Woche 17 von 20

Schon 17 1/2 Wochen des Coachings sind um, jetzt geht es Richtung Zielgerade und ich bin richtig heiß.
Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich zuletzt in einer Diät solchen Biss hatte, dass kein Hunger und kein heißer Appetit mehr aufkommt, weil man ein ganz anderes Ziel so nah vor Augen hat.

Wie kommt es jetzt plötzlich zu dieser Einstellung?
Das habe ich mich selbst gefragt und Folgendes herausgefunden:

    • langsam sinkende Kalorien

Morgen beginnt die Diät, knallhart und unvermittelt, also isst man heute nochmal richtig. Wer kennt das nicht, ich habe das immer wieder gemacht. Das Coaching begann mit einem ganz leichten Defizit, dass sich alle 4 Wochen um 100 kcal senkt. Dadurch merkt der Körper lange nicht, dass er überhaupt auf Diät ist. Spürte ich normalerweise recht schnell, dass der Körper gegen die Umstellung gegensteuert, sei es durch Müdigkeit, extremen Appetit, Schlafmangel durch Hunger oder frieren, so konnte ich all das diesmal nicht feststellen. Dadurch entstand auch nicht der „Stress“ für den Körper, er hat sich ganz geschmeidig angepasst. Mit Stress meine ich, so eine nagende Unruhe, die dir ständig zuflüstert, worauf du verzichtest und wie gut du dich fühlen würdest, wenn du einfach noch diese oder jene Kleinigkeit essen würdest. Stattdessen fühle ich mich die meiste Zeit voll in meiner Mitte.

    • möglichst exakte Einhaltung der Kalorien

Schon in der erste Woche wurde mir klar: Wenn die Kalorienmenge nur um 100kcal gesenkt wird, setzt das voraus, dass man sich wirklich exakt an die Kalorienvorgaben hält. Bisher habe ich immer bis zur letzten Mahlzeit getrackt und dann eine Mahlzeit ausgewählt, die grob in den Plan passt. Mal warens ein par kcal weniger, meistens aber ein paar mehr. Was sind schon 100kcal? Als mir klar wurde, dass diese 100kcal bei einem geringen Defizit wirklich alles sind, was ich einspare, wurde mir auch klar, dass es hier wirklich um jede Kalorie geht, zumal ich das Gemüse nach dem Plan nicht tracke und damit nochmal ungezählte Kalorien draufgeschlagen werden. Wenn ich also ein tatsächliches Defizit erreichen will, muss ich mich strikter ans Tracken halten und auch die letzte Mahlzeit vorher eintragen.

    • Füllstoff Gemüse

Das ist ein Punkt, den ich zwar selbst oft propagiert habe, letztlich aber immer in meinem Hinterstübchen als „Cheat“ empfand. Erst als die Kalorien weiter sanken und ich abends froh war, bei erreichtem Grenzwert noch etwas mampfen zu können, hörte ich auf, das Gemüse zu tracken. So wurde mein regelmäßiges Abendessen schließlich 1 Kohlrabi, 1/2 Gurke und 5 Cocktailtomaten. Alles ungezählt, aber der Magen hat genug Füllstoff, um mich einschlafen zu lassen.

    • Abnehmen im Team: die „ich bin besser“-Momente

Machen wir uns nichts vor, nichts macht bessere Laune, als festzustellen, dass du in irgendwas besser bist, als andere. So sehr ich bei den anderen Mädels auch mitleide, ein Stück meines Selbst freut sich einfach, dass ich munter weiterlaufe, wo andere straucheln, denn wie oft war ich diejenige, die strauchelt. All die Motivationsprobleme, Zweifel, das Überengagement, welches einen letztlich in den Wahnsinn treibt, weil man den Plan nie 100%ig perfekt umsetzt…das habe sonst immer ich durchgemacht. Es tut einfach enorm gut, festzustellen, dass es allen Mädels mal so geht, ganz egal, wie gut sie schon aussehen. Irgendwie macht mich das gelassener. Ich fühl mich wie die Puffmutter, die alles selbst schon durch halt und nun Trost spenden kann. Diese Distanz trägt mich.

