirsche ich mal wieder ganz schön mit den Zähnen. Ich wiege noch immer über 70kg. Manchmal meine ich, schon ein Kichern zu hören, wenn ich morgens enttäuscht das Bad verlasse. Dieses Mistvieh von Waage!

Davon abgesehen läuft es gut. Der Stoffwechsel pumpt, was ich daran merke, dass ich mich fit fühle, gute Leistungen im Sport bringe, mir meistens warm ist und ich auch nicht übermäßig müde bin. Beim Training fokussiere ich nun den Rücken. Runter mit den Gewichten, das innere Auge ganz aufs Muskelgefühl gerichtet, versuche ich die Anweisungen der Physiotherapeutin umzusetzen. Nicht nur im Rückentraining, täglich. Wenn ich in der Bahn steh, Einkäufe trage, bei den Ausfallschritten am Beintag, beim Trizepsdrücken, bei Übungen für die Hintere Schulter…kurz: wann immer eine Bewegung oder Stabilität im Schulterblatt nötig sind. Das ist anstrengend und im Moment auch eine Überlastung. Der Latissimus verknotet sich ständig. Und je verknoteter der ist, desto weniger kann ich die arbeitende Muskulatur erspüren. Dehnen und blackrollen sind an der Tagesordnung. Aber ich spüre auch erste Veränderungen. Auf der Blackroll passierte lange gar nichts, außer ein paar schmerzhafte Knoten zu zerdrücken. Inzwischen knacken die Wirbel wieder ordentlich. Ich rede mir ein, dass das ein gutes Zeichen ist, weil die Physiotherapeutin immer stöhnte „Mein Gott, hier ist alles fest!“ Das heißt doch dann, dass sie nun lockerer sind? ;D

Im Treffen mit dem Coach musste ich gestehen, dass meine Armkraft spürbar abgenommen hat und das Training nunmehr limitiert. Dass ich die Arme seit langer Zeit höchsten mit zwei lieblosen Sätzen pro Woche flexe kann damit natürlich nichts zu tun haben. ^^ Also hat Coach Marcel mir schöne Übungen gezeigt. Da ich in den Stunden mit ihm immer die Brille auflasse, bekam ich spektakuläre Anblicke beim Curlen geboten. In der richtigen Position und dem anabolen Studiolicht sah mein Bizeps riesig und schön von den Schultern abgesetzt aus. Göttlich! Ohne Brille hat es leider nicht so den Effekt. Aber die Motivation ist zum Glück geblieben.

Auch wenn es die Waage nicht zugeben will, ich habe das Gefühl, es geht voran. Die Muskulatur schält sich überall stärker heraus und der Schwabbel wird weniger. Und die Klamotten! Meine Güte…in Modegeschäften fühlt es sich an, wie im Märchen…das Aschenbrödel, das sonst nur sehnsüchtig von den hässlichen Fetzen in Größe 46 zu den hübschen Stücken in Größe 36 schielte, darf nun endlich selbst Größe 36 tragen! Für mich ist das wirklich eine andere Welt…es ist schlicht der Unterschied zwischen grauen Fetzen und farbigen sexy Outfits.

Und doch nehme ich am Ende nur wenige Stücke mit! Immer öfter denke ich: Das kann ich selber besser! Und ich schaue nach cleveren Ideen und pfiffigen Rückenvarianten. Letztens habe ich mir zwei neue Bustiers selber genäht. Und die sitzen..tja, eben maßgeschneidert. Auch wenn sie nicht perfekt sind…es fühlt sich eben anders an, wenn man selbst etwas erschafft. Es fühlt sich einfach cooler an. ^^

Viele müssen ja ihren ganzen Kleiderschrank austauschen, wenn sie abnehmen. Ich nicht. Bevor ich etwas wegwerfe, setze ich mich tollkühn und unerschrocken an die Nähmaschine, mache planlos ein paar Abnäher und entweder es passt danach, oder es landet im Müll. Meistens passt es. So wie zum Beispiel meine Lieblings-Beintrainingshose. Beim ersten Mal habe ich einfach einen Abnäher vom Sattel aus gemacht. Das war ganz gut und die Hose passte wieder. Letztens reichte der aber nicht mehr, sie fing wieder an zu rutschen und flatterte schon fast um die Beine. Also den alten Abnäher aufgetrennt und flugs links und rechts einen neuen genäht. Jetzt sitzt sie wie angegossen und von außen sieht man die Abhäher nicht.