    • ich habe einen Zyklus

Die größten AHA-Momente erlebt man ja oft bei Dingen, von denen man dachte, das man sie kenne. Natürlich wusste ich, dass ich einen Zyklus habe. Theoretisch. Praktisch brachte ich das nie mit meinen Abnehmauffälligkeiten überein. Ich stellte zwar immer fest, dass ich einige Zeit relativ konstant ein Gewicht halte und gerade dann, wenn ich an allem Zweifel und aufgeben will, gibt es einen Gewichtsrutsch und ich bin plötzlich leichter.
Durch die regelmäßigen Updates, genau aller 4 Wochen, ist mir aufgefallen, dass diese Gewichtsabstürze zufällig immer um die Updates herum liegen. Einen Tag davor oder spätestens 1-2 Tage danach gibt es so einen Rutsch, sodass ich immer sicher sein kann, im neuen Update etwas vorweisen zu können. Und dann endlich, durch diese Regelmäßigkeit und EMN Post übers Wasser hat es bei mir „Klick“ gemacht. Es war so naheliegend, dass ich schlicht nicht darauf gekommen bin. In der Zeit vor den Updates lagert sich offensichtlich Wasser ein, was in kleinen Schwankungen nach oben, häufiger aber ich schlicht gehaltenem Gewicht zu merken ist. Erst wenn dieses Wasser mit einem Mal wieder ausgeschwemmt wird, sehe ich, was ich tatsächlich die ganze Zeit über abgenommen habe. Wie EMN schon schreibt, bin ich auch schon dem Mythos aufgesessen, dass der „Abnehmkick“ wohl nur eingeleitet wird, wenn ich mehr esse…und plötzlich kam ich nicht mehr tief genug ins Defizit und nahm nichts mehr ab.
Nun endlich habe ich kapiert: Ich nehme die ganze Zeit konstant ab, die Wassereinlagerungen verschleiern das nur.

    • die Hater

Trotz all der oben aufgeführten Punkte, kommt man an den Punkt, an dem man es sich etwas gemütlicher machen will. Man möchte gerne mal so ganz relaxen, ohne Regeln. Wäre das nicht schön?
Genau in der Phase habe ich den wunderbaren Fehler gemacht, in dem Bodybuilding-Forum, welches das Coaching anbietet, meine eigenen Gedanken zu verfassen.
Ein grundlegender Fehler!
Foren entwickeln mit der Zeit eigentümliche Dynamiken, denen von Sekten sehr ähnlich. Das beginnt mit einer eigenen Forensprache, die man als Außenstehender erst einmal erlernen muss, weil man sonst gar nichts versteht.
Hat man den Sinn des Kauserwelchs grob verstanden, muss man noch begreifen, welche Vorstellungen sich hinter den Begriffen verbergen. Viele Übungen/Maschinen/Dinge/whatever erhalten neue Namen und an diese neuen Namen sind ganz exakte Begriffe gebunden. Da gibt es kein links und rechts mehr, es gibt nur den einen richtigen Weg. Alles andere ist schlichtweg dumm und falsch.
Wenn ich zum Beispiel sage: Stell dir einen Hund vor. Und dann würde ich euch fragen, wie der Hund denn aussähe, würde jeder von euch einen anderen Hund beschreiben. Alle würden einen Hund beschreiben, aber jeder einen anderen. Würde ich in einem Bodybuilding-Forum fragen, was dieses Squat ist, würde ich eine relativ eindeutige Beschreibung für die Standard-Kniebeuge erhalten. Da gibt es nur wenig Spielraum. Forenjunkys versuchen die ganze Komplexität auf Weniges einzugrenzen und stempeln das Eingerenzte dann zur ultimativen Wahrheit.
Und wehe dann kommt jemand wie ich, und stochert in diesen Wahrheiten herum.
Dann werden die Mistgabeln ausgepackt und es wird ordentlich geraged.
Was mich zum Listenpunkt zurückbringt.
Denn so seh ich auch verstandesmäßig weiß, dass das so ist, dass es mein eigener Fehler war und dass das Ganze in einer Woche vergessen ist…es bleibt ein kleiner Stachel. Und der wirkt glücklicherweise anstachelnd…weggewischt ist alle Bequemlichkeit. Jetzt will ich erst recht meine Linie weiter durchziehen und zeigen: Ihr könnt ragen, wie ihr wollt, ich geh meinen Weg weiter.