Genauso machte ich es mit einem Trainingsshirt, welches ich laaange nicht getragen hatte. Zum einen, weil es zu weit war, zum anderen, weil es viel zu tief ausgeschnitten war. Bei mangelnder Oberweite ist das semisexy. Also ZACK! Träger 2cm kürzer und an den Seiten ordentlich abgenäht. Jetzt sitzt es hauteng und sowas von knackig! Suuper!

Das hier habe ich schon vor einiger Zeit genäht. Bisher mein Meisterstück. Das erste, was ich getragen habe, ohne dass gleich jeder fragt: „Selbstgenäht?“
Also Rock und Jäckchen. Die Bluse lag 10 Jahre ungetragen im Schrank und hat noch nie so gut gepasst. XD

Diese Woche stand auf Arbeit etwas ganz gruseliges an: Akquise! Im April soll der neue Kurs starten und keiner weiß davon. Also habe ich auch keine Teilnehmer und ohne Teilnehmer bin ich ab April arbeitslos. Wuäh!
Also das Internet durchwühlt, die Ohren heiß telefoniert und Infoveranstaltungen abgehalten. Das liegt mir persönlich wirklich nicht. Aber ich bin trotzdem gut darin.

Einer im Jobcenter war immer dabei, der meint: Sowas haben wir hier nicht! Und dann beginne ich zu erklären: Analphabeten kennen Buchstaben und wissen wie rum man den Stift hält. Sie sind jahrelang zur Schule gegangen und haben dort schon immer mehr gemacht, als alle anderen. Die Hälfte meiner Lerner kann besser lesen als die meisten Hauptschüler, die ich vorher unterrichtet habe. Manche haben auch große Probleme mit dem Lesen, aber alle gemeinsam scheitern sie am Schreiben. Das liegt daran, dass oft die Laut-Buchstaben-Zuordnung, vor allem aber die Rechtschreibregeln nicht automatisiert sind.

Ich erkläre das dann immer am Beispiel meiner Links-Rechts-Schwäche. In der Fahrschule sagte der Fahrlehrer oft: „Vorn links abbiegen.“ Ich setzte den Blinker und bog ab, worauf der Fahrlehrer meinte: „Gut. Und an der nächsten Kreuzung probieren wir dann mal das andere Links.“
Ich kenne den Unterschied zwischen links und rechts. Bedeutung und Begriffe sind mir klar! Doch im konkreten Anwendungsfall muss ich kurz darüber nachdenken, denn automatisch funktioniert es nicht. Es ist nicht automatisiert…nicht fest abgespeichert.
Genau so ergeht es meinen Lernern mit Buchstaben. Nur gibt es da wesentlich mehr zu entscheiden.
Es gibt zum Beispiel das lange [e:]

  • als „eh“ wie in Lehrer
  • als ee wie in Schnee
  • als e wie in „Weg“
  • als äh wie in Zähne
  • als ä wie in Väter

Es gibt das v, was manchmal wie „f“ und manchmal wie „w“ genutzt wird.

So wird beispielsweise in dem Satz „Dort ist der Weg.“ allein das Wort Weg zum Chaos:

  • v oder w?
  • e, eh, äh, ä, oder ee?
  • g, gg, k, ck, kk?