Nur noch reichliche 3 Wochen…ein bisschen bangt mir vor der Zeit danach. Umso mehr genieße ich den Moment, denn ich bin jetzt schon verdammt stolz auf das, was ich geschafft habe.
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Kleiner Nachtrag zum Thema Hater:
Dieser  UTube-Channel ist verdammt lustig. In diesem Vid wird die GymBro-Mentalität nochmal schön auf den Punkt gebracht. *g*

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Eine verspaggte Woche

Slaine hat Urlaub und so gabs diese Woche etwas mehr Action, aber auch einige Sünden zu umgehen. Heute war nun das Strandfiguraktion-Update fällig und ich bin richtig stolz: 2kg sind weg und einige cm!

Wir haben uns diese Woche mal so ein umgebautes McFit in der Innenstadt angeschaut. Die haben tolle Kurzhanteln! Nicht so klapprig lockere aus Metallscheiben. Schön gummierte Klötze waren da, mit regelmäßigen 2kg-Stufen. Herrlich, man muss nur aufpassen, dass man sie nicht in der Endposition zusammenschlägt, da federn die nämlich prima auseinander.

Und so stand ich da vor der Qual der Wahl. Erste Übung Schrägbankdrücken, mitten im unbekannten Studio, da fühlt man sich auch gleich gestalkt. 20kg? 22kg? Aber ich durfte eh nicht entscheiden…Slaine wollte gern mit mir angeben und schon rollten mir zweimal 24kg vor die Füße. O_o Ich dachte nur: never!
Auf den Knien hingen die wie zwei Eimer Zement. Mit etwas Panik stupste ich sie hoch…und da hingen sie dann. Nix passierte, bis Slaine von unten mitschob. Doch kaum war die Ausgangsposition geschafft, kamen noch drei schöne Wiederholungen und ich dachte nur: Woooow, POWER! 😀
Anschließend spielten wir noch wild mit allen möglichen unbekannten Geräten. Eine Brustmaschine hat es mir besonders angetan. Man greift oben zwei Stangen und beschreibt dann einen Halbkreis, als ob man einen Eisenring neu biegen würde. Das gab einen Mörderpump! Über die Slackline musste ich mich natürlich im Kamikazestyle stürzen. Und dieses Ding hier wollte einfach bespackt werden:
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Im Leipziger Zoo hat eine neue große Außenanlage eröffnet, in der zukünftig Nashörner, Geparden und Husarenaffen als WG zusammenleben sollen. Bisher haben allerdings nur ein paar Thomson-Gazellen einen Abstecher zum Nashorn gewagt, sind beim Anblick des Hornes aber schnell wieder geflüchtet. Geparden und Husarenaffen leben sich erstmal in den Innengehegen ein, bevor sie draußen das Territorium erobern. Die Anlage selbst ist wirklich wunderschön angelegt. Als Besucher bekommt man rundherum Einblicke, allerdings ist das den Nashörnern im Moment noch ungeheuer, sie müssen sich an die Nähe der Besucher und deren erhobene Position noch gewöhnen. Mit eigenen Augen konnte ich sie noch nicht erblicken, aber im Fernsehen sieht man zweimal das Nashorn Nandi im Aggromodus, wie es die Begrenzungen auseinandernimmt, als wären es nur Stöckchen und Kiesel. Dabei sind es Baumstämme und Felsen.
Dafür waren die Orang-Utans umso kontaktfreudiger. Die nutzten einen grasbewachsenen Abhang als Rutsche und schlugen Purzelbäume. Man hätte stundenlang zusehen können.

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Zu einer Familienfeier ging es auch noch. Dabei hatte ich endlich mal wieder Gelegenheit mit meinen Neffen und Nichten ausgiebig zu schwatzen. Weil das Buffet sooo lecker war, habe ich mir ordentlich den Bauch vollgeschlagen. Pulles Pork und Bio-Rindfleisch aus dem Smoker…ein Traum! Es zerging auf der Zunge. Klöße, Curled Pommes, Lachs auf Spinat. Und natürlich ein Riesenbuffet mit Torten, Kuchen, Tiramisu…ich hab zwischendrin kaum Luft bekommen und musste weite Spaziergänge einlegen. Da musste ich natürlich begleitet werden und so enstanden wunderbare Gespräche, über die ich noch lange nachdachte.
Geschlafen habe ich bei einer Schwester…zumindest die paar Stunden, die von der Nacht übrig waren. Denn auch einer meiner Neffen wollte gern mal wieder richtig mit mir Schwatzen und lud mich auf ein Lagerfeuer ein. Das war schwer in Gang zu bringen, weil die Luft feucht und schwer war, das Holz recht nass. Als er, nur vom Mondlicht beschienen, die Axt schwang, wurde mir ganz anders. Aber alles ging gut, die Finger sind noch dran und mit viel Fächerei wurde es schließlich ein schönes, warmes Feuerchen mit wirklich tiefgreifenden Gesprächen. Unglaublich, wie gut sowas tut.

Nur ein Wermutstropfen dämpfte meine Stimmung. Vor ca. 14 Jahren verließ ich meine Heimat, um in der Fremde mein Glück zu machen. Zurück ließ ich bei meinen Eltern auf dem Dachboden ein paar Kartons. Nun hatte sich meine Mutter in den Kopf gesetzt, den Dachboden zu entrümpeln und mir meine „Schätze“ zu überreichen. 14 Jahre lag das Zeug also rum, ohne, dass ichs vermisst hätte. Und nun sollte ich es..tja…wie eigentlich wegkriegen und was damit tun? Die Wohnung hier ist so schon vollgestopft, da passt nichts rein. Der Keller ist so feucht und muffig, da kann ichs auch gleich wegwerfen. Und wie soll ich das überhaupt hierher kriegen? Auf den Buckel schnallen? Ich will ehrlich sein, ich war genervt und wütend. Jedem anderen Menschen hätte ich gesagt: Wirfs in den Müll. Aber das geht bei meiner Mutter nicht. Je näher die Feier rückte und je öfter Muttern anrief, um mich an die Kisten zu erinnern, desto wütender wurde ich. Die letzte Nacht lag ich wach und schimpfte vor mich hin. Hätte ich geahnt, wie gut sich alles wendet, hätte ich ganz entspannt sein können.
Zur Feier nahm mich eine Schwester mit. Hach, ich sags euch. Ich fand eine Großfamilie immer furchtbar. Aber jetzt, wo ich älter werde, wird es richtig schön. 🙂 Und so erzählte ich ihr von den Kartons und schärfte ihr ein: Du hast keinen Platz im Auto, lass dir von Mutter ja nichts aufschwatzen.
Ach weißt du, sagte meine Schwester, im Alter wollen Menschen ihre Sachen regeln und keine Lasten für die Nachgeneration hinterlassen. Wahrscheinlich ist sie deswegen so versessen drauf. Was ist da drin? Eine Küchenmaschine, eine Bettdecke und ein Kissen? Ach, das kann ich gerade gut gebrauchen. Meine Küchenmaschine ist eben kaputt gegangen, ich hätte mir einen neue gekauft. Lass uns die Sachen mal durchsehen.“
Und als wir sie durchsuchten fand ich tatsächlich alte Schätze, bei denen ich mich freute, nicht alles einfach weggeworfen zu haben.