Was uns leicht erscheint, weil es schlicht automatisch richtig gespeichert ist, wird für meine Teilnehmer zu eine unübersichtlichen Zahl an Kombinationsmöglichkeiten. Und weil es nicht als richtig geschriebenes Wort abgespeichert ist, kommen noch weitere Möglichkeiten durch schlechte, undeutliche oder dialektale Aussprache hinzu. Der Sachse sagt ja eher: „Dorde is där Wehsch!“

Drückt mir die Daumen, dass noch ein paar von Ihnen zu meinem Kurs finden, damit ich ihnen einen Weg aus dem Chaos leuchten kann. 😉

Weiter gehts…Woran man nicht denkt, bevor man abnimmt.

Diese Woche habe ich Folgendes überlebt:

  • PMS + nervige Schüler+ Low-Carb-Hardcore-Diät
  • einen Besuch meiner Eltern
  • Weltuntergangseinkaufsschlangen NACH einem Feiertag
  • langweilige Opa-Möbel in einem endlosen Höffner-Markt

Am Mittwoch bekam ich das erlösende Okay vom Coach…ab heute darf ich wieder mehr essen. Damit mir auch ja das Gewissen drückt, hüpfte das Gewicht auf der Waage seither jeden Tag tiefer.

Gestern kam es so zum Durchbruch: 69,8kg. Heute morgen gar 69,5kg. :-O

Das musste in Bildern festgehalten werden, denn durch mehr Kohlenhydrate wird das Gewicht erstmal wieder nach oben gehen.

Mit der Zeit wird einem immer klarer, dass es einiges Unvorhergesehene beim Abnehmen gibt.
Hier meine Top-5 der schlimmsten Sachen, an die man vor dem Abnehmen nicht denkt:

  • die Launen der Waage auszuhalten
  • als Unnormal zu gelten, weil man dauernd kostenloses Essen ausschlägt
  • die Sorgen der Eltern („Du siehst ja im Gesicht gar nicht soooo eingefallen aus. In einer Zeitschrift habe ich letzte Woche gelesen, dass man am Handrücken erkennt, wenn sich jemand zu sehr verausgabt, da schmilzt dort das Fett weg!“ *nachguckundfeststell,dassnochFettdaist* Man fühlt sich ja schon etwas an Hänsel und Gretel erinnert.)
  • flache, hängende Brüste
  • dass der Bauch beim Haareföhnen aussieht wie gerinnende Lava oder wie Jabba da Hutt  -> definitiv das Gruseligste

 

49. Woche…eine Woche nach neuem Plan

und ich nur so

1600 kcal an Nichttrainingstagen sind hart. Härter, als ich dachte. Zuvor hatte ich ~1735kcal. Hab aber öfter mal einen Kohlrabi oder eine Gurke am Abend gefuttert. Das ging relativ gut.
Die 1600 kcal ohne irgendwas dazu habe ich diese Woche nicht einmal geschafft.

Der Hunger allein ist es nicht, der ließe sich aushalten. Es ist mein Kopf, der einfach nicht mehr will. Die Nerven.
Innerlich sperre ich mich, bin unleidlich, weinerlich, quengelig.
Könnt ihr euch eine Lehrerin vorstellen, die sich so anstellt?
Katastrophe….in meinem Job brauche ich wirklich gute Nerven und gerade saugt mich alles aus.
Jede blöde Bemerkung seitens meiner Teilnehmer bringt mich auf die Palme. Ich muss mir ständig auf die Zunge beißen und trotzdem rutscht mir öfter ein ungehaltener Kommentar raus. Dazu bin ich dauerhaft von allen und jedem genervt.
Ich möchte mich in einer stillen Kammer einschließen und von niemandem was wissen.
Doch wenn die Führung schwach ist, dreht das Volk gewöhnlich am Rad.

So auch diese Woche.
Ein Theater jagte das nächste…Drei regen sich auf und machen Terz, die nächsten Drei halten das Gemecker nicht aus und drehen deswegen durch und Einer versucht das alles zu ignorieren und stellt mir derweil munter Fragen.
Man möchte sich die Haare raufen und Kopf voraus gegen eine Wand rennen.