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Mein uraltes Handy, die Knöpfe wurden teilweise von meinem ausgebüchsten Chinchilla weggeknabbert. Und meine alte Star Trek-Ambanduhr….vom Taschengeld mühsam abgespart. War ich damals stolz! Dazu noch alter Schmuck.
Meine Schwester fand auch einiges und dann sagte sie: Ach weißt du, einen Karton Müll krieg ich weg, den bring ich bei mir zum Sperrmüll und dann ist das Thema erledigt. Und so packten wir die Reste in eine Kiste und das, was sich in mir zu einer unbewältigbaren Aufgabe aufgetürmt hatte, verpuffte im Nichts.

Und wo wir schon bei der Familie sind…auf dem Heimweg stattete ich einer weiteren Schwester einen Besuch ab. Diese führt eine Apotheke und hatte mir zum Geburtstag eine Hautanalyse inklusive individueller Hautcreme geschenkt. Da ich nach dem Duschen schuppig-trockene Wangen habe, von Cremes aber instant Pickel kriege, war ich gespannt wie ein Flitzebogen.
Apotheken such ich bisher nur für Medikamente auf…also höchst selten. Ich hatte keine Ahnung, dass man dort auch medizinisch verträgliche und hochwertige Kosmektia bekommen kann.
Also saß ich nun im Untersuchungszimmer, die Haut roch durchdringend nach Lagerfeuer. Meine Schwester drückte mir verschiedenste Sonden an Stirn, Wangen und Kinn. „Die hier saugt Luft an und untersucht die Elastitzität…die misst die Feuchtigkeit..die den Fettgehalt. Jetzt kommt etwas Interessantes, wir schauen und mal deine Poren an. Und PENG kommt nach all den Balkendiagrammen ohne Vorwarnung ein Foto vein meiner Haut…vergrößert! Eine Mondlandschaft! Da, das Meer der Triefigkeit…wir haben Talkvorkommen entdeckt, es gibt massenweise Talkablagerung auf dem Mond!
Es war ein echter Schocker…Bilder, die man nie vergisst. Und dann schauen wir mal nach den Falten…wuäh! Und nach Hautrötungen..uiuiui. Ich sag mein Gesicht mit ganz neuen Augen.
Und es zeigte sich ganz klar, warum meine Wangen schuppen, mein Kinn aber verpickelt.
„Typische T-Zone“, sagt meine Schwester und ich schau wie die Kuh wenns blitzt. Dann erklärt sie: Du durchschnittlich stark Fett auf Stirn, Nase und am Kinn. Aber auf den Wangen hast du beinah null Prozent.
Du hast Poren, aber die sind frei. So muss das bleiben. Bei Cremes musst du darauf achten, dass sie nicht porfhfjfrwrh [Fachwort, sofort vergessen] wirken, das heißt nicht verstopfend.
Jetzt machen wir erstmal eine Gesichtsreinigung. Hier hast du gute Reinigungsmilch, die nehm ich auch immer. Ich geb dir eine Packung davon mit. Nutzt du Intimseife? Ich geb dir davon auch mal eine zum Probieren mit. Hast du die Milch einmassiert? Dann kannst du sie jetzt abwaschen, das Handtuch ist für dich, das gehört dazu. Dann mix ich dir jetzt mal deine individuelle Creme an. Aber hier, die Quittencreme ist auch sehr gut, die kannst du mal probieren. Vielleicht ist die auch gut für dich.
Bei deiner Haut würde auch dies hier und diese gut passen, ich pack dir ein paar Proben ein.
Und schau mal hier, das ist nah am Verfallsdatum. Wenn du da was brauchst, packs dir ein. Und so verließ ich meine Schwester schließlich mit zwei randvollen Tüten.
Und was soll ich sagen: Es ward kein Pickel mehr gesehn!
Beim Duschen nutz ich nun die Reinigungsmilch. Nach dem Duschen kommt auf die Wangen die Quittencreme von Dr. Hauschka. Damit werden meine Wangen gang glänzend geschmeidig. Für den Rest verwende ich die individuelle Creme. Endlich habe ich nicht mehr das Gefühl, zu vertrocknen, sondern kann wieder ganz entspannt Grimassen schneiden. Hier sind nur einige der Artikel, mit denen ich vergnügt von dannen zog.
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Das Leben ist schön, das Leben ist schön! ^^

Huch, schon wieder Updatezeit

Wieder sind vier Wochen seit dem letzten Update vergangen. Diesmal gabs kein Bangen, ich wusste, dass ich mindestens 1kg leichter bin und damit auch irgendwo ein paar cm fehlen müssen. Schon vor zwei Wochen gabs bei mir einen Gewichtsrutsch und ich steckte voller Motivation.

Aber man kennt das ja mit der Motivation, sie kommt und geht. Über Ostern fiel es mir sehr schwer, das Kaloriendefizit zu halten…also eigentlich hab ich keins gehabt. An manchen Tagen hab ich sogar gut drübergefuttert.

Heute war es nun also an der Zeit, schwarz auf weiß den Vergleich zu posten. Sehr viel ist nicht zu sehen, aber das Bandmaß sagt, es fehlen wieder um den Bauch herum einige cm.

Pünktlich zum Update gibt es natürlich auch einen neuen Trainingsplan und neue Ernährungsrichtlinien. Die Kohlenhydrate werden gedrosselt, mit 100g/Tag muss ich hinkommen. Dazu werden auch die täglichen kcal gekürzt: 1650. Der neue Trainingsplan ist wieder ein ganz normaler 4er Split mit Supersätzen. Kein Schnickschnack ala Push-Pull-reingemische oder zweimal Beine bzw. Rücken pro Woche. Der neue Plan gefällt mir sehr gut, das wird auch nochmals die Lust pushen und damit Erfolg erzielen.

Ich bin motiviert und hoffe, ich lasse mich abends nicht mehr so gehen. Tschakka, die letzten Wochen brechen an und der Sommer klopft schon an die Tür!

 

Schwer fiel mir in den letzten Woche vor allem, nichts zu essen, während Slaine noch richtig reinhaut. Der Futterneid ist bei mir wirklich übel. Aber dem muss ich jetzt Einhalt gebieten, schließlich will ich auch in 4 Wochen wieder Erfolge zeigen. 😉

 

OMG, ich bin 34 und hoppala, das Leben geht weiter.

Tja, jetzt ists passiert….34. Durch die aktuellen Umstände war diese Zahl in den letzten Monaten für mich das, was für andere die 30, 40, 50 oder vielleicht 60 darstellt: Die Zahl des unausweichlichen Grauens, die den körperlichen Zerfall, geistige Umnachtung und den Verlust jeglichen Humors ankündigt!
Persönliches Armageddon mit apokalyptischen Vorwehen.

Und wie immer nach angekündigten Weltuntergängen stellt man fest: es geht weiter.

Ich glaube, was Geburtstage für viele so unangenehm macht ist die Tatssche, dass man an diesen Tage innehält und die Welt, völlig perplex darüber, dass man kurz stehen bleibt, mit Vollgas an einem vorbeirauscht und, während einem die Hosen um die Knöcheln flattern, klar macht, dass man selbst nicht am Steuer sitzt. Zumindest bei mir ist das der Unterschied zwischen diesem und anderen Geburtstagen. Bisher habe ich mein Leben aktiv gestaltet, habe neue Seiten an mir entdeckt und hatte einen klaren Plan, wie meine Zukunft aussehen und was ich dann noch an mir verbessern will.
Ich hatte Träume und klare Vorstellungen.

Letztens sah ich ein tolles Motivationsvideo zum Threa Angst. Hach, warum verlink ichs nicht einfach?

„You can either live your dreams or live your fears“…bei dem Satz hats Klick gemacht.