Und mein Kopf macht so…

Ich denke Tag und Nacht nur an Essen.
Ja, auch nachts…da träumte ich letztens, ich habe drei fetttriefende Schnitzel, drei riesige Steaks und drei Frikadellen bei einem Fleischer-Imbiss bestellt. Die schnitzel habe ich quasi eingeatmet, als der Typ hinter der Theke meint, für die Steaks brauche er aber 10 Minuten. Da habe ich total die Nerven verloren, war völlig außer mir vor Wut…und bin in diesem Zustand aufgewacht.

Am selben Tag schrieb ich meinem Coach davon. Der ist gerade im Urlaub, bis Dienstag soll ich durchhalten, dann gibt es ein Krisengespräch.

Das war am Donnerstag.
Seither ist das Körpergewicht auf neue Tiefstwerte gesunken.
Gestern war ich beim Training und hatte richtig Power.
Dabei fiel mir auf, dass Körper und Stoffwechsel sich gar nicht beschweren.
Kein Frieren, keine blauen Hände, keine Müdigkeit, im Gegenteil: nachts bin ich der reinste Backofen. Ich bin morgens munter und relativ fit.
An Bauch und Beinen erkenne ich Veränderungen. Die Einkerbung unter den Schultern wird tiefer, sodass sie größer wirkt.
Verdammt…es geht weiter einen Schritt voran. Ich gehe langsam aber sicher auf die 70kg zu. Die würde ich gerne noch dieses Jahr durchbrechen.

Aber nichts macht Spaß…mich quält nur die Frage, wann es wieder Essen gibt..bei den Mahlzeiten habe ich das Gefühl, kein Essen zu essen, sondern nur Makros. Was gar nicht stimmt…aber mein Kopf findet keine Befriedigung. Einkaufen macht mich richtiggehend unglücklich. Ich sehe alles vor mir, was ich Schönes kochen oder backen könnte, stattdessen kaufe ich große Mengen Brokkoli. Ich habe einfach einen Diätkoller.

Aber ich schätze mal, am Dienstag sag ich Marcel, dass ich weitermache. Erstmal bis zum nächsten Termin am 7.12….dann vielleicht bis Weihnachten oder Silvester.
Aber dann brauche ich erstmal einen Monat mit mindestens 2200 kcal/d. Ich brauche eine Erholungspause.

Ein „aber“ jagt das nächste…toller Schreibstil.

Und bei euch so?
Genießt ihr die Zeit?
Gönnt ihr euch feine Sachen?

3 Listen für 6 Wochen

Es war gerade soo schön…ein leckeres Rezept jagte das nächste. Jeden Tag erwarteten mich Leckereien. Im Training hatte ich das Gefühl, gute Fortschritte zu machen und allgemein ziemlich fit zu sein.

Und dann kam Marcel mit einem neuen Plan um die Ecke….
Ich bin selbst Schuld…vor 4 Wochen fragte ich ihn „Wie lange muss ich noch?!$%“ Und er antwortete: Wis Jahresende.
Und bis dahin soll ich nun nochmal richtig Gas geben.
Weniger Kalorien, etwas weniger Kohlenhydrate, mehr Training.
*seufz*

Als dann noch Zeit übrig war, fragte er, wie es beim Training läuft. „Gut“, sagte ich, aber wenn du noch eine Übung für die geraden Bauchmuskeln hättest…..

Hatte er. Sogar drei.
Der Bauchmuskelansatz fühlt sich an, als hätte ich mir die Rippen gebrochen. Und ich kann weder lachen noch etwas nach vorn schieben noch mich richtig aufrichten….
Sein Kommentar? „Aber es waren doch je nur 2 Sätze.“
*seufz*
Da hat er wohl wieder eine Schwachstelle aufgedeckt.
Eieieiei…mir stehen grausame Wochen bevor. ^^
Drückt mir die Daumen und kommt selbst gut durch die verlockende dunkle Zeit.