Ich hatte immer meine Träume vor Augen. Immer! Und durch einen Rückschlag habe ich die alle vergessen. Ich lebe meine Ängste, weil ich meine Träume völlig aus den Augen verloren habe. Es gibt Sätze, die klingen gut und Sätze, die in uns einrasten. Letztere entfalten neue Macht in uns. Ich habe diesen Satz gefunden und er hat mir klar gemacht, dass ich so gar nicht leben kann. Ich mache mich klein, fühl mich klein und sehe nur alles, was in Bodennähe rumliegt: Stolpersteine. Das ist kein Leben, das ist der lebendige Tod.

Seither erhebe ich langsam mein Haupt, schau mich suchend nach meinen Träumen um. Ich bin wieder auf der Suche, nach persönlichen Erfolgen, Freude, Lust, Liebe, Stolz. Ein Job wird sich finden, aber bis dahin muss ich leben, muss das Steuer wieder in die Hand nehmen und mein Leben leben.

Mein 34. Geburtstag war ein schöner Tag. Das Wetter war arschkalt, aber ich bekam viel Wärme. Von meinen Katzen, die mich morgens weckten um mir zu gratulieren Futter zu erbetteln, von der ollen Waage, die mal einfach ein Kilo Gewicht vom Vortag abzog und natürlich von meinem Freund, der wieder alle Finanzen mit Füßen getreten hat um mir ein tolles Paket motivierender Trainingshosen zu kaufen.
Klar, dass ich damit direkt zum Training musste. 😀
gesamt12

Doch vorher hieß es wieder: vermessen, wiegen, vergleichen. Das 2. Update der Strandaktion stand an. Gut, dass die Waage mitspielte. Aber auch das Messband zeigte hier und da einen cm weniger. Yay!

Nach dem Training waren wir dann mordshungrig und schleppten uns mit letzter Kraft zum Steakhouse, wo ein reservierter Tisch auf uns wartete. Doch stattdessen wartete in Wirklichkeit ein Sixpack Polizisten auf uns…Krimidinner 4 real! Irgendwas muss wohl losgewesen sein, sodass wir nicht einmal kurz die Toilette nutzen konnten. Also nochmal quer durch die Stadt zum Griechen.
Grieche
Bei unserem Hunger gabs eine Vorspeise und dann einen verdammt leckeren Grillteller. Ich liebe die Abwechslung! Mjam!

Diese Woche gehts los, mit neuem Diätplan (1750kcal…ächtz!) und neuem Trainingsplan. Der hats auch in sich, gut, dass ich so motiviert bin und unbedingt meine neuen Hosen im Studio testen muss.

Die befürchteten Vergleiche…

sind gar nicht so schlimm. Am Gewicht hat sich zwar nichts getan, aber das kenne ich ja nur zu gut. Dafür sinds am Bauch 4cm weniger. Meine Schultern wachsen definitiv mit, denen tut es gut, dass sie zweimal die Woche ran müssen.

Heute war ich selbst auch endlich wieder beim Training. Ohne wollte ich keine Fotos machen und Maße nehmen. *g* Ich scheine der Grippewelle mit ein paar schwächelnden Tagen, dicken Lympfknoten und etwas Halskratzen entkommen zu sein. Heute ging es sehr zeitig los mit Joggen und siehe da, ich war sogar eine Minute schneller als sonst. Die strahlende Sonne tat ihr übriges und so konnte ich mit dem alten Plan nochmal gut abrocken.
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vergleich 2

vergleich 3

Am Montag gehts dann weiter mit dem neuen Plan. Mal schauen, ob man den auch überleben kann und wann der erste Beobachter in schallendes Lachen ausbricht.

Mein neuer Trainingsplan from Hell

Trainingsplan by Sabrina

Los gehts mit der Beineinheit
Kniebeuge mit LH 4×10
Supersatz (Ss) Beinbeuger-Beinstrecker 3×12
Nathalia-Melo-Übung 3×12-15
klick
Glutebridge mit Bank

Ausfallschritte im Gehen pro Bein 10,9,8
Waden im Stehen 3×12
Waden im Sitzen 3×12

Schultern/Bauch
Schulterdrücken stehend mit LH 3×10
Ss Facepulls- Seitheben mit KH 3×12
Ss aufrechtes Rudern (Schöpfen) in Multipresse- stehendes Schulterdrücken in MP 3×12
Frontheben mit Scheibe 3×12-15
Plank 3×30-60
Side Plank 3×30-60 ->diese Übung tausche ich, da ich hier Scherzen im Schlüsselbein/Brustkorb habe
Crunches 3×15
Beinheben hängend 3×15

Rücken-Arme
negative Klimmzüge im Parallelgriff 3 Sätze so viele wie gehen
Ss Latzug weit-Latzug Reverse eng 3×10/12
Ss T-Bar – KH-Rudern 3×10/12
Latziehen mit gestreckten Armen am Tau/gerader Stande 3×12-15
Ss Dips-sitzende KH-Curls 2×12
Ss Trizepsdrücken am Kabel- Hammercurls am Kabel 2×12

Brust-Schulter-Bauch
FBD mit LH
Ss SB-Fliegende- SBD 3×12/10
Butterfly 3×12
Ss KH-Drücken – Seitheben – Hintere Schulter mit KH 3×10
Ss Crunches – Russian Twist 3×12-15
Beinheben oder Plank 3×10
Frog Legs 3x so viele wie ich kann

Wisst ihr, was ich meine? *gg*

Angst vor den Vergleichen

Mittlerweile neigt sich die dritte Woche mit dem Strandfigurcoaching dem Ende entgegen. Nächste Woche kommt schon der neue Plan online und Ende nächster Woche sind die Vergleichsmessungen inklusive Fotos fällig.

Mittlerweile habe ich mich gut daran gewöhnt.

    • Joggen fällt viel leichter, ich bekomme davon auch keinen Muskelkater mehr
    • durch kleine Anpassungen stimmen bei der Ernährung nicht nur die Kalorien, sondern auch die Makros
    • meine Schultern reagieren sehr gut auf die zwei Einheiten pro Woche, sie sind größer, fester, runder
    • auf 60-90 Sekunden Satzpause habe ich mich, außer beim Beintraining, gut eingestellt, dadurch kann ich jetzt die Intensität steigern
    • insgesamt fühle ich mich wesentlich fitter

Eigentlich also alles top, wozu dann die Angst?

Die Gesamtbilanz wird zeigen, dass ich trotz Diät und Sport nicht oder kaum abgenommen habe. Und das liegt klar an dem Wochenende in Berlin. Das Gefutter hat wieder so reingehauen, dass es die vorausgegangene Abnahme gefüllt hat und ich mich nun mühsam wieder hinab kämpfe.
Es fällt mir auch schwer am Wochenende, wenn Slaine refeedet, Kalorien zu zählen. Ich habe zwar kein Bedürfnis, mich mit Kuchen oder Pizza vollzufuttern, aber es reicht eben, und sei es noch so „cleanes“ Essen (allein bei dem Wort schüttelt es mich schon), mehr Kalorien zu futtern, als ich verbrauche.
Und so erreiche ich wieder die kritische Stimmung: Ich mache zu 90% alles richtig, aber die 10% reichen, um alle Früchte madig zu machen.

Würde ich im Forum von meinem Futterwochenende berichten, würde ich öffentlich mit einem Shitstorm gesteinigt. Aber dafür habe ich ja meinen Blog. 😀

Ziele für die kommende Woche:

  • bei den Einheiten nochmal alles geben
  • Am Wochenende definitiv mit dem Standardfrühstück starten. Nicht schon mit belegten Brötchen vom Bäcker.
  • mental auf den Vergleich einstellen
  • keine Panik, es sind die ersten vier Wochen von 20
  • durchhalten!
  • mich mit den neuen Plänen anfreunden